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Liebe Leserin, lieber Leser, auf dieser Seite finden Sie ein paar Mustertexte von mir: 3 technische Texte sowie die (komplette) e.-d.-Übersetzung der Veräußerung und Finanzierung von Anteilen an einem Ölfeld.

 

1.) Ausschreibung Brandmeldesysteme US-Army, e.-d.

 

Ausgang:

 

C.20. Quality Assurance Surveillance Plan (QASP)

 

 

C.20.1. Introduction. The ABCD HDB and the ABCD  MHM have the mission to repair and maintain fire alarm systems in their areas of responsibility. To that end, the Re­gional Contracting Office-Xxxxx (RCO-X) has acquired the services of a Contractor to perform these services. This QASP estab­lishes the proce­dures and responsibilities for monitoring, reviewing and re­porting the contractor’s performance for the services outlined in the contract.

 

 

 

C.20.2. Purpose. This QASP is a Government-de­veloped and applied document to be used for this con­tract to make sure that systematic quality assur­ance methods are used in the administration of the Perform­ance Based Service Contract (PBSC) stan­dards in­cluded in the contract. The intent is to ensure that the Contractor performs in accordance with per­formance metrics set forth in the contract documents, that the Government receives the quality of services called for in the contract or task order and that the Government only pays for the acceptable level of services received.

 

 

 

 

C.20.3. Authority. Authority for issuance of this QASP is provided under the contract’s Inspec­tion/Acceptance terms which provides for inspections and acceptance of services to be performed by the COR.

 

 

C.20.4. Scope. To fully understand the roles and re­sponsibilities of the parties, it is important to first de­fine the distinction between QCP and the QASP. The Contractor, and not the Government, is respon­sible for management and quality control actions nec­essary to meet the quality standards set forth by the contract. The Contractor develops and submits his QCP for Government approval in compliance with his contract deliverables. Once accepted, the Con­tractor then uses the QCP to guide and to rigorously docu­ment the im­plementation of the required man­agement and quality control actions to achieve the specified results.

 

 

 

 

 

C.20.4.1. The QASP on the other hand, is put in place to provide Government surveillance oversight of the Contractor’s quality control efforts to assure that they are timely, effective and that it delivers the results specified in the contract or task order. The Govern­ment may provide the Contractor an informa­tion copy of the QASP as an Attachment to the so­licitation to support the Contractor’s efforts in devel­oping a QCP that will interrelate with the Govern­ment’s QASP.

 

 

 

 

 

C.20.5. Government Resources. The following defi­nitions for Government resources are applicable to this QASP:

 

Contracting Officer (KO) – A person duly appointed with the authority to enter into, administer, or termi­nate contracts and make related determinations and find­ings on behalf of the Government.

 

 

 

Contracting Officer Representative (COR) - An individual designated in writing by the KO to act as his/her authorized representative to assist in contract administration. The COR’s duties and limitations are specified in the written letter of designation.

 

 

C.20.6. Responsibilities

 

Contracting Officer (KO) – The KO ensures per­form­ance of all necessary actions for effective con­tracting, ensures compliance with the terms of the contract or task order and safeguards the interests of the United States in the contractual relationship. It is the Con­tracting Officer who assures that the Con­tractor re­ceives impartial, fair and equitable treatment under the contract. The Contracting Officer is ulti­mately respon­sible for the final determination of the adequacy of the Contractor’s performance.         

 

 

 

 

Contracting Officer Representative (COR) – The COR is responsible for technical administration of the contract and shall assure proper Government sur­veil­lance of the Contractor’s performance. The COR is not empowered to make any contractual commit­ments or to authorize any contractual changes on the Gov­ern­ment’s behalf. Any changes that the Con­tractor deems may affect the contract, price, terms, or con­ditions shall be referred to the Contracting Officer for action.

 

 

Ziel:

 

C.20. Qualitätssicherungs-Überwachungsplan (QASP) *Quality Assurance Surveillance Plan*.

 

C.20.1. Einführung. Die ABCD HDB und die ABCD MHM haben den Auftrag, die in ihren Zu­ständigkeits­bereichen liegenden Brandmeldesysteme zu reparie­ren und zu warten. Hierzu hat das regionale Ver­trags­ver­gabebüro Xxxxx (RCO-X) die Dienste eines Ver­trag­nehmers beschafft, um diese Leistungen zu erbringen. Der vorstehende QASP legt die Verfah­ren und Zustän­digkeiten für die Überwachung, Revi­sion und Berichts­legung im Zusammenhang mit der Erbrin­gung der in dem vorstehenden Vertrag darge­legten Dienstleistun­gen durch den Vertragnehmer fest.

 

C.20.2. Zweck. Der vorstehende, von der Regierung entwickelte QASP wird auf diesen Vertrag angewen­det, um sicherzustellen, dass bei der Verwaltung der in dem vorliegenden leistungsbezogenen Dienstleis­tungsvertrags (PBSC) *Performance Based Service Contract* enthaltenen Standards systematische Me­thoden der Qualitätssicherung angewendet werden. Die Absicht besteht darin, sicherzustellen, dass der Vertragnehmer seine Leistung in Übereinstimmung mit den in den Vertragsdokumenten enthaltenen Leis­tungsmaßstäben erbringt, dass weiterhin die Regie­rung die mit dem Vertrag geforderte Qualität erhält und dass die Regierung nur für ein annehmba­res Ni­veau der bezo­genen Dienstleistungen bezahlt.

 

C.20.3. Vollmacht. Die Vollmacht für die Ausstellung der vorstehenden QASP liefern die Inspektions- und Abnahme-Vertragsbestimmungen, welche die Inspek­tion und Abnahme der Dienstleistungen durch den COR regeln.

 

C.20.4. Umfang. Um die Rollen und Zuständigkeiten der Parteien uneingeschränkt zu verstehen, ist es zu­nächst erforderlich, den Unterschied zwischen QCP und den QASP zu definieren. Der Vertragnehmer - also nicht die Regierung - ist verantwortlich für die Leitungs- und Qualitäts-Kontrollmaßnahmen, welche für die Einhaltung der durch den vorstehenden Ver­trag fest­gelegten Qualitätsstandards erforderlich sind. Der Vertragnehmer entwickelt seinen QCP in Über­einstim­mung mit den von ihm laut Vertrag zu liefern­den Posi­tionen und legt ihn der Regierung zur Ge­nehmigung vor. Nach der Annahme verwendet der Vertragsneh­mer diesen QCP als Richtlinie und rigo­ros anzuwen­dendes Dokumentierungswerkzeug zur Implementie­rung der erforderlichen Leitungs- und Qualitätskon­trollmaß­nah­men zur Erreichung der spe­zifizierten Er­gebnisse.

 

C.20.4.1. Auf der anderen Seite wird der QASP einge­setzt, um der Regierung ein Überwachung- und Über­sichtswerkzeug für die Bemühungen zur Quali­tätskon­trolle des Vertragnehmers an die Hand zu geben, um dadurch sicherzustellen, dass diese in zeitlich geord­neten Bahnen ablaufen, effektiv sind und dass sie die in dem Vertrag bzw. in dem Einsatzauf­trag *Task Or­der* spezifizierten Ergeb­nisse auch wirklich erbringen. Die Regierung kann dem Vertrags­nehmer eine informa­tive Kopie des QASP als Anhang zu der Ausschrei­bung übergeben, um die Bemühun­gen des Vertrag­nehmers bei der Entwicklung eines QCP zu unterstüt­zen, wel­cher auf den QASP der Regierung abgestimmt ist.

 

C.20.5. Regierungsressourcen. Für den vorstehen­den QASP gelten für die regierungsseitigen Ressour­cen die folgenden Definitionen:

 

Vertragschließender Offizier (KO) *„Contracting Of­ficer“* - Bei diesem KO handelt es sich um eine ord­nungsgemäß ernannte Person, welche befugt ist, für die Regierung Verträge abzuschließen, zu verwalten oder zu beenden und damit im Zusammenhang ste­hende Entscheidungen und Feststellungen zu treffen.

 

Vertreter des vertragschlie­ßenden Offiziers (COR) *„Contracting Officer's Representa­tive“* - Eine durch den KO schrift­lich ernannte Person, die als sein Ver­treter handelt und ihn bei der Vertragsverwaltung un­terstützt. Die Pflichten und Einschränkungen des COR werden in dem Ernennungsschreiben spezifi­ziert.

 

C.20.6. Verantwortungsbereiche

 

Vertragschlie­ßender Offizier (KO) - Der KO stellt si­cher, dass alle erforderlichen Maßnahmen für einen rechts­wirksamen Vertragsabschluss ergriffen wer­den, dass die Bestimmungen des Vertrags oder des Einsatzauf­trages eingehalten werden und dass die Interessen der Vereinigten Staaten in den vertragli­chen Bezie­hungen gewahrt bleiben. Der vertrag­schlie­ßende Offi­zier stellt sicher, dass dem Vertrags­nehmer gemäß dem Vertrag eine neutrale, faire und billige Behand­lung zuteil wird. Der vertragschlie­ßende Offi­zier ist schluss­endlich verantwortlich für die endgültige Ent­scheidung über die Angemessen­heit der Leistun­gen des Vertrag­nehmers.

 

Vertreter des vertragschlie­ßenden Offiziers (COR) - Der Vertragsoffiziersvertreter ist verantwortlich für die technische Verwaltung des Vertrages und sichert die ordnungsgemäße Überwachung der Leistung des Ver­tragnehmers durch die Regierung. Der COR ist nicht bevollmächtigt, irgendwelche vertraglichen Ver­pflich­tungen einzugehen oder irgendwelche vertragli­chen Änderungen namens der Regierung zu geneh­mi­gen. Alle Änderungen, von denen der Vertragneh­mer an­nimmt, dass sie den Vertrag, den Preis, Fris­ten oder Bestimmungen berühren, sind dem vertrag­schlie­ßen­den Offizier zur weiteren Verfügung vorzu­legen.

 


2.) Kommunikationstechnologie (Siemens SURPASS HIT 7070), e.-d.

 

Ausgang:

 

2.9  Control architecture

2.9.1  SURPASS 7070 (SC & DC)

 

System control and monitoring is performed by a dis­tributed architecture of intercon­nected microproces­sors. Alarm and status information is processed on each unit by an independent microprocessor "Card Control­ler Module" (CCM). The main controller "Sys­tem Controller and Overhead Proces­sor" (SCOH) moni­tors and controls all com­ponents of the SUR­PASS hiT 7070 network element. The SCOH will communicate with the Card Controller Modules (CCM) of the traffic cards via different internal interfaces:

 

 

 

 LAN interfaces 100BASE-T is used for the ex­change of control messages between CCM/SCOH controllers.

  Internal CAN (Control Area Network) bus is used for transport of SSM information between any traffic port and CLU in both directions.

  Internal P-CAN bus is for exchange of protection messages only.

  DOH (Data Overhead) bus for transfer of DCC (Data Communication Channel) and overhead bytes. 

 

 

 

The PDH Microshelf and cards therein are directly controlled by the SCOH of the main shelf via an ex­tension of the internal control Ethernet (ILAN). There is no local shelf con­troller in the Microshelf. 

The Q interface is a ITU-T M3010 interface with high speed Ethernet access (10/100 BASE-T full/half-du­plex with an RJ-45 con­nector). The SCOH also pro­vides an F in­terface to a Local Craft Terminal (LCT).

 

 

 

For feature enhancements or debugging, software download is possible for all units of the system. Dur­ing download the traffic is not affected.

 

 

2.10  Switching architecture

2.10.1  SURPASS 7070 (SC & DC)

 

The HO switch fabric is realized with one ASIC. The switch fabric is connected with ISTM-4/16 signals to the SDH interface cards, Ethernet interface cards, Lower Order VC-3/12 switch fabric and packet switch fab­ric. The VC-4s are transported within ISTM sig­nals. The switch fabric has a total capac­ity of 1024 x 1024 VC-4 (160 Gbit/s). It is a strictly non-blocking matrix (square matrix) for point-to-point and point-to-multipoint connections from any input port to any out­put port.

 

 

 

The switch fabric allows the following con­nec­tions:

  Bi-directional point-to-point.

  Uni-directional point-to-point.

  Broadcast; uni-directional point-to-multi­point (1 → m, with m ≤ 1024) including 1+1

SNCP head-end.

  2 → 1 selector for 1+1 SNCP tail-end.

  Drop and continue; broadcast and selector for 1+1 SNCP tail-end.

  MSP/BSHR switching including SDH card release switching.

  VC-3/12 switch fabric card protection. 

 

 

The SF160G module (card) performs the bridge and selector for SNCP. The protec­tion switching criteria (SF, SD) are detected on the SHD interface cards. The SF160G module (card) performs the bridge and se­lector for MSP and BSHR. The protection switching criteria (SF, SD) and the automatic protection switch­ing protocol are handled on the SDH interface cards.

 

 

The switching matrix is transparent for con­tiguous concatenated VC-4-Xc (X = 4/16/64). They are han­dled as individual VC-4s in the hardware. In case of a VC-4-Xc con­nection request the software has to initi­ate the individ­ual VC-4 connections between the con­tiguous ports.

 

Ziel:

 

2.9 Steuerungsarchitektur

2.9.1 SURPASS 7070 (SC & DC)

 

Die Steuerung und Überwachung des Sys­tems erfolgt durch eine verteilte Architektur unterein­ander verbun­dener Mikroprozesso­ren. Die Alarm- und Statusinfor­mationen werden auf je­der Einheit durch einen unab­hängigen Mikropro­zessor mit der Bezeich­nung „Card Controller Module“ (CCM) ver­arbeitet. Der Hauptcont­roller, der den Na­men „System Controller and Over­head Pro­cessor“ (SCOH) trägt, überwacht und steu­ert sämtliche Komponenten des SUR­PASS hiT 70 Netz­werkelements. Der SCOH kom­muni­ziert über unter­schiedliche interne In­terfaces mit den Card Cont­roller Modules (CCM) der Traffic Cards:

 

• LAN Interfaces 100BASE-T wird für den Aus­tausch von Steuerungsmeldungen zwi­schen den CCM/SCOH Controllern verwen­det.

• Internal CAN (Control Area Network) Bus wird für den Transport of SSM Informationen zwi­schen einzel­nen Traffic Ports und CLU in beiden Richtungen ver­wendet.

• Internal P-CAN Bus wird lediglich für den Aus­tausch von Schutzmeldungen einge­setzt.

• DOH (Data Overhead) Bus für die Über­tragung von DCC (Data Communication Channel) und Overhead Bytes.

 

Das darin enthaltene PDH Microshelf und die Karten werden direkt durch den SCOH des Hauptshelfs über eine Erweiterung des internen Steuerungs-Ethernets (ILAN) ge­steuert. Inner­halb des Microshelfs gibt es keinen lokalen Shelf-Controller

Bei dem Q handelt es sich um ein ITU-T M3010 In­terface mit Hochgeschwindigkeits-Ethernet Zugriff (10/100 BASE-T voll/halbduplex mit ei­nem RJ-45 Verbinder). Der SCOH stellt auch ein F Interface an ein Local Craft Terminal (LCT).

 

Für die Merkmalserweiterung oder Fehler­behe­bung können für alle Einheiten des Systems Software­down­loads durchgeführt werden. Wäh­rend des Downloads wird der Traffic nicht be­rührt.

 

2.10 Schaltarchitektur

2.10.1 SURPASS 7070 (SC & DC)

 

Das HO Switching-Fabric wird mit einem ASIC reali­siert. Die Switching-Fabric wird mit ISTM-4/16 Signa­len mit den SDH Interfacekarten, Ethernet Interface­karten, Lower Order VC-3/12 Switching-Fabric und Paket Switching-Fabric verbunden. Die VC-4s werden inner­halb der ISTM Signale transportiert. Die Swit­ching-Fabric weist eine Gesamtkapazität von 1024 x 1024 VC-4 (160 Gbit/s) auf. Es handelt sich um eine streng non-blocking Matrix (Square Matrix) für Point-to-Point und Point-to-Multi­point Verbin­dungen von jedem beliebi­gen Eingangsport zu jedem beliebigen Aus­gangsport.

 

Die Switching-Fabric erlaubt die folgenden Ver­bindun­gen:

Bidirektional Point-to-Point.

Unidirektional Point-to-Point

Broadcast (Senden); unidirektional Point-to-Multi­point (1 → m, mit m ≤ 1024) einschließlich 1+1 SNCP Head-End.

2 → 1 Selector für 1+1 SNCP Tail-End.

• „Drop and continue”; Broadcast und Selector für 1+1 SNCP Tail-End.

MSP/BSHR Switching einschließlich SDH Karten-Release-Switching.

VC-3/12 Switching-Fabric Kartenschutz.

 

Das SF160G Modul (Karte) agiert als Bridge und Se­lector für SNCP. Die Schutzschaltkrite­rien (protec­tion switching criteria) (SF, SD) werden auf den SHD Inter­facekarten erfasst. Das SF160G Modul (Karte) agiert als Funktion Bridge und Selector für MSP und BSHR. Die Schutzschalt­kriterien (SF, SD) und das auto­ma­tische Schalt­schutzprotokoll (protection swit­ching protocol) werden auf den SDH In­terface­karten ausgeführt.

 

Die Schaltmatrix ist für angrenzende ver­knüpfte (con­tiguous concanetaned) VC-4-Xc (X =4/16/64) transpa­rent. Sie werden in der Hard­ware als individuelle VC-4s behandelt. Bei einer VC-4-Xc Verbindungsanfrage hat die Software die einzelnen VC-4 Verbindungen zwi­schen den angrenzenden Ports zu initiie­ren.

 

 

 

3.) Rein- & Reinstraumwände, d.-e.

 

Ausgang:

 

Das Tragraster besteht aus einem Alu-Strangpress-Profil, 40 mm bzw. 100 mm breit und 70 mm hoch, als durchgehen­des Längs­bandraster. Quer­raster wer­den im gewählten Achsabstand mit den Längsbandrastern sta­bil verschraubt. Von der Rohbaudecke wer­den die Trag­raster über Spezial-Hängerteile, aus Alu und ver­zinkten Gewindestangen M8, im definierten Abstand abgehängt. Die Ab­dichtung gegen die Kassetten durch einen seit­lich im Profil fixierten FDA-konformen Silikon­schlauch. Silikonver­fugung nicht mehr erforderlich. Die Kas­setten werden mittels Klemmfedern de­montierbar in flächen­bündi­ger Lage gehalten.

 

*...*

Die XYZ Reinraum-Wandsysteme ent­spre­chen allen heute gängigen Anforde­rungen, z. B. den cGMP-Richt­linien der Welt-Gesund­heits-Organisation (WHO), den VDI-Richtli­nien 2083 und der DIN EN ISO 14644. Rein­raumkompatible Bauteile wie Schleusen, Türen, Vergla­sungen, Medienkanäle und -durchfüh­rungen sowie weiteres Zubehör er­gän­zen die Wandsysteme.

 

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Die XYZ Reinraum-Wandsysteme sind ex­trem präzise vorgefertigt, mit mini­malen Fu­gen, stabil und garantiert langlebig. Sie sind sicher zu montieren, versetzbar und bieten hohe Flexibilität. Verschiedene Oberflächen­ausrüstun­gen, je nach Anforderung, stehen zur Wahl.

 

 

Ziel:

 

The load-bearing grid consists of an ex­truded alumin­ium profile, 40 or 100 mm wide and 70 mm high, de­signed as a continuous longitu­dinal bandraster. Trans­verse grids are firmly screwed to the longitudinal ban­drasters at the se­lected centreline spacings. The load-bearing grids are suspended from the soffit at a de­fined spacing by means of special hanger elements made of alu­min­ium and galvanized M8 threaded rods. Sealing against the panels is done by an FDA-com­pliant silicone hose which is laterally fixed within the sides of the section. Sealing the joints with sili­cone is no longer necessary. The panels are held removably in a surface-flush posi­tion by spring-loaded clips.

 

*…*

XYZ cleanroom wall systems comply with all current regulations, e.g. the World Health Organisation’s cGMP re­quirements as well as Germany’s VDI guide­line 2083 and DIN EN ISO 14644. Cleanroom-compati­ble units such as locks, doors, glazing, media panels and ducts and other accessories round off our range of wall sys­tems.

 

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4.) Anteilsübernahme und Finanzierung, e.-d.:

 

 

 

 

 

 

 

 

TABLE OF CONTENTS

 

ARTICLE I        Purchase, Sale and Contribution of Interests

Section 1.01     Agreement to Sell and Purchase

 

ARTICLE II       Consideration

Section 2.01     Buyers' Consideration for the Interests

Section 2.02     Escrow

Section 2.03     Allocated Values

Section 2.04     Insolvency Repurchase Right

 

ARTICLE III      Effective Time

Section 3.01     Ownership of Interests

 

ARTICLE IV      Title and Environmental Matters

Section 4.01     Title Defects

Section 4.02     Notice of Title Defects

Section 4.03     Remedies for Title Defects        

Section 4.04     Preferential Rights To Purchase

Section 4.05     Consents to Assignment

Section 4.06     Limitation of Remedies for Title Defects

 

ARTICLE V       Representations and Warranties of Seller

Section 5.01     Existence

Section 5.03     Legal Power

Section 5.04     Execution

Section 5.05     Brokers

Section 5.06     Interests

Section 5.07     Investment/Buyer Review

 

ARTICLE VI      Representations and Warranties of Seller

with respect to the Company

Section 6.01     Existence        

Section 6.02     Absence of Conflict; Legal Power

Section 6.03     Execution

Section 6.04     Brokers

Section 6.05     Bankruptcy

Section 6.06     Suits

Section 6.07     Accounting for Production Revenues

Section 6.08     Taxes

Section 6.09     Contracts

Section 6.10     No Violation of Laws

Section 6.11     No Prepayments

Section 6.12     Production Sale Contracts

Section 6.13     Liability for Brokers' Fees

Section 6.14     Environmental Laws

Section 6.15     Outstanding Capital Commitments

Section 6.16     Leases

Section 6.17     Well Locations

Section 6.18     Receipt of Payments for Production

Section 6.19     Facilities; Title to Easements

Section 6.20     Title to Leases

Section 6.21     Wells to Be Plugged and Abandoned

Section 6.22     Intellectual Property

Section 6.23     No Omitted Information

 

ARTICLE VII     Representations and Warranties of Buyers

Section 7.01     Existence

Section 7.02     Legal Power

Section 7.03     Execution

Section 7.04     Brokers

Section 7.05     Bankruptcy

Section 7.06     Suits

Section 7.07     Independent Evaluation

Section 7.08     Funds

Section 7.09     Accuracy of ALLODRIA AG Documents

 

ARTICLE VIII    The Closing

Section 8.01     Time and Place of the Closing

Section 8.02     Post-Closing Adjustments to Purchase Price

Section 8.03     Transfer Taxes

Section 8.04     Ad Valorem and Similar Taxes

Section 8.05     Actions of Seller at the Closing

Section 8.06     Actions of Buyers at the Closing

Section 8.07     Further Cooperation

Section 8.08     Restrictive Covenant concerning Parent Stock

 

ARTICLE IX      Obligations and Indemnification

Section 9.01     Retained and Assumed Liabilities

Section 9.02     Buyers' Indemnification

Section 9.03     Seller's Indemnification

Section 9.04     Sole Remedy

Section 9.05     Offsets for Claims

Section 9.06     Indemnification Procedures

 

ARTICLE X       Limitations on Representations and Warranties

Section 10.01    Disclaimers of Representations and Warranties

Section 10.02    Survival

Section 10.03    Casualty Loss

 

 

ARTICLE XI      Dispute Resolution     

Section 11.01    Independent Experts

Section 11.02    Governing Law; Arbitration

 

ARTICLE XII     Miscellaneous

Section 12.01    Taxes and Expenses

Section 12.02    Document Retention

Section 12.03    Entire Agreement

Section 12.04    Waiver

Section 12.05    Publicity

Section 12.06    Construction

Section 12.07    No Third Party Beneficiaries

Section 12.08    Assignment

Section 12.09    Notices

Section 12.10    Severability

Section 12.11    Survival 27

Section 12.12    Time of the Essence

Section 12.13    Counterpart Execution

 

 

 

 

PURCHASE AND SALE AGREEMENT

 

TULIPA ENERGIE PARTNERS, L.L.C.

AS SELLER,

NEW TULIPA ENERGIE PARTNERS, LLC

AS COMPANY,

AND

ALLODRIA RESOURCES, LTD.

AND

ALLODRIA RESOURCES, AG

AS BUYERS

 

APRIL 42, 2015

 

 

PURCHASE AND SALE AGREEMENT

 

This Purchase and Sale Agreement (this "Agreement") is made and entered into this 42nd day of April, 2015, between and among TULIPA ENERGIE Partners, L.L.C., a Texas limited liability company ("Seller"), New TULIPA ENERGIE Partners, LLC ("Com­pany," and together with Seller, "Seller Parties"), a Texas limited liability company and a newly organized wholly-owned subsidiary of Seller that owns its Assets, ALLODRIA Resources, Ltd., a Texas limited partnership ("ALLODRIA Ltd.") and ALLODRIA Re­sources AG, a German corporation and the parent corporation of ALLODRIA Ltd. ("AL­LODRIA AG," and together with ALLODRIA Ltd., "Buyers").  Buyers, Seller and Com­pany are collectively referred to herein as the "Parties," and are sometimes referred to individually as a "Party."  Capitalized terms not otherwise defined herein shall have the meaning assigned them in Appendix A hereto.

 

 

 

 

W I T N E S S E T H:

 

WHEREAS, Seller owns all of the outstanding membership interests of Company (the "Interests"). 

WHEREAS, Seller is willing to sell to Buyers, and Buyers are willing to purchase from Seller, the Interests, all upon the terms and conditions hereinafter set forth.

NOW, THEREFORE, in consideration of the mutual benefits derived and to be derived from this Agreement by each Party, the Parties hereby agree as follows:

 

 

 

 

 

ARTICLE I

Purchase, Sale and Contribution of Interests

 

            Section 1.01. Agreement to Sell and Purchase. Subject to and in accordance with the terms and conditions of this Agreement:

 

            (a)  ALLODRIA Ltd. agrees to purchase forty-eight percent (48%) of the Interests (the "Ltd Interests") from Seller, and Seller agrees to sell and deliver the Ltd Interests to Buyer, free and clear of any and  all Liens other than Permitted Encumbrances; and

 

            (b)  Seller agrees to contribute fifty-two percent (32%) of the Interests (the "AG Interests") to ALLODRIA AG free and clear of any and all Liens other than Permitted Encumbrances.

 

ARTICLE II

Consideration

 

            Section 2.01. Buyers' Consideration for the Interests. Buyers shall pay and de­liver to Seller, for the purchase, sale, conveyance and contribution of the Interests, and the consummation of the transactions contemplated in this Agreement, total considera­tion of $7,777,777.77, as allocated between Buyers and as adjusted pursuant to the terms of this Agreement (the "Purchase Price"), and additional Contingent Consideration (as defined herein) of $1,000,000, subject to the terms and conditions hereof, all of which is payable as follows:

 

 

 

            (a)  $2,222,222,22 (the "Cash Purchase Consideration") payable by ALLODRIA Ltd., in cash in consideration for the Ltd Interests.  The Cash Purchase Consideration shall be paid to Civilians Bank for the account of Seller at Closing (as hereinafter defined) by means of a completed federal funds transfer to an account designated in writing by Seller at least two business days prior to the Closing.  The Cash Purchase Considera­tion shall be applied fully to satisfy Seller's obligations to Civilians Bank and thereby induce said Bank to deliver an unqualified release of any Lien in its favor against the Interests or the Assets.

 

 

 

            (b)  $2,222,222.22, increased or decreased, as the case may be, pursuant to this Agreement (the "Stock Purchase Consideration") issuable by ALLODRIA AG, in a whole number of unregistered common shares of Active AG (the "Parent Stock") that, after rounding, most nearly approximates the Stock Purchase Consideration in consid­eration for the contribution by Seller of the AG Interests.  The number of shares of Parent Stock to be delivered to Escrow Agent (on Seller's behalf) hereunder will be determined as of the date prior to the execution date hereof and will be based on the volume weighted average price, to the fourth decimal place, of the Parent Stock on the XETRA electronic trading platform of the Deutsche Boerse (the "GSE") for the ten (10) Trading Days ending on the date prior to the date hereof (the "VWAP"); provided, however, the VWAP for purposes of determining the Stock Purchase Consideration shall not be less than 10 Euros, and in the event the VWAP is less than 10 Euros per share, Seller shall have the option to either accept Stock Purchase Consideration calculated as though the VWAP was 10 Euros or to terminate this Agreement.  The exchange rate used to con­vert the VWAP to United States Dollars ("Dollars") shall also be determined as of the date prior to the date hereof and will be based on the average exchange rate, to the fourth decimal place, of Euros for Dollars published in the U.S. Edition of the Wall Street Journal for the ten (10) Trading Days ending on the date prior to the date hereof.  The Parent Stock trades on the GSE under the symbol "ABC.D".  A "Trading Day," for pur­poses of this Agreement, means a day on which the GSE is open for at least one-half of its normal business hours.  Any Parent Stock to be issued pursuant to this Agreement will be issued pursuant to a private placement exemption under the Securities Act and will be "restricted securities" for United States law and for German law purposes the following percentages of the Stock Purchase Consideration will be restricted from trans­fer as follows:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            (i)         100% from the Closing Date until September 1, 2015;

            (ii)        50% from September 1, 2015 until May 1, 2016; and

            (iii)        0% after May 1, 2016.

 

 

 

 

 

 

            (c)  $1,000,000 (the "Contingent Consideration") payable to Seller only if the average per barrel cost of production of barrels of oil at Company's OSR Hollywood Unit is less than $20.00 per barrel on a Net Barrel Basis for the period between August 1, 2015 and July 30, 2016 (the "Contingent Consideration Period"); provided that Seller has not breached its obligations under Section 8.08 hereof.  Any and all expenses incurred in connection with the production of barrels of oil (and natural gas equivalent, if produced) shall be included in determining the per barrel cost of barrels of oil during the Contingent Consideration Period, except for capital costs incurred (pursuant to an approved AFE under the applicable operating agreement) related to production enhancement and new wells (as excepted, "Lease Expenses").  On or before August 31, 2016, Buyers shall deliver to Seller a written report and analysis showing the average expenses for the Con­tingent Consideration Period and indicate whether the Contingent Consideration has become payable.  Should Seller dispute Buyers' determination of such matters, any such dispute shall be resolved in accordance with Section 11.01.  To the extent the Contingent Consideration becomes payable in accordance with the foregoing conditions, Seller shall have a claim against the Buyers in such amount which shall be satisfied in accordance with the terms of that certain letter dated as of the date hereof with respect hereto.

 

 

 

 

 

 

 

            Section 2.02. Escrow. Contemporaneous with its execution of this Agreement, ALLODRIA Ltd. shall deliver to Golda R. Jacob, as escrow agent ("Escrow Agent") pur­suant to an escrow agreement substantially in the form attached hereto as Exhibit D ("Escrow Agreement"), the Stock Purchase Consideration.

 

 

            Section 2.03. Allocated Values. The Purchase Price is allocated among the Assets as set forth in Schedule 2.03 (the "Allocated Values").  The Seller Parties agree that the Allocated Values shall be used to compute any adjustments to the Purchase Price pursuant to the provisions of Article IV.

 

 

            Section 2.04. Insolvency Repurchase Right. In the event of Company or a Buyer filing of a voluntary petition in bankruptcy or any pleading seeking any reorganization, liquidation, or dissolution under any law, or either such entity's admission or failure to contest the material allegations of any such pleading filed against it, the entry of an or­der for relief against any such entity under the U.S. or German bankruptcy laws, the adjudication of any such entity as insolvent, or the appointment of a receiver for a sub­stantial part of the assets of any such entity at any time prior to September 10, 2015, then Seller or any of its members may repurchase the Interests from Buyers for a lump-sum cash payment equal to the following:  (i) the Cash Purchase Consideration paid by ALLODRIA Ltd. to Seller pursuant hereto plus (ii) the cost of any capital improvements made by Buyers during the period from Closing through the date of such repurchase option exercise and minus (iii) any net production profits realized by Company during the period from Closing through the date of such repurchase option exercise.  The election by Seller or its members shall be made in writing within thirty (30) days of their notice from a Buyer of any such insolvency proceeding; in addition, Seller shall surrender and return to ALLODRIA AG all Stock Purchase Consideration. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ARTICLE III

Effective Time

 

            Section 3.01. Ownership of Interests. If the transactions contemplated hereby are consummated in accordance with the terms and provisions hereof, ownership and possession of the Interests shall be transferred from Seller to Buyers on the Closing Date, and effective as of 7:00 a.m., local time in Laramy, Texas on January 1, 2015 (the "Effective Time").

 

ARTICLE IV

Title and Environmental Matters

 

            Section 4.01  Title Defects. The term "Title Defect" as used in this Agreement, shall mean, subject to Section 4.03, any Lien affecting Company's title to or possession of any Asset (expressly excluding Permitted Encumbrances, as hereinafter defined) that causes Company not to have Defensible Title (as hereinafter defined) to such Asset. 

 

 

            (a)  As to all of the Assets, the term "Defensible Title" means good and market­able title free and clear of any and all Liens other than Permitted Encumbrances. 

 

 

            (b)  With respect to the Leases, the term "Defensible Title" also means such ownership rights of Company in and to each Lease described in Exhibit A:

 

           

            (i) which entitles Company to receive out of all Hydrocarbons produced, saved and marketed from the pertinent Lease, not less than that percentage or decimal interest identified in Exhibit A as Company's "Net Revenue Interest" for each Well located on that Lease, all without reduction, suspension or termination of such interest for the dura­tion of the pertinent Lease; and

 

 

 

 

            (ii) which obligates Company to bear no greater share of the costs and ex­penses relating to the maintenance, development and operation of the Lease than the percentage or decimal interest set forth in Exhibit A as Company's "Working Interest" opposite the Well(s) located on the pertinent Lease, except to the extent any such in­crease is accompanied by a proportionate increase in the Net Revenue Interest.

 

 

 

            (c)  With respect to the Easements, the term "Defensible Title" also means such ownership rights of Company in and to each Easement that collectively constitute all rights necessary under applicable Law for the uninterruptible use and operation of the Facilities in a manner consistent with Company's past and current lawful use and opera­tion of same (including such access across third party property as is necessary in order to inspect, maintain, repair, replace or otherwise operate the Facilities). 

 

 

 

 

            Section 4.02. Notice of Title Defects.

 

            (a)  If Buyers discover any Title Defect affecting any Asset, Buyers may notify the Seller prior to the expiration of the Contingent Consideration Period of such alleged Title Defect.  To be effective, such notice must (i) be in writing, (ii) be received by Seller prior to the expiration of the Contingent Consideration Period, (iii) describe the Title De­fect in reasonable detail (including any alleged variance in the Net Revenue Interest), (iv) identify the specific Asset or Assets affected by such Title Defect, and (v) include the value of such Title Defect as determined by Buyers.  Any matters of which Buyers be­come actually aware during the Contingent Consideration Period that may otherwise constitute Title Defects, but of which Seller has not been notified by Buyers in accor­dance with the foregoing, shall be deemed to have been waived by Buyers for all pur­poses and shall constitute Permitted Encumbrances.  Upon the receipt of such effective notice from Buyers, Seller Parties shall use their commercial best efforts to cure such Title Defect.  In order to give Seller an opportunity to commence reviewing Title Defects, Buyers agree to use reasonable efforts to give Seller, on or before the end of each cal­endar quarter prior to the expiration of the Contingent Consideration Period, written no­tice of all Title Defects discovered by Buyers during the preceding calendar quarter, which notice may be preliminary in nature and supplemented prior to the expiration of the Contingent Consideration Period.

 

 

 

 

 

 

 

 

            (b)  The value attributable to each Title Defect (the "Title Defect Value") that is asserted by Buyers in the Title Defect notices shall be determined based upon the fol­lowing criteria:

 

            (i) If the Title Defect is a lien upon any Asset, the Title Defect Value is the amount necessary to be paid to release the lien from the affected Asset.

 

 

            (ii) If the Title Defect asserted is that the Net Revenue Interest attributable to any Lease or Well is less than that stated in Exhibit A, then the Title Defect Value is the product of the Allocated Value attributed to such Asset, multiplied by a fraction, the numerator of which is the difference between the Net Revenue Interest applicable thereto set forth in Exhibit A and the actual Net Revenue Interest, and the denominator of which is the applicable Net Revenue Interest stated in Exhibit A.

 

 

 

            (iii) If the Title Defect represents an obligation, encumbrance, burden or charge upon the affected Asset (including any increase in Working Interest for which there is not a proportionate increase in Net Revenue Interest) for which the economic detriment to Company is unliquidated, the amount of the Title Defect Value shall be determined by taking into account the Allocated Value of the affected Asset, the portion of the Asset affected by the Title Defect, the legal effect of the Title Defect, and the potential dis­counted economic effect of the Title Defect over the life of the affected Asset.

 

 

 

 

            (iv) If the Title Defect is in the nature of a title gap affecting any Easement where a Facility is located, the Title Defect Value shall include the potential loss of revenue which would accrue to Company if the affected Facility had to be shut-in, curtailed or removed because of the Title Defect, which shut-in, curtailment or removal shall be pre­sumed for purposes of determining the Title Defect Value, and it shall further be consid­ered that the entire Allocated Value for the affected Facility is to be included in the Title Defect Value.

 

 

 

            (v) If a Title Defect is not in effect or does not adversely affect an Asset through­out the entire productive life of such Asset, such fact shall be taken into account in de­termining the Title Defect Value.

 

 

            (vi) The Title Defect Value of a Title Defect shall be determined without duplica­tion of any costs or losses included in another Title Defect Value hereunder.

 

 

            (vii) Such other factors as are reasonably necessary to make a proper evalua­tion, provided that notwithstanding anything herein to the contrary, in no event shall a Title Defect Value exceed the aggregate Allocated Value of the Assets affected thereby.

 

 

 

            Section 4.03. Remedies for Title Defects.

 

            (a)  Subject to Seller's right to dispute the existence of a Title Defect and/or the Title Defect Value asserted with respect thereto, in the event that any Title Defect timely asserted by Buyers in accordance with Section 4.02(a) is not waived in writing by Buy­ers or cured on or before the expiration of the Contingent Consideration Period, Buyers shall, at their sole option, elect to:

 

 

 

            (i) subject to Section 4.06, reduce the Contingent Consideration by the Title Defect Value for such Title Defect as determined pursuant to Section 4.02(b) or Article XI (which shall cause such alleged Title Defect to become an Assumed Liability under Sec­tion 9.01 hereof); or

 

 

            (ii) require Seller to defend and indemnify Buyers against all Losses resulting from such Title Defect; provided, however, that without Seller's prior written consent, Buyers shall not be entitled to elect to receive indemnification from Seller pursuant to this Section 4.03(a)(ii) for any Title Defect that is a discrepancy in the Net Revenue In­terest and/or Working Interest of a Lease (as compared to the Net Revenue Interest and/or Working Interest set forth in Exhibit A with respect to such Asset).

 

 

 

 

            (b)  If any Title Defect is in the nature of an unobtained consent to change of control or other restriction on change of control of Company or to assignment or other restriction on assignability of the Assets to Company, the provisions of Section 4.05 shall apply. 

 

 

            (c)  If before the expiration of the Contingent Consideration Period the Parties have not agreed upon the validity of any asserted Title Defect or have not agreed on the Title Defect Value attributable thereto, and Buyers have not elected to be indemnified with respect to such Title Defect under Section 4.03(a)(ii), then either Party shall have the right to have the validity of such Title Defect and/or such Title Defect Value deter­mined by an Independent Expert pursuant to Article XV.  If the validity of any asserted Title Defect, or the Title Defect Value attributable thereto, is not determined before the expiration of the Contingent Consideration Period and Seller has agreed to unqualifiedly indemnify Buyers with respect to such Title Defect under Section 4.03(a)(ii), the Pur­chase Price paid at Closing shall not be reduced by virtue of such disputed Title Defect or Title Defect Value, and upon the final resolution of such dispute the Title Defect Value, if any, found to be attributable to such Title Defect shall, subject to Section 4.06, be promptly refunded by Seller to Buyers, together with interest on such amount at the rate of ten percent (10%) per annum as accrued from the Closing Date until the date of pay­ment.

 

 

 

 

 

            Section 4.04. Preferential Rights To Purchase. Seller shall have complied with all preferential right to purchase provisions relative to any Asset prior to the Closing.  Seller shall indicate if any of the preferential purchase rights reflected in Schedule 4.04 are exercised prior to Closing.  Any preferential right to purchase or similar agreement affecting any Asset which was not waived or released in writing prior to Closing shall be deemed a Lien and a Title Defect (irrespective of whether notice of same is given pursu­ant to Section 4.02), and it shall be considered for purposes of determining the applica­ble Title Defect Value that the preferential right was exercised by the holder thereof. 

 

 

 

 

            Section 4.05. Consents to Assignment. Seller Parties shall use all commercially reasonable efforts to obtain prior to Closing any consents from third parties required to have assigned the Assets from Seller to Company or sell the Interests (other than gov­ernmental approvals that are customarily obtained after Closing) (the "Consents").  Schedule 4.05 reflects all Consents affecting the transactions contemplated by this Agreement to the best of the Seller Parties' Knowledge.  To the extent one or more Con­sents are not obtained prior to Closing and such would render the transactions contem­plated by this Agreement void or voidable, give rise to a Loss, or cause a termination of the Lease or other Asset as a result of the failure to obtain such Consent, then such failure shall constitute a Title Defect as to that portion of the Assets affected thereby.  In all other cases, such unobtained Consents shall not constitute Title Defects.  For pur­poses of determining the Title Defect Value of any unobtained Consent constituting a Title Defect, it shall be considered that the full Allocated Value of the Asset affected by the unobtained Consent constitutes the Title Defect Value. 

 

 

 

 

 

 

            Section 4.06. Limitation of Remedies for Title Defects. Notwithstanding anything to the contrary contained in Section 4.03, the following shall apply:

 

            (a)  If the value of a given Title Defect, as determined pursuant to Section 4.03 or Article XI, does not exceed $50,000, then Seller shall have no obligation under Section 4.03(a).

 

            (b)  If Seller indemnifies Buyers with respect to any Title Defect under Sections 4.03(a)(ii), the Title Defect Value with respect to all such Title Defects will not be counted towards the applicable threshold amount set forth in 4.06(a). 

 

 

ARTICLE V

Representations and Warranties of Seller

 

            Seller represents and warrants to the Buyers that:

 

            Section 5.01. Existence. Seller is a limited liability company duly organized and validly existing under the laws of the state of Texas.  Seller has full legal power, right and authority to carry on its business as such is now being conducted and as contemplated to be conducted.  Seller's headquarters and principal offices are all located in the state of Texas.

 

 

 

            Section 5.03. Legal Power. Seller has the legal power and right to enter into and perform this Agreement and the transactions contemplated hereby.  The consummation of the transactions contemplated by this Agreement will not violate, nor be in conflict with:

 

 

            (a)  any provision of Seller's organizational or other governing documents;

 

            (b)  any material agreement or instrument to which Seller is a party or by which Seller is bound; or

 

            (c)  any judgment, order, ruling or decree applicable to Seller as a party in inter­est or any law, rule or regulation applicable to Seller.

 

 

 

            Section 5.04. Execution. The execution, delivery and performance of this Agree­ment and the transactions contemplated hereby are duly and validly authorized by all requisite company actions on the part of Seller.  This Agreement constitutes the legal, valid and binding obligation of Seller, enforceable in accordance with its terms, except as enforceability may be limited by bankruptcy, insolvency, reorganization, debtor relief or similar laws affecting the rights of creditors generally and general equitable principles.

 

 

 

 

            Section 5.05. Brokers. No broker or finder has acted for or on behalf of Seller or any affiliate of Seller in connection with this Agreement or the transactions contemplated by this Agreement.  No broker or finder is entitled to any brokerage or finder's fee, or to any commission, based in any way on agreements, arrangements or understandings made by or on behalf of Seller or any affiliate of Seller for which Buyer has or will have any liabilities or obligations (contingent or otherwise) whatsoever.

 

 

 

 

            Section 5.06. Interests. Seller holds of record and owns beneficially the Inter­ests, free and clear of any Liens or other restrictions (other than any restrictions under the Securities Act and state securities Laws).  Seller is not a party to any Contract that could require Seller to sell, transfer, or otherwise dispose of the Interests (other than this Agreement).  Seller is not a party to any other Contract with respect to the Interests.

 

 

 

            Section 5.07. Investment/Buyer Review

 

            (a)  Seller (i) understands that the Parent Stock has not been, and will not be, registered under the Securities Act, or under any United States state securities laws, and is being offered and sold in reliance upon United States federal and state exemp­tions for transactions not involving any public offering, (ii) is acquiring the Parent Stock solely for Seller's own account for investment purposes, and not with a view to the distri­bution thereof, (iii) is a sophisticated investor with knowledge and experience in business and financial matters, (iv) has received certain information concerning ALLODRIA AG and ALLODRIA Ltd. and has had the opportunity to obtain additional information as de­sired to evaluate the merits and the risks inherent in holding the Parent Stock, (v) is able to bear the economic risk and lack of liquidity inherent in holding the Parent Stock, and (vi) is an "accredited investor" as defined in Regulation D promulgated under the Securi­ties Act.

 

 

 

 

            (b)  Seller (i) has such knowledge and experience in financial and business mat­ters that it is capable of evaluating the merits and risks of Seller's investment in the Par­ent Stock contemplated hereby, and that Seller is able to bear the economic risk of such investment indefinitely; (ii) has (A) had the opportunity to meet with representative officers and other representatives of ALLODRIA AG and ALLODRIA Ltd.'s to discuss Active AG's and ALLODRIA Ltd.'s business, assets, liabilities, financial condition, cash flow, and operations, and (B) received all materials, documents and other information that it deems necessary or advisable to evaluate the Parent Stock and the transactions contemplated by this Agreement; (iii) has made its own independent examination, inves­tigation, analysis and evaluation of the Parent Stock; (iv) has undertaken such due dili­gence (including a review of ALLODRIA AG's and ALLODRIA Ltd.'s assets, properties, liabilities, books, records, and contracts) as it deems adequate, including that described above; and (v) has received and reviewed the most recent interim reports and 2005 an­nual reports included on ALLODRIA Ltd.'s website at www.ALLODRIA.ohgottle.com.

 

 

 

 

 

 

            Nothing in this Section 5.07 will preclude Seller from relying on the representa­tions, warranties, covenants, and agreements of Buyers herein or from pursuing their remedies with respect to a breach thereof.

 

 

 

ARTICLE VI

Representations and Warranties of Seller with respect to the Company.

 

Seller represents and warrants to Buyers that:

 

            Section 6.01. Existence. Company is a limited liability company duly organized and validly existing under the laws of the state of Texas.  Company has full legal power, right and authority to carry on its business as such is now being conducted and as con­templated to be conducted.  Company's headquarters and principal offices are all lo­cated in the state of Texas.

 

 

 

            Section 6.02 . Absence of Conflict; Legal Power. Company has the legal power and right to enter into and perform this Agreement and the transactions contemplated hereby.  The consummation of the transactions con­templated by this Agreement will not violate, nor be in conflict with:

 

 

            (a)  any provision of Company's organizational or other governing documents;

 

 

            (b)  except for any preferential purchase rights and consents to change in con­trol directly affecting the Interests, any material agreement or instrument to which Com­pany is a party or by which Company is bound; or

 

 

            (c)  any judgment, order, ruling or decree applicable to Company as a party in interest or any law, rule or regulation applicable to Company.

 

 

            Section 6.03. Execution. The execution, delivery and performance of this Agree­ment and the transactions contemplated hereby are duly and validly authorized by all requisite company actions on the part of Company.  This Agreement constitutes the legal, valid and binding obligation of Company, enforceable in accordance with its terms, except as enforceability may be limited by bankruptcy, insolvency, reorganization, debtor relief or similar laws affecting the rights of creditors generally and general equita­ble principles.

 

 

 

 

            Section 6.04. Brokers. No broker or finder has acted for or on behalf of Company or any affiliate of Company in connection with this Agreement or the transactions con­templated by this Agreement.  No broker or finder is entitled to any brokerage or finder's fee, or to any commission, based in any way on agreements, arrangements or under­standings made by or on behalf of Company or any affiliate of Company for which Buyers have or will have any liabilities or obligations (contingent or otherwise) whatsoever.

 

 

 

            Section 6.05. Bankruptcy. There are no bankruptcy, reorganization or insolvency arrangement proceedings pending, being contemplated by or to the Knowledge of Seller Parties threatened against Seller or Company.

 

 

 

            Section 6.06. Suits. Except as set forth on Schedule 6.06, there is no suit, ac­tion, claim, investigation or inquiry by any person or entity or by any administrative agency or Governmental Authority and no legal, administrative or arbitration proceeding pending or, to Seller Parties' Knowledge, threatened against Seller, Company or any Affiliate of Seller or Company or the Assets, that has affected or reasonably could be expected to affect Company's ability to consummate the transactions contemplated herein or materially affect the title to or value of the Assets.

 

 

 

 

 

            Section 6.07. Accounting for Production Revenues. During the Seller Ownership Period, all rentals, and all royalties and other proceeds of production due out of the Leases, have been timely paid in full except as disclosed by Seller Parties in Schedule 6.07.  The term "Seller Ownership Period" means, with respect to each Asset, the pe­riod beginning on the effective date that a Seller Party acquired ownership of such Asset and (x) ending at December 31, 2006 for purposes of disclosure pursuant to this Article VI and (y) ending at the Effective Time for purposes of adjustments pursuant to Article XI.  During the Seller Ownership Period, Seller Parties have accounted to all third parties entitled to a share of production proceeds attributable to the Leases on the basis pro­vided for in the instrument creating the respective party's right to such proceeds. 

 

 

 

 

 

            (a)  To the best of Seller Parties' Knowledge, Schedule 6.07(a) accurately sets forth all parties who may own an interest in Hydrocarbon production from the Leases, but for whom the payment of revenue on such interest is currently in a suspense status.  The dollar amount associated with each such party as reflected in said Schedule (collec­tively, the "Suspense Funds"), and the stipulated reason for suspensing payment, repre­sents Seller Parties' good faith estimate of the amount potentially owed to that party and the basis for the suspense of revenue, respectively.  To Seller Parties' Knowledge, all parties claiming entitlement to a greater share of production revenues than Seller is cur­rently paying to such parties are reflected or denoted in Schedule 6.07(a).

 

 

 

            Section 6.08. Taxes. During the Seller Ownership Period, all ad valorem, prop­erty, production, severance, excise and similar taxes and assessments based on or measured by the ownership of the Assets or the production of Hydrocarbons or the re­ceipt of proceeds therefrom that have become due and payable have been paid in all material respects.

 

 

 

            Section 6.09. Contracts. To Seller Parties' Knowledge, the Contracts (i) consti­tute all material agreements used or enjoyed by Company in their ownership of the As­sets, (ii) are in full force and effect, and (iii) Company is not in default with respect to any of its material obligations thereunder.

 

 

            Section 6.10. No Violation of Laws. Except as set forth on Schedule 6.10, nei­ther the Seller nor Company have violated any applicable Laws with respect to the own­ership and operation of the Assets.

 

 

            Section 6.11. No Prepayments. There have been no advanced, take or pay or other prepayments with respect to the Assets that would obligate Company or Buyers to deliver Hydrocarbon production from the Assets after the Effective Time without receiving full payment therefor at the time of delivery.

 

 

 

            Section 6.12. Production Sale Contracts. To Seller Parties' Knowledge, there are no production sales contracts pertaining to the Assets that provide for a fixed price and that cannot be cancelled at any time upon ninety (90) days (or less) prior notice. 

 

 

            Section 6.13. Liability for Brokers' Fees. To Seller Parties' Knowledge, Buyers do not directly or indirectly have any responsibility, liability or expense, as a result of undertakings or agreements of Seller or Company, for brokerage fees, finder's fees, agent's commissions or other similar forms of compensation in connection with this Agreement or any agreement or transaction contemplated hereby.

 

 

 

 

            Section 6.14. Environmental Laws. Except for those matters disclosed in Sched­ule 6.14:

 

            (a)  the Assets and operations and activities of Seller and Company with respect to the Assets are in substantial compliance with all applicable Environmental Laws;

 

            (b)  the Assets are not subject to any existing, pending or, to the Knowledge of Seller Parties, threatened action, suit, investigation, inquiry or proceeding by or before any person or Governmental Authority with respect to any claims for injury or damage to person or property or under any applicable Environmental Law;

 

 

 

            (c)  to Seller Parties' Knowledge all written notices, permits, licenses or similar authorizations, if any, required to be obtained or filed by Company under any applicable Environmental Law in connection with the Assets including, without limitation, those relating to the treatment, storage, disposal or release of a Hazardous Substance, have been duly obtained or filed and, to the Knowledge of Seller Parties, Seller and Company are in material compliance with the terms and conditions of all such notices, permits, licenses and similar authorizations with respect to the Assets, and Seller Parties are not aware of any reason that it would not be able to renew any of such permits, licenses or authority;

 

 

 

            (d)  to Seller Parties' Knowledge, Seller and Company have materially satisfied and is currently in substantial compliance with all financial responsibility requirements applicable to their ownership of the Assets and imposed by any Governmental Authority under any Environmental Law, and Seller Parties have not received any written notice of noncompliance with any such financial responsibility requirements;

 

 

 

            (e)  there are no physical or environmental conditions existing on any Asset that would give rise to any on-site or off-site remedial obligations imposed on Company under any Environmental Laws;

 

 

 

            (f)  to the Knowledge of Seller Parties, since the effective date of the relevant requirements of applicable Environmental Laws and to the extent required by such appli­cable Environmental Laws, all Hazardous Substances generated with respect to the Assets have been transported only by carriers authorized under applicable Environ­mental Laws to transport such substances and wastes, and disposed of only at treat­ment, storage and disposal facilities authorized under applicable Environmental Laws to treat, store or dispose of such substances and wastes; and

 

 

 

            (g)  to the Knowledge of Seller Parties, there has been no exposure of any Per­son or property to Hazardous Substances or any pollutant or contaminant, nor has there been any unauthorized release of Hazardous Substances, or any pollutant or contami­nant, into the environment by Seller Parties, in connection with the Assets or operations with respect to the Assets.

 

 

            Section 6.15. Outstanding Capital Commitments. Except for the matters and associated amounts set forth in Schedule 6.15, there are no pending AFE's with respect to which the time period for responding has not yet expired, and there are no outstanding AFE's or other commitments to make capital expenditures, which are binding on Seller, Company or the Assets and which Seller reasonably anticipates will require Company expenditures in excess of $25,000.

 

 

 

            Section 6.16  Leases

 

            (a)  Except as set forth in Schedule 6.16(a) and except for Hydrocarbon sales contracts with a term not greater than ninety (90) days, no Hydrocarbons produced from the Assets are subject to a sales contract or other agreement relating to the marketing of Hydrocarbons, and no person has any call upon, option to purchase or similar rights with respect to such Assets or the rights therefrom, except for third party operator rights under operating agreements covering the Leases.

 

 

 

            (b)  Except as set forth in Schedule 6.16(b), as of the Effective Time, Company has no gas, pipeline or other production imbalances with any Person related to the Subject Properties.

 

 

 

            (c)  Preferential Purchase Rights and Consents. Except as set forth in the Sched­ule 6.16(c), none of the Assets are subject to any preferential rights to purchase or similar arrangements, or restrictions on assignment or required third-party consents to assignment, which may be applicable to the transactions contemplated by this Agree­ment, except for governmental consents and approvals of assignments that are custom­arily obtained after Closing.  All of Company's Affiliates who own or hold a claim to or interest in the Assets, irrespective of type or character, and the nature and extent of such claim or interest, are accurately set forth in Schedule 6.16(c). 

 

 

 

 

            Section 6.17. Well Locations. To Seller Parties' Knowledge, all Wells have been located, drilled and completed in substantial compliance with all Laws applicable thereto.

 

 

            Section 6.18. Receipt of Payments for Production. Company is currently receiv­ing, from all purchasers of production from the Wells, not less than the net revenue in­terest described in Exhibit A with respect thereto, without suspense or any indemnity other than the normal division order warranty of title.  Company is not delinquent with respect to its obligations to bear costs and expenses relating to the development and operations of the Properties.

 

 

 

            Section 6.19. Facilities; Title to Easements. To Seller Parties' Knowledge, the Facilities are in good and safe working order, subject to ordinary wear and tear, and are suitable for the purposes for which such Facilities are being used as of the date of this Agreement.  Company has Defensible Title to the Easements.

 

 

 

            Section 6.20. Title to Leases. Company has Defensible Title to that undivided interest in the Leases as is set forth in Exhibit A under the headings "WI" (Working In­terest) and "NRI" (Net Revenue Interest), subject only to Permitted Liens. 

 

 

            Section 6.21. Wells to Be Plugged and Abandoned. Except as set forth in Sched­ule 6.21, to Seller Parties' Knowledge there are no Wells that: (i)  by applicable Law, in effect as of the Effective Time, or contract require to plugging and abandonment; (ii) Company would be obligated by Law or contract to participate in plugging and aban­donment with the lapse of time or upon notice or both because such Wells are not cur­rently capable of producing Hydrocarbons in commercial quantities; (iii) are subject to exceptions to a requirement to plug and abandon issued by a Governmental Authority having jurisdiction over its Assets; or (iv) have been plugged and abandoned in a manner that does not comply with all applicable requirements of each Governmental Authority having jurisdiction over the Assets.

 

 

 

            Section 6.22. Intellectual Property. Company does not own or use any copy­rights, patents, trademarks, or trade names in the ownership of the Assets. Seller Par­ties have received no written notice, and has no knowledge of, any infringements or un­authorized or unlawful use of any intellectual property by Company or any allegation that Company's use of such intellectual property has infringed similar properties of others.

 

 

            Section 6.23. No Omitted Information. To Seller Parties' Knowledge, other than the information and data made available to Buyers pursuant to Section 4.01, there is no other material data, facts or information reasonably necessary in order for a prudent oil and gas operator in Buyers' general circumstances to make an informed decision to purchase the Interests.

 

 

 

ARTICLE VII

Representations and Warranties of Buyers

 

Buyers, jointly and severally, represent and warrant to Seller that:

 

            Section 7.01. Existence. ALLODRIA Ltd. is a limited partnership duly organized and validly existing under the laws of the State of Texas and is qualified to conduct busi­ness in the State of Texas.  ALLODRIA Ltd. has full legal power, right and authority to carry on its business as such is now being conducted and as contemplated to be con­ducted.  ALLODRIA Ltd.'s headquarters and principal offices are all located in the State of Texas.  ALLODRIA AG is a company duly organized, validly existing and in good standing under the laws of Germany and has full legal power, right and authority to carry on its business as such is now being conducted and as contemplated to be conducted.

 

 

 

 

 

            Section 7.02. Legal Power. ALLODRIA Ltd. and ALLODRIA AG each respec­tively has the legal power and right to enter into and perform this Agreement and the transactions contemplated hereby.  The consummation of the transactions contemplated by this Agreement will not violate, nor be in conflict with:

 

 

            (a)  any provision of ALLODRIA Ltd.'s agreement of limited partnership or the other governing documents of ALLODRIA Ltd. or ALLODRIA AG;

 

            (b)  any material agreement or instrument to which ALLODRIA Ltd. or ALLO­DRIA AG is a party or by which ALLODRIA Ltd. or ALLODRIA AG is bound; or

 

 

            (c)  any judgment, order, ruling or decree applicable to ALLODRIA Ltd. or ALLO­DRIA AG as a party in interest or any law, rule or regulation applicable to ALLODRIA Ltd. or ALLODRIA AG.

 

 

            Section 7.03. Execution. The execution, delivery and performance of this Agree­ment and the transactions contemplated hereby are duly and validly authorized by all requisite corporate or partnership action on the part of each Buyer.  This Agreement constitutes the legal, valid and binding obligation of each Buyer enforceable in accor­dance with its terms, except as enforceability may be limited by bankruptcy, insolvency, reorganization, debtor relief or similar laws affecting the rights of creditors generally and general equitable principles.

 

 

 

 

            Section 7.04. Brokers. No broker or finder has acted for or on behalf of either Buyer or any Affiliate of either Buyer in connection with this Agreement or the transac­tions contemplated by this Agreement.  No broker or finder is entitled to any brokerage or finder's fee, or to any commission, based in any way on agreements, arrangements or understandings made by or on behalf of either Buyer or any Affiliate of either Buyer for which Seller has or will have any liabilities or obligations (contingent or otherwise).

 

 

 

 

 

            Section 7.05. Bankruptcy. There are no bankruptcy, reorganization or arrangement pro­ceedings pending, being contemplated by or to the Knowledge of Buyers threatened against either Buyer or any Affiliate of either Buyer.

 

 

 

            Section 7.06. Suits. There is no suit, action, claim, investigation or inquiry by any person or entity or by any administrative agency or Governmental Authority and no legal, administrative or arbitration proceeding pending or, to Buyers' Knowledge, threat­ened against either Buyer or any affiliate of either Buyer that has materially affected or will materially affect Buyers' ability to consummate the transactions contemplated herein.

 

 

            Section 7.07. Independent Evaluation. Each Buyer is sophisticated in the evalua­tion, purchase, ownership and operation of oil and gas properties and related facili­ties.  In making its decision to enter into this Agreement and to consummate the trans­action contemplated herein, except for Seller Parties' representations and warranties under this Agreement, each Buyer (a) has relied or shall rely solely on their own inde­pendent investigation and evaluation of the Interests and the Assets and the advice of their own legal, tax, economic, environmental, engineering, geological and geophysical advisors and the express provisions of this Agreement and not on any comments, statements, projections or other materials made or given by any representatives, con­sultants or advisors engaged by a Seller Party, and (b) have each satisfied or shall sat­isfy itself through its own due diligence as to the environmental and physical condition of and contractual arrangements and other matters affecting the Interests and the Assets.

 

 

 

 

 

            Section 7.08 . Funds. ALLODRIA Ltd. and ALLODRIA AG have sufficient funds and stock consideration to enable Buyers to pay the Purchase Price as herein provided and otherwise to perform their respective obligations under this Agreement.

 

 

            Section 7.09. Accuracy of ALLODRIA AG Documents. The 2005 annual report and subsequent interim reports of ALLODRIA AG contained on its website at www.ALLODRI.ohgottle.com do not contain any untrue statement of a material fact or omit to state a material fact necessary in order to make the statements made therein, in light of the circumstances under which they were made, not misleading.

 

 

 

ARTICLE VIII

The Closing

 

            Section 8.01. Time and Place of the Closing. The transactions contemplated by this Agreement ("Closing") shall take place at the offices of Pox Miller Loddar, whose address is 111 E. Tucan, Suite 1111, San Fernando, Texas 77777 on April 11, 2015 (the "Closing Date").

 

 

            Section 8.02. Post-Closing Adjustments to Purchase Price

 

 

            (a)  The Purchase Price shall be increased by the following amounts:

                        (i) the amount, as of the Effective Time, of all prepaid ad valorem, prop­erty or similar taxes and assessments against the Assets, in each case, based upon or measured by ownership of the Assets, insofar as such prepaid taxes relate to periods of time after the Effective Time, which amounts are set forth in Schedule 8.03(a)(1);

 

 

 

                        (ii) an amount equal to all costs and expenses (including rentals, royal­ties, production and severance taxes, capital expenditures, lease operating expenses and overhead) contractually or statutorily required to be paid by Company, and which Buyers will not assume at Closing, that are attributable to the Assets and attributable to the period of time from and after the Effective Time, but only insofar as those items listed on Schedule 8.03(a)(2);

 

 

                        (iii) an amount equal to all of Company's capital expenditures benefiting the Assets and made on or after the Effective Time, to the extent listed in Schedule 6.15;

 

                        (iv) all upward Purchase Price adjustments for Title Benefits determined in accordance with Article IV;

 

                        (v) to the extent not captured by Subsection 8.03(6)(3) below, the actual sales price of all merchantable Hydrocarbons produced from the Leases prior to the Effective Time, but in storage above the sales connection or upstream of the applicable sales meter as of the Effective Time;

 

 

 

                        (vi) any other amount provided for in this Agreement or agreed upon in writing by the Parties.

 

            (b)  The Purchase Price shall be decreased by the following amounts:

 

                        (i) an amount equal to all unpaid ad valorem, property, production, sever­ance and similar taxes and assessments based upon or measured by the ownership of the Assets that are attributable to periods of time prior to the Effective Time, which amounts shall, to the extent not actually assessed, be computed based on such taxes and assessments for the preceding tax year (such amount to be prorated for the period of Seller's and Buyers' respective ownership of Company before and after the Effective Time);

 

 

 

                        (ii) an amount equal to all revenues collected by Seller with respect to the Assets and attributable to Hydrocarbons produced after the Effective Time;

 

 

                        (iii) the Allocated Value of any Asset not transferred to Buyer at the Closing due to the actual or constructive exercise of a preferential right pursuant to Sec­tion 4.04;

 

 

                        (iv) all downward Purchase Price Adjustments for Title Defects and Envi­ronmental Defects determined in accordance with Article IV;

 

            (v) The amount of any Casualty Loss; and

 

 

            (vi) any other amount provided for in this Agreement or agreed upon in writing by the Parties.

 

            (c)  The adjustments described in Sections 8.02(a) and (b) are hereinafter re­ferred to as the "Purchase Price Adjustments."  All Purchase Price Adjustments shall be made to the Stock Purchase Consideration or the Cash Purchase Consideration as shown on the attached Schedule 11.03.

 

            (d)  On or before ninety (90) days after the Closing Date, Seller shall prepare and deliver to Buyers a closing statement setting forth the Purchase Price Adjustments ("Closing Statement").  To the extent reasonably required by Seller, Buyers shall assist in the preparation of the Closing Statement.  Seller shall provide Buyers such data and information as Buyers may reasonably request supporting the amounts reflected on the Closing Statement in order to permit Buyers to perform or cause to be performed an audit.  The Closing Statement shall become final and binding upon the parties on the ninetieth (90th) day following receipt thereof by Buyers (the "Final Settlement Date") unless Buyers gives written notice of their disagreement (a "Notice of Disagreement") to Seller prior to such date.  Any Notice of Disagreement shall specify in detail the dollar amount, nature and basis of any disagreement so asserted.  If a Notice of Disagreement is received by Seller in a timely manner, then the Parties shall resolve the Dispute evi­denced by the Notice of Disagreement in accordance with Article XIII.

 

 

 

 

 

            (e)  If the amount of the Purchase Price as set forth on the Final Statement (as hereinafter defined) exceeds the amount of the estimated Purchase Price paid at the Closing by at least $50,000, then Buyers shall pay to Seller, the amount by which the Purchase Price as set forth on the Final Statement exceeds the amount of the esti­mated Purchase Price paid at the Closing within five (5) business days after the Final Settlement Date.  If the amount of the Purchase Price as set forth on the Final State­ment is less than the amount of the estimated Purchase Price paid at the Closing, then Seller shall pay to Buyers the amount by which the Purchase Price as set forth on the Final Statement is less than the amount of the estimated Purchase Price paid at the Closing within five (5) business days after the Final Settlement Date.  For purposes of this Agreement, the term "Final Statement" shall mean (i) if the Closing Statement be­comes final pursuant to Section 8.02(d), such the Closing Statement, or (ii) upon resolu­tion of any Dispute regarding a Notice of Disagreement, the revised Statement reflecting such resolution, which the Parties shall issue, or cause the Independent Expert under Article XIII following such resolution, to issue.

 

 

 

 

 

 

            (f)  ALLODRIA AG will issue an additional whole number of shares of Parent Stock, if required, or Parent Stock previously issued will be cancelled, as the case may be, for purposes of facilitating the post-closing adjustment pursuant to this Section 8.02.  For the purposes of any such post-closing adjustment, the VWAP and exchange rate will be the same as determined at the Closing. 

 

 

 

            Section 8.03. Transfer Taxes. All sales, use or other taxes (other than taxes on gross income, net income or gross receipts) and duties, levies, recording fees or other governmental charges incurred by or imposed with respect to the property transfers un­dertaken pursuant to this Agreement shall be the responsibility of, and shall be paid by, Seller.

 

 

 

            Section 8.04  Ad Valorem and Similar Taxes. Ad valorem, property, severance and similar taxes and assessments based upon or measured by the value of the Assets shall be divided or prorated between Seller and Company as of the Effective Time. 

 

 

 

            Section 8.05. Actions of Seller at the Closing.

 

At the Closing, Seller shall:

 

            (a) deliver to Buyers a certificate signed by an officer of Seller certifying that the representations and warranties of Seller Parties herein contained shall be true and cor­rect in all material respects on the Closing Date and that no Legal Proceeding shall be pending or threatened against any Seller Party that seeks to restrain, enjoin, or other­wise prohibit the consummation of the transactions contemplated by this Agreement;

 

 

 

 

            (b) deliver to Buyers a resolution executed by all of the members of Seller, in form and substance reasonably acceptable to Buyers' legal counsel, approving the con­summation of the transactions contemplated in this Agreement in all respects, accom­panied by true and complete copies of Seller's articles of organization, member agree­ments and similar governance documents of Seller, as amended or supplemented and in effect as of the Closing Date;

 

 

 

            (c)  deliver to Buyers all of the Consents, waivers or approvals identified on Sched­ule 8.05(c) in a form reasonably satisfactory to Buyers and recordable in the ap­plicable real property records;

 

 

            (d)  an assignment of membership interest transferring the Ltd. Interests to ALLO­DRIA Ltd. and an assignment of membership interests transferring the AG Inter­ests to ALLODRIA AG;

 

            (e)  the resignation, effective as of the Closing, of Company's managers and officers (if any).

 

            (f)  execute, acknowledge and deliver to Buyers letters in lieu of transfer or divi­sion orders directing all purchasers of production from the Leases to make payment of proceeds attributable to such production from and after the Effective Time to Buyer as reasonably requested by Buyer prior to the Closing Date;

 

 

 

            (g)  deliver immediately available funds or a certified check made payable to Buyers in the full amount of the Suspense Funds, if any (to be kept separate from the funds representing payment of the Purchase Price);

 

 

            (h)  execute and deliver to Buyers an affidavit attesting to its non-foreign status;

 

 

            (i)  execute, acknowledge and deliver any other agreements or documents pro­vided for herein or necessary or desirable to effectuate the transactions contemplated hereby;

 

            (j)  deliver to Buyers recorded or recordable releases of all mortgage liens, secu­rity interests and financing statements constituting a Lien, against any of the Assets, said releases to be in form and substance reasonably satisfactory to Buyers' legal counsel;

 

 

            (k)  deliver to Buyers the Escrow Agreement, duly executed by Seller;

 

 

            (l)  deliver to Buyers the Subscription Agreement attached hereto as Exhibit H, duly executed by Seller; and

 

 

            (m)  deliver to Buyers written confirmation from Civilians Bank that upon receipt by said Bank of the Cash Purchase Consideration it will tender to Buyers a full and un­conditional recordable release of all Liens in its favor affecting any of the Assets.

 

 

 

            Section 8.06. Actions of Buyers at the Closing.

 

            (a)  At the Closing, ALLODRIA Ltd. shall deliver to Civilians Bank for the account of Seller, the Cash Purchase Consideration by wire transfer to an account designated in writing by Seller.

 

            (b)  At the Closing, ALLODRIA AG shall deliver the Stock Purchase Considera­tion to Escrow Agent.

 

            Section 8.07. Further Cooperation

 

            (a)  Seller shall make the Records available to be picked up by Buyers at the offices of Seller during normal business hours within five (5) business days after the Closing to the extent the Records are in the possession or control of Seller or any of its Affiliates.  Seller shall have the right to retain copies of any of the Records and the rights granted under Section 12.02.

 

            (b)  After the Closing Date, each Party, at the request of the other and without additional consideration, shall execute and deliver, or shall cause to be executed and delivered, from time to time such further instruments of conveyance and transfer and shall take such other action as the other Party may reasonably request to convey and deliver the Interests to Buyer and to accomplish the orderly transfer of the Interests to Buyer in the manner contemplated by this Agreement.  After the Closing, the Parties will cooperate to have all proceeds received attributable to the Assets be paid to the proper Party hereunder and to have all expenditures to be made with respect to the Assets be made by the proper Party hereunder

 

 

 

 

            Section 8.08. Restrictive Covenant concerning Parent Stock. The Seller hereby covenants and agrees that from and after the Closing Date and until September 1, 2015, the Seller shall not deliver, sell, deliver after sale, transfer, pledge, or hypothecate the Parent Stock (or any portion thereof) or any rights thereto to any other party.  From and after September 1, 2015 until May 1, 2016, the Seller hereby covenants and agrees that it shall not deliver, sell, deliver after sale, transfer, pledge, or hypothecate more than 50% of the Parent Stock or any rights thereto to any other party and shall effectuate any such sale only in a manner that complies with applicable German or United States law, as referred to in Section 1.02(b).  The Seller hereby acknowledges and agrees that, not­withstanding anything contained in this Agreement to the contrary, in the event that Seller breaches its obligations under this Section 8.08 (and in addition to any other rem­edy the Buyers may be entitled to as a result of Seller's breach of its obligations under this Section 8.08), the Seller will have no right to the Contingent Consideration as set forth in Section 2.01(c).

 

 

 

 

 

 

 

ARTICLE IX

Obligations and Indemnification

 

Section 9.01. Retained and Assumed Liabilities. As of the Closing Date, Seller shall assume full responsibility and liability for any and all Losses (but inclusive of punitive or exemplary damages) arising from or relating to ownership or operation of the Company or the Interests, or any portion thereof, prior to the Closing Date, and hereby releases and discharges Buyers from all responsibility and liability for same (the "Retained Liabili­ties").  As of the Closing Date, Buyers shall assume full responsibility and liability for any and all Losses (but inclusive of punitive or exemplary damages) arising from or re­lating to ownership or operation of the Company or Interests, or any portion thereof, on and subsequent to the Closing Date, and hereby releases and discharges Seller from all responsibility and liability for same (the "Assumed Liabilities").

 

 

 

 

 

 

            Section 9.02. Buyers' Indemnification. PROVIDED THAT THE CLOSING OC­CURS, SUBJECT TO THE LIMITATIONS SET FORTH IN THIS PARAGRAPH, (i) ALLO­DRIA, LTD. SHALL RELEASE, DEFEND, INDEMNIFY AND HOLD HARMLESS SELLER, ITS PARTNERS, AND THEIR RESPECTIVE OFFICERS, DIRECTORS, EM­PLOYEES, AGENTS, PARTNERS, REPRESENTATIVES, MEMBERS, SHAREHOLD­ERS, AFFILIATES, SUBSIDIARIES, SUCCESSORS AND ASSIGNS (COLLECTIVELY, THE "SELLER INDEMNITEES") FROM AND AGAINST ANY AND LOSSES AS A RE­SULT OF, ARISING OUT OF, OR RELATED TO THE ASSUMED LIABILITIES AND (ii) ALLODRIA, LTD. SHALL DEFEND, INDEMNIFY AND HOLD HARMLESS SELLER IN­DEMNITEES FROM AND AGAINST ANY AND ALL LOSSES ARISING OUT OF ALLO­DRIA LTD.'S OR ALLODRIA AG'S BREACH OF THEIR REPRESENTATIONS AND WARRANTIES SET FORTH IN ARTICLE VII, IN EACH SUCH CASE, REGARDLESS OF WHETHER CAUSED OR CONTRIBUTED TO BY THE GROSS, SOLE, JOINT, COMPARATIVE OR CONCURRENT NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY OR OTHER FAULT OF ANY OF THE SELLER INDEMNITEES.

 

 

 

 

 

 

 

 

            Section 9.03. Seller's Indemnification

 

PROVIDED THAT THE CLOSING OCCURS, SUBJECT TO THE LIMITATIONS SET FORTH IN THIS PARAGRAPH, SELLER SHALL RELEASE, DEFEND, INDEMNIFY AND HOLD HARMLESS BUYERS AND THEIR RESPECTIVE OFFICERS, DIREC­TORS, EMPLOYEES, AGENTS, REPRESENTATIVES, MEMBERS, SHAREHOLD­ERS, PARTNERS, AFFILIATES AND SUBSIDIARIES (COLLECTIVELY, THE "BUYER INDEMNITEES") FROM AND AGAINST ANY AND ALL LOSSES ARISING OUT OF SELLER'S BREACH OF ITS REPRESENTATIONS OR WARRANTIES SET FORTH IN ARTICLES V AND VI, THE RETAINED LIABILITIES, THIS AGREEMENT, OR ANY AGREEMENT EXECUTED CONCURRENTLY HEREWITH REGARDLESS OF WHETHER CAUSED OR CONTRIBUTED TO BY THE GROSS, SOLE, JOINT, COM­PARATIVE OR CONCURRENT NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY OR OTHER FAULT OF ANY OF THE BUYER INDEMNITEES. 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Section 9.04. Sole Remedy. If the Closing occurs, the sole and exclusive rem­edy of each of the Buyer Indemnitees and the Seller Indemnitees with respect to the Company and the Interests, including their purchase and sale, shall be available pursu­ant to the express provisions of this Agreement. 

 

 

            Section 9.05. Offsets for Claims. In the event a Claim Notice (as defined below) is delivered by Buyers to Seller and Escrow Agent, Buyers shall be entitled, at its op­tion, to offset the amount of the Claim (as defined below) which is the basis for the Claim Notice, against the Parent Stock issued to Seller pursuant to this Agreement, where­upon Seller shall be relieved of further indemnification liability to Buyers up to the full amount of the Claim; provided, however, that to the extent the amount of the Loss in­curred by Buyers as a result of one or more Claims exceeds Stock Purchase Considera­tion as adjusted pursuant to this Agreement, said Loss shall be covered by Seller by cash consideration as otherwise provided in this Article IX.  In the event that Buyers deliver a Claim Notice to Seller and Escrow Agent, and Buyers elect to offset the amount of the Claim against the Parent Stock, Escrow Agent shall return (to the extent available and still held by Escrow Agent) a whole number of shares of Parent Stock to Buyers sufficient to satisfy such Claim.  For purposes of this Section 9.05, the VWAP and exchange rate will be the same as determined at the Closing. 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Section 9.06. Indemnification Procedures. All claims for indemnification under this Article XIII shall be asserted and resolved as follows:

 

 

            (a) For purposes of this Section 9.06, the term "Indemnifying Party" when used in connection with particular Losses shall mean the Party or Parties potentially having an obligation to indemnify another Party or Parties with respect to such Losses pursuant to this Agreement, and the term "Indemnified Party" when used in connection with par­ticular Losses shall mean the Party or Parties having the right to be indemnified with respect to such Losses by another Party or Parties pursuant to this Agreement.

 

 

 

 

            (b) To make claim for indemnification under this Agreement, an Indemnified Party shall notify the Indemnifying Party of its claim under this Section 9.06, including reasonable details and basis under this Agreement for its claim (the "Claim Notice").  In the event that the claim for indemnification is based upon a claim by a third party against the Indemnified Party (a "Claim"), the Indemnified Party shall provide its Claim Notice timely after the Indemnified Party has actual knowledge of the Claim and shall enclose a copy of all papers (if any) served with respect to the Claim; provided that the failure of any Indemnified Party to give notice of a Claim as provided in this Section 9.06 shall not relieve the Indemnifying Party of its obligations except to the extent such failure results in insufficient time being available to permit the Indemnifying Party to effectively defend against the Claim or otherwise materially prejudices the Indemnifying Party's ability to defend against the Claim.

 

 

 

 

 

 

            (c)  In the case of a claim for indemnification based upon a Claim, the Indemnify­ing Party shall have ten (10) days from its receipt of the Claim Notice to notify the In­demnified Party whether it admits or denies its liability to defend the Indemnified Party against such Claim at the sole cost and expense of the Indemnifying Party.  Failure to provide a written notice to the Indemnified Party within said time period shall be deemed an admission of liability by the Indemnifying Party. 

 

 

 

            (d)  If the Indemnifying Party admits its contractual indemnity liability, it shall have the right and obligation to diligently defend, at its sole cost and expense, the Claim.  The Indemnifying Party shall then have full control of such defense and proceed­ings, including any compromise or settlement thereof.  If requested by the Indemnifying Party, the Indemnified Party agrees to cooperate in contesting any Claim which the In­demnifying Party elects to contest (but not thereby to incur any costs or expenses).  The Indemnified Party may participate in, but not control, any defense or settlement of any Claim controlled by the Indemnifying Party pursuant to this Section 9.06.  An In­demnifying Party shall not, without the written consent of the Indemnified Party, (i) settle any Claim or consent to the entry of any judgment with respect thereto which does not include an unconditional written release of the Indemnified Party from all liability in re­spect of such Claim or (ii) settle any Claim or consent to the entry of any judgment with respect thereto in any manner that may materially and adversely affect the Indemnified Party (other than as a result of money damages covered by the indemnity). If the Indem­nifying Party exercises its rights under this subsection (d) to assume full control of the defense of the Claim, it shall thereafter not have any right to dispute that the Claim is subject to full indemnification in accordance with the terms of this Agreement. 

 

 

 

 

 

 

 

            (e) If the Indemnifying Party does not admit its contractual indemnity liability, or admits its liability but fails to diligently defend or settle the Claim, then the Indemnified Party shall have the right to defend against the Claim at the sole cost and expense of the Indemnifying Party, with counsel of the Indemnified Party's choosing, subject to the right of the Indemnifying Party to admit its liability and assume the defense of the Claim at any time prior to settlement or final determination thereof.  If the Indemnifying Party has not yet admitted its liability for a Claim, the Indemnified Party shall send written notice to the Indemnifying Party of any proposed settlement and the Indemnifying Party shall have the option for five (5) business days following receipt of such notice to (i) ad­mit in writing its liability for the Claim and (ii) if liability is so admitted, reject, in its rea­sonable judgment, the proposed settlement.

 

 

 

 

 

            (f) In the case of a claim for indemnification not based upon a Claim, the Indemni­fying Party shall have thirty (30) days from its receipt of the Claim Notice to (i) admit and satisfy its liability for such Losses or (ii) dispute the claim for such Losses.  If the Indemnifying Party does not notify the Indemnified Party within such 30 day period that it has cured or covered the Losses or that it disputes the claim for such Losses, the amount of such Losses shall conclusively be deemed a liability of the Indemnifying Party hereunder.

 

 

 

ARTICLE X

Limitations on Representations and Warranties

 

            Section 10.01. Disclaimers of Representations and Warranties. The express representations and warranties of Seller contained in this Agreement are exclusive and are in lieu of all other representations and warranties, express, implied or statutory.  EXCEPT FOR THE EXPRESS REPRESENTATIONS OF SELLER IN THIS AGREE­MENT, BUYERS ACKNOWLEDGE THAT SELLER HAS NOT MADE, AND SELLER HEREBY EXPRESSLY DISCLAIMS AND NEGATES, AND BUYERS HEREBY EX­PRESSLY WAIVE, ANY REPRESENTATION OR WARRANTY, EXPRESS, IMPLIED, AT COMMON LAW, BY STATUTE OR OTHERWISE RELATING TO (a) PRODUCTION RATES, RECOMPLETION OPPORTUNITIES, DECLINE RATES, GAS BALANCING INFORMATION OR THE QUALITY, QUANTITY OR VOLUME OF THE RESERVES OF HYDROCARBONS, IF ANY, OF THE COMPANY, (b) THE ACCURACY, COMPLETE­NESS OR MATERIALITY OF ANY INFORMATION, RECORDS, DATA OR OTHER MA­TERIALS (WRITTEN OR ORAL) NOW, HERETOFORE OR HEREAFTER FURNISHED TO BUYERS BY OR ON BEHALF OF SELLER, AND (c) THE ENVIRONMENTAL CONDITION OF THE ASSETS. EXCEPT FOR THE EXPRESS REPRESENTATIONS OF SELLER IN THIS AGREEMENT, SELLER EXPRESSLY DISCLAIMS AND NEGATES, AND BUYERS HEREBY WAIVE, AS TO PERSONAL PROPERTY, EQUIPMENT, IN­VENTORY, MACHINERY AND FIXTURES CONSTITUTING A PART OF THE ASSETS (i) ANY IMPLIED OR EXPRESS WARRANTY OF MERCHANTABILITY, (ii) ANY IM­PLIED OR EXPRESS WARRANTY OF FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE, (iii) ANY IMPLIED OR EXPRESS WARRANTY OF CONFORMITY TO MODELS OR SAM­PLES OF MATERIALS, (iv) ANY RIGHTS OF PURCHASERS UNDER APPROPRIATE STATUTES TO CLAIM DIMINUTION OF CONSIDERATION OR RETURN OF THE PUR­CHASE PRICE, (v) ANY IMPLIED OR EXPRESS WARRANTY OF FREEDOM FROM DEFECTS, WHETHER KNOWN OR UNKNOWN, (vi) ANY AND ALL IMPLIED WAR­RANTIES EXISTING UNDER APPLICABLE LAW, AND (vii) ANY IMPLIED OR EX­PRESS WARRANTY REGARDING ENVIRONMENTAL LAWS, THE RELEASE OF MATERIALS INTO THE ENVIRONMENT, OR PROTECTION OF THE ENVIRONMENT OR HEALTH, IT BEING THE EXPRESS INTENTION OF BUYERS AND SELLER THAT THE COMPANY, THE INTERESTS AND THE ASSETS SHALL BE CONVEYED TO BUYERS, AND BUYERS SHALL ACCEPT SAME, AS IS, WHERE IS, WITH ALL FAULTS AND IN THEIR PRESENT CONDITION AND STATE OF REPAIR AND BUYER REPRESENTS TO SELLER THAT BUYERS WILL MAKE OR CAUSE TO BE MADE SUCH INSPECTIONS WITH RESPECT TO SUCH PERSONAL PROPERTY, EQUIP­MENT, INVENTORY, MACHINERY AND FIXTURES AS BUYERS DEEMS APPROPRI­ATE. SELLER AND BUYER AGREE THAT, TO THE EXTENT REQUIRED BY APPLI­CABLE LAW TO BE EFFECTIVE, THE DISCLAIMERS OF CERTAIN WARRANTIES CONTAINED IN THIS SECTION ARE "CONSPICUOUS" DISCLAIMERS FOR THE PURPOSES OF ANY APPLICABLE LAW, RULE OR ORDER.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Section 10.02. Survival. Except as otherwise provided in Section 16.14, and except for Section 6.20, the representations, warranties, covenants and obligations of the Parties under this Agreement shall survive the Closing.  The representations set forth in Section 6.20 (Title to Leases) shall survive only until the expiration of the Contingent Consideration Period.

 

 

            Section 10.03. Casualty Loss. Seller shall assume all risk of loss with respect to, and any unfavorable change in, the condition of, the Assets from the Effective Time until the Closing (a "Casualty Loss"), including, without limitation, with respect to the depletion of Hydrocarbons, the watering-out of any well, the collapse of casing, sand infiltration of wells, and the undue depreciation of personal property.

 

 

 

 

 

ARTICLE XI

Dispute Resolution

 

            Section 11.01. Independent Experts.  Strictly as to disputes regarding Title De­fects, Title Defect Values, the Contingent Consideration, and Casualty Losses, the fol­lowing shall apply:

 

            (a)  Each Party shall have the right to submit disputes regarding title issues, environmental issues, or calculation of the Statement or revisions thereto (each a "Dis­pute"), to an independent expert appointed in accordance with this Section 11.01 (each, an "Independent Expert"), who shall serve as sole arbitrator.  The Independent Expert shall be the law firm of Garcon, Hemingway & Wagner, P.C. of Laramy, Texas as to Title Defects, and as to casualty loss and environmental matters, the Independent Expert shall be appointed by mutual agreement of the Parties from among candidates with ex­perience and expertise in the area that is the subject of such Dispute, and failing such agreement, such Independent Expert for such Dispute shall be selected as would a sin­gle arbitrator in accordance with the Rules (as hereinafter defined).  Notwithstanding the preceding sentence, the parties stipulate and agree that the Independent Expert for any dispute pertaining to the Contingent Consideration or any Title Defect Value shall be the accounting firm of Clayton & Nochfauler, CRASS, LLP, of Abitur, Texas. 

 

 

 

 

 

            (b)  Disputes to be resolved by an Independent Expert shall be resolved in accor­dance with mutually agreed procedures and rules and failing such agreement, in accor­dance with the rules and procedures for arbitration provided in Section 11.02.  The Inde­pendent Expert shall be instructed by the Parties to resolve such Dispute as soon as reasonably practicable in light of the circumstances.  The decision and award of the Independent Expert shall be binding upon the Parties as an award under the Federal Arbitration Act and final and nonappealable to the maximum extent permitted by law, and judgment thereon may be entered in a court of competent jurisdiction and enforced by any Party as a final judgment of such court.

 

 

 

 

 

            (c)  Binding Nature. The decision and award of the Independent Expert shall be binding upon the Parties and final and nonappealable to the maximum extent permitted by law, and judgment thereon may be entered in a court of competent jurisdiction and enforced by any Party as a final judgment of such court.

 

 

            (d)  Fees and Awards. The fees and expenses of the Independent Expert shall be borne equally by the Parties, but the decision of the Independent Expert may include such award of the Independent Expert's fees and expenses and of other costs and attor­neys' fees as the Independent Expert determines appropriate (provided that such award of costs and fees may not exceed the amount of such costs and fees incurred by the winning Party in the arbitration).

 

 

 

 

            Section 11.02. Governing Law; Arbitration. This Agreement will be governed in all respects by the laws of the state of Texas, including as to interpretation, enforceability, validity, and construction, without regard to its conflicts of laws principles.  Except as otherwise provided for herein, any and every dispute of any nature whatsoever that may arise between the Parties, whether sounding in contract, statute, tort, fraud, misrepre­sentation, discrimination or any other legal theory, including, but not limited to, disputes relating to or involving the construction, performance or breach of this Agreement or any other agreement between the parties, whether entered into prior to, on, or subsequent to the date of this Agreement, or those arising under any federal, state or local law, regula­tion or ordinance, shall be determined by binding arbitration in accordance with the then-current commercial arbitration rules of the American Arbitration Association, to the ex­tent such rules do not conflict with the provisions of this paragraph.  If the amount in controversy in the arbitration exceeds Five Hundred Thousand Dollars ($500,000), exclu­sive of interest, attorneys' fees and costs, the arbitration shall be conducted by a panel of three (3) neutral arbitrators.  Otherwise, the arbitration shall be conducted by a single neutral arbitrator.  The parties shall endeavor to select neutral arbitrators by mutual agreement.  If such agreement cannot be reached within thirty (30) calendar days after a dispute has arisen which is to be decided by arbitration, any party or the parties jointly shall request the American Arbitration Association to submit to each party an identical panel of fifteen (15) persons.  Alternate strikes shall be made to the panel, commencing with the party bringing the claim, until the names of three (3) persons remain, or one (1) person if the case is to be heard by a single arbitrator.  The parties may, however, by mutual agreement, request the American Arbitration Association to submit additional panels of possible arbitrators.  The person(s) thus remaining shall be the arbitrator(s) for such arbitration.  If three (3) arbitrators are selected, the arbitrators shall elect a chair­person to preside at all meetings and hearings.  The arbitrator(s), or a majority of them, shall have the power to determine all matters incident to the conduct of the arbitration, including without limitation all procedural and evidentiary matters and the scheduling of any hearing.  The award made by a majority of the arbitrators shall be final and binding upon the parties thereto and the subject matter thereof.  The arbitration shall be gov­erned by the United States Arbitration Act, 9 U.S.C. §§ 1-16, and judgment upon the award rendered by the arbitrator(s) may be entered by any court having jurisdiction thereof.  The arbitrators shall have no authority to award punitive or exemplary damages or any statutory multiple damages, and shall only have the authority to award compen­satory and consequential damages, arbitration costs, attorney's fees, declaratory relief, and permanent injunctive relief, if applicable, consistent with the terms of this Agree­ment.  Unless otherwise agreed by the parties, the arbitration shall be held in San Fer­nando, Texas.  All costs of arbitration and the arbitrator(s) (including the legal fees and expenses of the prevailing party) shall be borne by the non-prevailing party.  This Section 11.02 shall not prevent any party from seeking a temporary restraining order or tempo­rary or preliminary injunctive relief from a court of competent jurisdiction in order to pro­tect its rights under this Agreement or any other document or instrument in any court of competent jurisdiction.  In the event a party seeks such injunctive relief pursuant to this Agreement, such action shall not constitute a waiver of the provisions of this Section 11.02, which shall continue to govern any and every dispute between the parties.  If for any reason it is determined that a dispute between the Parties is beyond the scope of this Section 11.02, then the Parties hereby stipulate and agree that the state district courts in Becher County, Texas shall be the sole venue for any such litigation, and the Parties shall submit to the jurisdiction of same.  The Parties hereby irrevocably waive any right to demand a jury trial for any and all litigation involving this Agreement or the subject matter hereof in any way.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ARTICLE XII

Miscellaneous

 

            Section 12.01. Taxes and Expenses. Buyers shall be liable for all use, documen­tary, recording, stamp, transfer or similar taxes, assessments or fees arising from the transactions contemplated by this Agreement.  Each Party shall be solely re­sponsible for all expenses, including due diligence expenses, incurred by it in connec­tion with this transaction, and neither Party shall be entitled to any reimbursement for such expenses from the other Party.

 

 

 

            Section 12.02. Document Retention. As used in this Section 12.02, the term "Documents" shall mean all files, documents, books, Records and other data delivered to Buyers by Seller pursuant to the provisions of this Agreement (other than those that Seller has retained either the original or a copy of), including, but not limited to: financial and tax accounting records; land, title and division of interest files; contracts; engineer­ing and well files; and books and records related to the operation of the Assets prior to the Closing Date.  Buyers shall retain and preserve the Documents for a period of no less than twelve (12) months following the Closing Date (or for such longer period as may be required by law or governmental regulation), and shall allow Seller or its repre­sentatives to inspect the Documents at reasonable times and upon reasonable notice during regular business hours during such time period.  Seller shall have the right during such period to make copies of the Documents at its expense.

 

 

 

 

 

 

 

            Section 12.03. Entire Agreement. This Agreement, the documents to be exe­cuted hereunder, and the exhibits attached hereto constitute the entire agreement be­tween the Parties pertaining to the subject matter hereof and supersede all prior agree­ments, understandings, negotiations and discussions, whether oral or written, of the Parties pertaining to the subject matter hereof.  No supplement, amendment, alteration, modification or waiver of this Agreement shall be binding unless executed in writing by the Parties and specifically referencing this Agreement. 

 

 

 

 

            Section 12.04. Waiver. No waiver of any of the provisions of this Agreement shall be deemed or shall constitute a waiver of any other provisions hereof (whether or not similar), nor shall such waiver constitute a continuing waiver unless otherwise expressly provided.

 

 

 

            Section 12.05. Publicity. Except as required by applicable law or the applicable rules or regulations of any Governmental Authority or stock exchange, no Party shall issue any publicity or other public or private announcement or press release concerning this Agreement or the transaction contemplated hereby without the prior written consent of the other Parties.

 

 

            Section 12.06. Construction. The captions in this Agreement are for convenience only and shall not be considered a part of or affect the construction or interpretation of any provision of this Agreement.  The Parties acknowledge that they have participated jointly in the negotiation and drafting of this Agreement and as such the Parties agree that if an ambiguity or question of intent or interpretation arises hereunder, this Agree­ment shall not be construed more strictly against one Party than another on the grounds of authorship.

 

 

 

            Section 12.07. No Third Party Beneficiaries. Except as provided in Section 12.08 and 12.04, nothing in this Agreement shall provide any benefit to any third party (including Escrow Agent) or entitle any third party to any claim, cause of action, remedy or right of any kind, it being the intent of the Parties that this Agreement shall otherwise not be construed as a third party beneficiary contract.

 

 

 

            Section 12.08. Assignment. Neither Party may assign or delegate any of its rights or duties hereunder without the prior written consent of the other Party and any assignment made without such consent shall be void, except that each Buyer may freely assign this agreement in whole or in part to any Affiliate of such Buyer.  Except as otherwise provided herein, this Agreement shall be binding upon and inure to the benefit of the Parties hereto and their respective permitted successors, assigns and legal repre­sentatives.

 

 

 

            Section 12.09. Notices. Any notice, communication, request, instruction or other document required or permitted hereunder shall be given in writing and delivered by U.S. Mail postage prepaid, return receipt requested, overnight courier, electronic mail or facsimile to the addresses of the Parties set forth below, provided that any notice given by e-mail must be followed by a notice delivered by facsimile within ten (10) business days of the e-mail notice's delivery date.  Any such notice shall be effective only upon receipt.

 

 

 

 

Seller/Company:           TULIPA ENERGIE Partners, L.L.C.

 

 

ALLODRIA AG: ALLODRIA Resources AG

...

 

ALLODRIA Ltd.:            ALLODRIA Resources, Ltd. ...

 

Any Party may, by written notice so delivered to the other Party, change its address for notice purposes hereunder.

 

 

            Section 12.10. Severability. If any term or other provision of this Agreement is invalid, illegal or incapable of being enforced by any rule of law or public policy, all other conditions and provisions of this Agreement shall nevertheless remain in full force and effect and the Parties shall negotiate in good faith to modify this Agreement so as to effect their original intent as closely as possible in an acceptable manner to the end that the transactions contemplated hereby are fulfilled to the extent possible.

 

 

 

            Section 12.11. Survival. The obligations and covenants of Buyers under this Agreement (other than Seller's and Buyers' respective representations and warranties set forth in Articles V, VI and VII, respectively) that survive the Closing shall be deemed covenants running with the land.

 

 

            Section 12.12. Time of the Essence. Time shall be of the essence with respect to all time periods and notice periods set forth in this Agreement.

 

 

            Section 12.13. Counterpart Execution. This Agreement may be executed in any number of counterparts, and each counterpart hereof shall be effective as to each party that executes the same whether or not all of such parties execute the same counterpart.  If counterparts of this Agreement are executed, the signature pages from various coun­terparts may be combined into one composite instrument for all purposes.  All counter­parts together shall constitute only one Agreement, but each counterpart shall be con­sidered an original.

 

 

IN WITNESS WHEREOF, the Parties have executed and delivered this Agreement as of the date first set forth above.

 

SELLER:

TULIPA ENERGIE PARTNERS, L.LC.

 

By:      

Name:             

Title:    

 

COMPANY:

NEW TULIPA ENERGIE PARTNERS, LLC

 

By:      

Name:             

Title:    

 

 

BUYERS:

ALLODRIA RESOURCES, LTD.

 

By:       ALLODRIA HOLDING MANAGEMENT CORPORATION, its General Partner

 

By:      

Name:             

Title:    

 

ALLODRIA RESOURCES, AG

 

By:      

Name:             

Title:    

 

 

 

 

 

 

 

Übersetzung aus der englischen Sprache

*Anmerkungen des Übersetzers*

***********************************************************

 

 

INHALTSANGABE

 

ARTIKEL I        Kauf, Verkauf und Anteilseinbringung

Abschnitt 1.01   Vertrag über Verkauf und Kauf

 

ARTIKEL II       Gegenleistung

Abschnitt 2.01   Gegenleistung der Käufer für die Gesell­schaftsanteile

Abschnitt 2.02   Treuhandbestimmung

Abschnitt 2.03   Zugeordnete Gegenwerte

Abschnitt 2.04   Rückkaufsrecht bei Insolvenz

 

ARTIKEL III      Wirksamkeitszeitpunkt

Abschnitt 3.01   Eigentum an den Anteilen

 

ARTIKEL IV      Rechts- und Umweltbelange

Abschnitt 4.01   Rechtsmängel

Abschnitt 4.02   Anzeige von Rechtsmängeln

Abschnitt 4.03   Rechtsbehelfe bei Rechtsmängeln

Abschnitt 4.04   Vorzugsrechte

Abschnitt 4.05   Zustimmungen zur Abtretung

Abschnitt 4.06   Beschränkung der Rechtsbehelfe gegen Rechts­mängel

 

ARTIKEL V       Zusicherungen und Gewährleistungen des Ver­käufers

Abschnitt 5.01   Bestand

Abschnitt 5.03   Gesetzliche Vertretungsbefugnisse

Abschnitt 5.04   Unterzeichnung

Abschnitt 5.05   Makler

Abschnitt 5.06   Gesellschaftsanteile

Abschnitt 5.07   Überprüfung der Investition durch Käufer

 

ARTIKEL VI      Zusicherungen und Gewährleistungen des Ver­käufers bezüglich der Gesellschaft

Abschnitt 6.01   Bestand

Abschnitt 6.02   Keine Widersprüche, gesetzliche Befugnisse

Abschnitt 6.03   Unterzeichnung

Abschnitt 6.04   Makler

Abschnitt 6.05   Insolvenz

Abschnitt 6.06   Klageverfahren

Abschnitt 6.07   Abrechnung der Fördererlöse

Abschnitt 6.08   Steuern

Abschnitt 6.09   Verträge

Abschnitt 6.10   Nichtvorliegen von Gesetzesverstößen

Abschnitt 6.11   Keine Anzahlungen

Abschnitt 6.12   Förder-Verkaufsverträge

Abschnitt 6.13   Haftung für Maklerhonorar

Abschnitt 6.14   Umweltgesetze

Abschnitt 6.15   Offene Kapitalverpflichtungen

Abschnitt 6.16   Pachtverhältnisse

Abschnitt 6.17   Standorte der Bohrlöcher

Abschnitt 6.18   Erhalt der Förderzahlungen

Abschnitt 6.19   Einrichtungen; Grunddienstbarkeiten

Abschnitt 6.20   Recht an den Pachtverhältnissen

Abschnitt 6.21   Zu schließende und aufzugebende Bohrlö­cher

Abschnitt 6.22   Geistiges Eigentum

Abschnitt 6.23   Keine unterlassenen Informationen

 

ARTIKEL VII     Vertragliche Zusicherungen der Käufer

Abschnitt 7.01   Bestand

Abschnitt 7.02   Gesetzliche Vertretungsbefugnisse

Abschnitt 7.03   Unterzeichnung

Abschnitt 7.04   Makler

Abschnitt 7.05   Insolvenz

Abschnitt 7.06   Klageverfahren

Abschnitt 7.07   Unabhängige Bewertung

Abschnitt 7.08   Finanzmittel

Abschnitt 7.09   Genauigkeitsgrad der Dokumente der ALLODRIA AG

 

ARTIKEL VIII    Der Vertragsabschluss

Abschnitt 8.01   Zeit und Ort des Vertragsabschlusses

Abschnitt 8.02   Anpassungen des Kaufpreises nach Vertrags­abschluss

Abschnitt 8.03   Verkehrssteuern

Abschnitt 8.04   Mehrwert- und ähnliche Steuern

Abschnitt 8.05   Handlungen des Verkäufers beim Vertragsab­schluss

Abschnitt 8.06   Handlungen der Käufer beim Vertragsab­schluss

Abschnitt 8.07   Weitere Zusammenarbeit

Abschnitt 8.08   Einschränkende Bestimmungen über Aktien der Muttergesellschaft

 

ARTIKEL IX      Verpflichtungen und Entschädigung

Abschnitt 9.01   Einbehaltene und übernommene Ver­bindlich­keiten

Abschnitt 9.02   Schadloshaltung der Käufer

Abschnitt 9.03   Schadloshaltung des Verkäufers

Abschnitt 9.04   Einziger Rechtsbehelf

Abschnitt 9.05   Aufrechnung von Forderungen

Abschnitt 9.06   Schadensersatzverfahren

 

ARTIKEL X       Einschränkungen zu den vertraglichen Zusiche­rungen

Abschnitt 10.01 Haftungsbeschränkung bezüglich der

                        vertraglichen Zusicherungen und Gewähr­leistungen

Abschnitt 10.02 Fortbestand

Abschnitt 10.03 Verluste bis Vertragsabschluss

 

ARTIKEL XI      Lösung von Streitigkeiten

Abschnitt 11.02 Unabhängige Sachverständige

Abschnitt 11.02 Anwendbares Recht, Schiedsgerichts­barkeit

 

ARTIKEL XII     Verschiedenes

Abschnitt 12.01 Steuern und Spesen

Abschnitt 12.02 Aufbewahrung von Unterlagen

Abschnitt 12.03 Gesamtheit des Vertrags

Abschnitt 12.04 Verzicht

Abschnitt 12.05 Öffentlichkeit

Abschnitt 12.06 Auslegung

Abschnitt 12.07 Keine Drittbegünstigten

Abschnitt 12.08 Abtretung

Abschnitt 12.09 Mitteilungen

Abschnitt 12.10 Salvatorische Klausel

Abschnitt 12.11 Überdauern

Abschnitt 12.12 Zwingende Terminsfristen

Abschnitt 12.13 Anzahl der Ausfertigungen

 

 

 

 

KAUFVERTRAG

 

TULIPA ENERGIE PARTNERS, L.L.C.

ALS „VERKÄUFER“

NEW TULIPA ENERGIE PARTNERS, LLC

ALS „GESELLSCHAFT”

SOWIE

ALLODRIA RESOURCES, LTD.

UND

ALLODRIA RESOURCES, AG

ALS „KÄUFER“

 

42. APRIL 2015 J

 

 

KAUFVERTRAG

 

Dieser Vertrag (der „Vertrag“), wird abgeschlossen am 11. April 2015 zwischen der TU­LIPA ENERGIE Partners L.L.C, einer texani­schen „Limited Lia­bility Company“ („Ver­käufer“), der New TULIPA ENERGIE Partners, LLC („Gesellschaft“, zusammen mit dem Käufer als die „Verkaufsparteien“ bezeichnet), einer texani­schen „Li­mited Liability Com­pany“ und neugegründeten, hundertprozenti­gen Tochter des Verkäufers, die Eigentüme­rin ihrer Vermögens­werte ist, der ALLODRIA Resources, Ltd., einer texanischen Kom­manditgesellschaft („ALLODRIA Ltd.“) sowie der ALLODRIA Resources AG, einer deut­schen Gesellschaft und Muttergesellschaft der ALLODRIA Ltd. („ALLODRIA AG“, zu­sammen mit der ALLODRIA Ltd. als „die Käufer“ bezeichnet). Die Käufer, der Verkäufer und die Gesell­schaft werden entweder kollektiv als die „Par­teien“ oder einzeln bisweilen als „Partei" bezeichnet. Die in diesem Vertrag in Großschreibung verwendeten Begriffe, denen hierin keine an­dere Definition zugewiesen wird, haben die ihnen in Appendix A zu diesem Ver­trag angegebenen Bedeutungsinhalte.

 

 

ES  WIRD WAS  FOLGT VEREINBART:

 

Angesichts dessen, dass der Verkäufer sämtliche ausgegebenen Gesellschaftsan­teile der Gesellschaft besitzt (die „Anteile“).

 

Angesicht dessen, dass der Verkäufer bereit ist, die Anteile zu den nachstehend festgelegten Bedingungen an die Käufer zu verkaufen und die Käufer bereit sind, diese vom Verkäufer zu kaufen.

 

Aus diesem Grund vereinbaren die Parteien angesichts der ge­genseitigen Vorteile, die sich aus diesem Vertrag für die einzel­nen Parteien ableiten bzw. ableiten sollen, folgendes:

 

ARTIKEL I

Kauf, Verkauf und Anteilseinbringung

 

            Abschnitt 1.01. Vertrag über Verkauf und Kauf.   Nach Maß­gabe und in Überein­stimmung mit den Bedingungen des vorste­henden Vertrages:

 

            (a) ALLODRIA Ltd. wird zweiunddreißig Prozent (32%) der An­teile (die „Ltd.-Anteile“) vom Verkäufer abkaufen, und der Ver­käufer wird die Ltd.-Anteile frei und unbe­lastet von allen Zu­rückbehaltungs- und Pfandrechten mit Ausnahme der „Zugelas­senen Belastungen“ an den Käufer verkaufen und übergeben; und

 

            (b) der Verkäufer wird zweiundfünfzig Prozent (68%) der Anteile (die „AG-An­teile“) frei und unbelastet von allen Zurück­behaltungs- und Pfandrechten mit Ausnahme der Zugelassenen Belastungen“ in die ALLODRIA AG einbringen.

 

ARTIKEL II

Gegenleistung

 

            Abschnitt 2.01. Gegenleistung der Käufer für die Anteile. Die Käufer werden an den Verkäufer für den Kauf, den Verkauf, die Übertragung und die Einbringung der An­teile sowie für den Vollzug der durch diesen Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte eine Gesamt-Gegenleistung in Höhe von US $7.777.777,77 in der Form, in der dieser Betrag zwischen den Käufern aufgeteilt wird und in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des vorste­henden Vertrages berichtigt wurde (der „Kaufpreis“), sowie eine zusätzliche bedingte Gegenleistung (laut Definition in diesem Vertrag) in Höhe von $1.000.000 laut den Bestimmungen des vorstehenden Vertrags bezahlen und übergeben, wobei diese Beträge insgesamt wie folgt zahlbar sind:

 

            (a) $2.222.222,22 (die „Bar-Kaufgegenleistung“), zahlbar durch die ALLODRIA Ltd. in bar als Gegenleistung für die Ltd.-An­teile. Die Bar-Kaufgegenleistung ist zum Vertragsabschluss (laut nachstehender Definition) zu zahlen an die Civilian Bank für Rechnung des Verkäufers in Form einer bankbestätigten Über­weisung auf ein Konto, welches durch den Verkäufer spätestens zwei Geschäftstage vor dem Vertragsab­schluss schriftlich zu benennen ist. Diese Bar-Kaufgegenleistung ist dazu zu verwen­den, um die Verpflichtungen des Verkäufers gegenüber der Civilian Bank vollständig zu befrie­digen und dadurch die besagte Bank zu bewegen, eine uneingeschränkte Frei­gabe von Pfand­rechten auszustellen, die zu ihren Gunsten gegenüber den An­teilen oder den Ver­mögenswerten bestehen.

 

            (b) $2.222.222,22 einschließlich bzw., je nachdem, abzüg­lich einer in Überein­stimmung mit dem vorstehen­den Vertrag vorgenommenen Erhöhung oder Minderung (die „Aktien-Kaufge­genleistung“), wobei dieser Betrag durch die ALLODRIA AG als Ge­gen­leistung für die Einbrin­gung der AG-Anteile durch den Ver­käufer in Form ei­ner ganzzahli­gen Anzahl von unregistrierten Stammak­tien der ALLODRIA AG (die „Aktien der Mutter­gesellschaft“) auszugeben ist und diese Aktienzahl nach ihrer Abrun­dung der Aktien-Kaufgegenleistung so nahe als möglich zu kommen hat. Die Anzahl der (für den Ver­käufer) laut vorstehendem Vertrag an den Treuhänder zu übergeben­den Aktien der Mut­tergesellschaft wird zum Vortag der Unterfertigung des vorstehenden Vertrags ermittelt und basiert auf dem bis auf die vierte Nachkommastelle er­mittelten „VWAP“ *s.u.* der Aktien der Muttergesell­schaft an der XETRA, der elektronischen Handelsplatt­form der Deutsche Börse („German Stock Exchange“, „GSE“) für den Zeitraum von zehn (10) Handelstagen bis zum Vortag des vorstehenden Ver­trags (der „VWAP“); hierzu gilt aller­dings als vereinbart, dass der VWAP zum Zwecke der Festlegung der Aktien-Kaufgegen­leistung nicht weniger als zehn Euro betragen darf; sollte der VWAP weniger als zehn Euro pro Aktie betragen, hat der Ver­käufer die Option, entweder eine Aktien-Kaufgegen­leistung in einer Höhe zu akzeptieren, die auf gedachten rechnerischen VWAP-Höhe von 10 Euro basiert, oder andernfalls den vorste­henden Vertrag zu been­den. Der Wechselkurs, mit welchem der VWAP auf Dollars der Vereinigten Staaten („Dollars“) umgerech­net wird, ist ebenfalls zum Vortag des vorstehenden Vertrages zu ermitteln und basiert auf dem durchschnittlichen, bis auf die vierte Nachkommastelle angegebenen Wechselkurs des Euro/Dollar-Wechselkurses, wie er in der US-Aus­gabe des Wall Street Journals für denjenigen Zeitraum von zehn (10) Han­delstagen veröffent­licht wird, der am Vortag des vorstehenden Vertrages endet. Die Aktien der Mutterge­sellschaft werden an der GSE unter dem Kürzel „ABC.D“ gehandelt. Im Sinne des vor­stehenden Vertrages bezeichnet der Begriff „Handelstag“ einen Tag, an welchem die GSE über mindestens die Hälfte ih­rer nor­malen Geschäftsstunden geöffnet ist. Alle Ak­tien der Mutterge­sellschaft, welche laut vorstehendem Ver­trag auszugeben sind, werden in Übereinstimmung mit einer privaten Platzierungsbe­freiung *private placement exemp­tion* gemäß Wertpapiergesetz ausgegeben und gelten nach den Gesetzen der Vereinig­ten Staaten als „eingeschränkt transferierbare Wertpapiere“; für deut­sche Rechtsbelange wird die Übertragbarkeit der folgen­den Prozentsätze der Aktien-Kaufgegenleistung wie folgt beschränkt:

           

(i)         100 % ab dem Vertragsabschlussdatum bis zum 1. Sep­tember 2015;

(ii)        50 % ab dem 1. September 2015 bis zum 1. Mai 2016; und

(iii)        0 % nach dem 1. Mai 2016.

 

*VWAP = „Volume Weighted Average Price“, etwa: „vo­lumenge­wichteter Durchschnitts­preis", errechnet aus dem addierten Vo­lumen aller Trades (= Kauf- und Ver­kaufsvor­gänge) eines be­stimmten Zeitraumes, dividiert durch das in diesem Zeitraum insgesamt gehandelte Stückvolumen.*

 

            (c) $1.000.000 (die „Bedingte Gegenleistung“) ist nur in dem Fall an den Verkäu­fer zu bezahlen, dass die durchschnittli­chen Pro-Barrel-Kosten der Ölförderung *„average per barrel cost of barrels of oil“* an der Hollywood-Einheit der Gesellschaft über den Zeit­raum vom 1. August 2015 und dem 30. Juli 20016 (dem „Zeitraum der Bedingten Ge­genleistung“) auf ei­ner Netto­barrelgrund­lage weniger als $20,00 beträgt; hierzu gilt als vor­aus­gesetzt, dass der Verkäufer seine Verpflichtungen laut Ab­schnitt 8.08 dieses Vertrages nicht verletzt hat. Sämtli­che Kos­ten, welche im Zusammenhang mit der Öl­barrelförderung (und dem Erdgas-Äquivalent, falls ge­fördert) anfallen, sind in die Er­mitt­lung der Pro-Barrel-Kosten der Ölförderung des Zeit­raums der Bedingten Gegenleistung miteinzubeziehen, abgese­hen von den anfal­lenden Kapitalkosten (nach Maßgabe einer ge­nehmig­ten AFE *„Authorisation for Expenditure“, etwa: Kosten­ge­nehmi­gung* aus einer anwendbaren Betriebsvereinba­rung), die mit der Produktionserweiterung und neuen Bohrlöchern in Verbindung stehen (mit den entsprechen­den Ausnahmen, „Pachtverhält­nis-Aufwendungen“). Spätestens bis zum 31. August 2016 haben die Käufer an den Verkäufer einen schriftlichen Bericht und eine Analyse zu überge­ben, welche die durch­schnittlichen Kosten für den Zeitraums der Bedingten Gegenleistung ausweist und dar­über hinaus angibt, ob die Bedingte Gegenleistung fällig gewor­den ist. Sollte der Ver­käufer die Feststellungen der Käufer in diesen Belangen in Frage stellen, sind sämtliche Streitigkeiten dieser Art in Übereinstimmung mit Abschnitt 11.01 zu lösen. Sollte die Bedingte Ge­genleistung gemäß den bevorstehenden Bedingungen fällig werden, hat der Verkäufer gegen die Käufer eine Forderung in der entsprechender Höhe, die in Überein­stim­mung mit den Bestimmungen des bestimmten Schrei­bens zu er­füllen ist, welcher unter dem Datum des vor­stehenden Vertrags verfasst datiert wurde und sich auf diese Frage bezieht.

 

            Abschnitt 2.02. Treuhandbestimmung. Parallel zur Unterferti­gung des vorstehen­den Vertrages wird die ALLODRIA Ltd. an Golda R. Jacob als Treuhänderin („Treuhän­derin“) die Aktien-Kaufge­genleistung in Übereinstim­mung mit einem Treuhändervertrag übergeben, welcher dem Wesen nach Anhang D („Treuhänder­vertrag“) zu entsprechen hat.

 

            Abschnitt 2.03. Zugeordnete Werte. Der Kaufpreis wird laut Festlegung in Ver­zeichnis 2.03 (die „Zugeordneten Werte“) auf die Vermögenswerte aufgeteilt. Die Käufer­par­teien erklären ihre Zustimmung dazu, dass diese Zugeordneten Werte dazu verwen­det werden, sämtliche, in Übereinstimmung mit Artikel IV vorzu­nehmende Anpas­sungen am Kaufpreis vorzunehmen.

 

            Abschnitt 2.0. Rückkaufsrecht bei Insolvenz. Sollte die Ge­sellschaft oder einer der Käufer zu irgendeinem Zeitpunkt vor dem 10, September 2015 einen freiwilligen An­trag auf Konkurs stellen, oder sollte ein Vorbringen *in einem Gerichts- oder sonstigen Verfahren* eine Neu­organisation, Liquidation oder Auflösung nach irgendei­nem Gesetz verlangen, bzw. sollte eine dieser Körper­schaften die wesentlichen, gegen sie vorge­brach­ten Be­hauptungen eines solchen Vorbringens, oder die Ver­kün­digung einer ge­richtlichen Anordnung gegen die betreffende Körperschaft nach den Gesetzen der USA oder Deutschlands oder die gerichtliche Einstufung einer solchen Körperschaft als insol­vent oder die Ernennung eines Zwangsverwalters über ei­nen wesentlichen Teil der Aktiva einer solchen Körperschaft ein­räumen bzw. ein dahingehendes Bestreiten oder eine dahinge­hende Verteidigung unterlassen, dann kann der Verkäufer bzw. einer seiner Ge­sellschafter die Anteile gegen eine Pauschal-Barzahlung in folgender Höhe von den Käufern zurückkaufen: (1) die Bar-Kaufgegenleistung, die von der ALLODRIA Ltd. in Über­einstimmung mit dem vorstehen­den Vertrag an den Verkäufer bezahlt wurde, plus (ii) der Kosten einer eventuellen Wertstei­gerung an der ge­tätigten Anlage *capital impro­vement*, die durch die Käufer während des Zeitraums zwischen dem Ver­tragsabschluss und dem Datum der Ausübung einer solchen Rückkaufs­option vorgenommen wurde, abzüglich aller Nettoför­der­gewinne, die durch die Gesellschaft zwischen dem Vertrags­ab­schluss und dem Datum der Ausübung einer solchen Rück­kaufsoption realisiert wur­den. Seine dahingehende Entscheidung hat der Verkäufer bzw. Gesellschafter schriftlich innerhalb von dreißig (30) Tagen nach der entsprechenden Benachrichtigung durch einen Käufer von einem Insolvenzverfahren der beschrie­benen Art be­kanntzugeben; darüber hinaus hat der Verkäufer an die ALLODRIA AG die gesamte Aktien-Kaufgegenleistung her­aus- und zurückzugeben.

 

ARTIKEL III

Wirksamkeitszeitpunkt

 

            Abschnitt 3.0. Eigentum an den Anteilen. Wenn die durch den vorstehenden Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte in Übereinstimmung mit den Bestimmun­gen des Vertrages vollzo­gen werden, wird das Eigentum an den Anteilen und ihr Besitz vom Ver­käufer am Da­tum des Vertragsabschlusses auf die Käu­fer übertragen mit Wir­kung ab 7:00 Uhr, Ortszeit in Laramy, Texas, zum 1. Januar 2015 (der „Wirksamkeitszeitpunkt“).

 

ARTIKEL IV

Titel und Umweltbelange

 

            Abschnitt 4.01. Rechtsmängel. Bei der Verwendung in dem vorstehenden Ver­trag bedeutet der Begriff „Rechts­mangel“ nach Maßgabe des Abschnitts 4.03 jedes Pfandrecht (ausdrücklich mit Ausnahme der Zugelassenen Belastungen laut nachste­hender Definition), welches den Eigentumstitel oder den Besitz an ir­gendeinem der Ver­mögenswerte in der Weise stört, dass die Ge­sellschaft keinen verteidigungsfähigen Titel (laut nachstehenden Defini­tion) an derartigen Teilen der Vermögenswerte erwirbt.

 

            (a) Mit Blick auf die Gesamtheit der Vermögenswerte be­deu­tet der Begriff „verteidi­gungsfähiger Titel“ einen ein­wand­freien Rechtstitel, welcher mit Ausnahme der Zugelas­senen Be­lastungen frei von allen Pfandrechten jeg­licher Beschreibung ist.

 

            (b) Mit Blick auf die Pachtverhältnisse bedeutet der Beg­riff „verteidigungsfähiger Titel“ darüber hinaus auch den Ei­gen­tumstitel der Gesellschaft an den einzelnen Pacht­verhältnissen laut Beschreibung in Anhang A:

 

            (i) durch welchen die Gesellschaft einen An­spruch dar­auf erhält, von allen geförder­ten, gesicherten und vermark­teten Kohlenwasserstoffen aus dem entspre­chen­den Pachtver­hältnis mindestens denjenigen Prozentsatz bzw. denjenigen De­zimalanteil *„decimal interest“, Begriff aus der US-Besteuerung von Fördererträgen* zu beziehen, der für die einzelnen Bohrlö­cher auf dem betreffende Pachtverhältnis in Anhang A als „Netto­anteil der Fördererlöse“ *Net Revenue Interest“, NRI* der Gesellschaft ausge­wiesen wird; dies jeweils ohne Abzug, Aus­setzung oder Beendigung eines derartigen Interes­ses wäh­rend der Laufzeit des Vertrages für das jeweili­ge Pachtverhältnis; und

 

            (ii) durch welchen die Gesellschaft verpflichtet wird, maxi­mal denjenigen Anteil der Kosten und Aufwen­dungen zu tragen, der sich auf die Wartung, die Er­schließung und den Betrieb des Pachtverhältnisses bezieht und der neben dem jeweiligen Bohr­loch / den jeweiligen Bohrlö­chern auf dem betreffenden Pacht­verhältnis in Anhang A als Nut­zungsvergütung *„working inte­rest“, auch: Ausbeutebe­teiligung* der Gesellschaft aus­gewiesen wird; ausge­nommen in dem Umfang, in dem eine solche Erhö­hung mit einer anteilsmäßigen Erhö­hung im Nettoanteil der För­dererlöse einhergeht.

 

            (c) Mit Blick auf die Nutzungsrechte bedeutet der Begriff „verteidigungsfähiger Titel“ darüber hinaus auch die Eigentums­rechte der Gesellschaft an den einzelnen Nut­zungs­rechten, wel­che insgesamt alle Rechte bilden, die nach dem anwend­baren Recht für die ununterbrech­bare Verwendung und Betrieb der Einrichtungen in einer Art und Weise erforderlich sind, die mit der früheren und aktuellen gesetzeskonformen Verwen­dung und Betrieb derselben durch die Gesellschaft in Einklang stehen (einschließlich des Zugangs über den Grundbe­sitz Drit­ter, wel­cher erforderlich ist, um die Einrichtungen zu in­spizieren, zu warten, zu reparieren, zu ersetzen oder in sonsti­ger Form zu betrei­ben).

 

            Abschnitt 4.02. Anzeige von Rechtsmängeln.

 

            (a) Falls die Käufer irgendeinen Rechtsmangel ent­­decken, durch welchen irgend­ein Teil der Vermögenswerte be­einträchtigt wird, können die Käufer den Verkäufer vor Ablauf des Zeitraums der Bedingten Gegenleistung über einen derart behaupteten Rechtsmangel informieren. Damit eine solche Mitteilung wirksam ist, muss sie (i) schriftlich abgefasst werden, (ii) bei dem Ver­käufer vor Ablauf des Zeitraums der Beding­ten Gegenleistung einge­hen, (iii) den Rechtsmangel in zumutbar detaillierter Art und Weise beschreiben (einschließlich jeder behauptete Abwei­chung im Nettoanteil der För­dererlöse), (iv) den spezi­fischen Teil des Vermögenswertes bzw. die Vermögenswerte insgesamt aus­weisen, der bzw. die durch einen derartigen Rechts­man­gel berührt wer­den, sowie (v) den Wert eines derar­tigen Rechts­mangels laut Festlegung durch die Käufer mitan­geben. Sämtli­che Angelegenheiten, von denen die Käu­fer im Verlauf des Zeit­raums der Bedingten Gegenleistung Kenntnis erhalten und wel­che in anderer Weise Rechts­mängel darstellen könnten, von de­nen aber der Verkäu­fer in Übereinstimmung mit den vorstehen­den Be­stim­mung nicht durch die Käufer informiert wurde, gelten als durch die Käufer für sämtliche Zwecke ausgeschla­gen und stellen Zulässige Belastungen da. Nach Erhalt einer wirksamen Benachrichtigung der vorgenannten Form vonseiten der Käufer haben die Verkäuferparteien ihre wirtschaftliche größtmöglichen Anstrengungen zu unter­nehmen, um einen derartigen Rechts­mangel zu be­heben. Um dem Verkäufer die Gelegenheit zu ge­ben, die Prü­fung von Rechtsmängeln einzuleiten, verpflichten sich die Käufer, alle zumutbaren Anstrengungen zu unter­neh­men, um dem Verkäufer bis zum Ende der ein­zelnen Kalender­quartale vor dem Ablauf des Zeitraums der Bedingten Ge­gen­leistung schriftliche Meldung von sämtli­chen Rechtsmängeln zu erstatten, welche durch die Käufer im Verlauf des vorausgehen­den Kalender­quartals entdeckt wurden, wobei eine derartige Mittei­lung in vorläufiger Form ergehen kann und vor dem Ab­lauf des Zeitraums der Bedingten Gegenleistung zu ver­vollständi­gen ist.

 

            (b) Der Wert, der den einzelnen Rechtsmängeln zuzumes­sen ist (der „Rechtsman­gelwert“) und von den Käufern in der Anzeige von Rechtsmängeln geltend ge­macht wird, wird auf der Grundlage der folgenden Krite­rien ermittelt:

 

            (i) Wenn es sich bei dem Rechtsmangel um ein Pfandrecht auf irgendeinen Teil der Vermögenswerte handelt, ent­spricht der Rechtsmangelwert demjenigen Betrag, der zu bezahlen ist, um das Pfandrecht von dem betroffenen Vermögenswertteil abzulö­sen.

 

            (ii) Falls es sich bei dem geltend gemachten Rechts­mangel um die Tatsache handelt, dass der einem Pachtverhältnis oder einem Bohrloch zuordenbare Nettoanteil der Fördererlöse unter dem in Anhang A ausgewiesenen Be­trag liegt, entspricht der Rechtsmangelwert dem Pro­dukt aus dem zugewiesenen Wert, der auf diesen Vermö­genswertteil zurückzuführen ist, multipli­ziert mit einem Bruch, dessen Zähler sich aus der Differenz zwi­schen dem dar­auf an­wendbaren Nettoanteil der Fördererlöse laut An­hang A und dem tatsächlichen Nettoanteil der Förderer­löse er­gibt und dessen Zähler dem anwendbaren Nettoanteil der Fördererlöse laut Anhang A entspricht.

 

            (iii) Falls es sich bei den Rechtsmangel um eine Ver­­pflich­tung oder Belastung irgendeiner Art auf dem Vermögenswertteil handelt (einschließlich einer Erhöhung der Nutzungsvergütung, für die keine anteilsmäßig Erhöhung des Nettoanteils der För­derer­löse vorliegt), dessen wirt­schaftli­cher Nachteil für die Ge­sellschaft nicht liquidiert *liqui­dated", ohne weitere Detailkennt­nisse nicht ein­deutig* wird, dann ist die Höhe des Rechtsman­gelwer­tes zu er­mitteln unter Berücksichtigung des Zugeordneten Wer­tes des berührten Vermögenswertteil, des Anteils des Ver­mögenswertteils, welcher durch den Rechtsmangel betroffen wird, der rechtlichen Auswirkungen des Rechtsmangels sowie der möglicherweise angerechneten wirtschaftlichen Aus­wir­kung des Rechtsmangels über die Lebenszeit des be­troffenen Vermö­genswertteils.

 

            (iv) Falls der Rechtsmangel in Form einer Lücke in einem Rechtstitel vorliegt, welcher ein Nutzungsrecht *„Easement“, hier: Grundstück mit Wegerecht* berührt, auf welchem sich eine Einrichtung befindet, so umfasst der Rechtsmangelwert auch den potentiellen Einkom­mensverlust, welcher der Gesellschaft entstehen würde, wenn die betroffene Einrichtung aufgrund des Rechts­mangels zu umfrieden, zu drosseln oder zu verlagern wäre; eine solche Umfriedung, Drosselung oder Verlage­rung wird für Zwecke der Ermittlung des Rechtsmangel­wertes ange­nommen, darüber hinaus wird davon ausge­gangen, dass der ge­samte Zugeordnete Wert für die be­troffene Einrichtungen in den Rechtsmangelwert mit auf­zunehmen ist.

 

            (v) Falls ein Rechtsmangel über die gesamte pro­duktive Lebenszeit eines Vermö­genswertteils nicht wirksam ist oder die­sen Vermögenswertteil nicht negativ be­einträchtigt, ist diese Tatsache bei der Ermittlung des Rechtsmangel­wertes zu berück­sichtigen.

 

            (vi) Bei der Ermittlung des Rechtsmangelwertes ei­nes Rechtsmangels dürfen keine Kosten oder Verluste doppelt ange­rechnet werden, die bereits in einem ande­ren Rechtsmangelwert nach dem vorstehenden Vertrag enthalten sind.

 

            (vii) Weitere andere Faktoren, welche angemessen­erweise erforderlich sind, um eine ordnungsgemäße Be­wertung vorzu­nehmen; hierzu gilt unbeschadet irgendei­ner gegenteiligen Be­stimmung des Vertrags als verein­bart, dass ein Rechtsmangel­wert kei­nesfalls den zu­sammengenommenen zugewiesenen Wert des dadurch betroffenen Ver­mögenswertteils übersteigen darf.

 

            Abschnitt 4.03. Rechtsbehelfe bei Rechtsmängeln.

 

            (a) Unbeschadet des Rechts des Verkäufers, die Existenz eines Rechtsmangel und/oder des dahingehend beanspruchten Rechtsmangelwertes zu bestreiten, kön­nen die Käufer in den Fall, dass ein rechtzeitig von den Käufern in Übereinstimmung mit Abschnitt 4.02 (a) gel­tend gemachter Rechtsmangel, der durch die Käufer nicht schrift­lich ausgeschlagen oder vor Ablauf des Zeitraums der Bedingten Gegenleistung behoben wird, in ih­ren alleinigen Ermessen eine Auswahl zwischen den folgenden Möglichkeiten treffen:

 

            (i) Sie können entweder in Übereinstimmung mit Anschnitt 4.06 des vorstehen­den Vertrags die Bedingte Gegenleistung um den Rechtsmangelwert für die­sen Rechts­mangel laut Festlegung in Abschnitt 4.02(b) oder Artikel XI kürzen (wodurch ein derartig behaupteter Rechtsmangel zu einer Übernommenen Verbindlich­keit laut Abschnitt 9.01 dieses Vertrags wird); oder

 

            (ii) vom Verkäufer verlangen, dass er die Käufer gegen alle Verluste verteidigt und entschädigt, die aus einem derartigen Rechtsmangel entstehen; hierzu gilt aller­dings als vorausge­setzt, dass die Käufer ohne die schriftliche vorherige Zustim­mung des Verkäufers für ei­nen Rechtsmangel, bei dem es sich um eine Diskrepanz zwischen dem Nettoanteil der Fördererlöse und/oder der Nutzungsvergütung eines Pachtverhältnisses han­delt (verglichen mit dem Nettoanteil der Fördererlöse und/oder der Nut­zungs­­ver­gü­tung laut Festlegung in Anhang A bezüg­lich eines solchen Vermögenswertteils), kein Wahlrecht darauf ha­ben, von­seiten des Verkäufers in Übereinstimmung mit dem vor­stehendem Abschnitt 4.03 (a) (ii) eine Entschädigung zu erhal­ten.

 

            (b) Wenn ein Rechtsmangel in Form einer nicht ein­geholten Zustimmung zur Änderung der Kontrolle oder einer sonstigen Einschränkung der Änderung der Kon­trolle der Gesellschaft oder der Übertragung oder einer sonstigen Einschränkung der Über­tragbarkeit der Vermögenswerte der Gesellschaft vorliegt, gel­ten die Bestimmungen von Abschnitt 4.05.

 

            (c) Falls sich die Parteien vor dem Ablauf des Zeitraums der Bedingten Gegenleis­tung nicht über die Gültig­keit eines geltend gemachten Rechtsmangels geei­nigt haben oder keine Einigung über den dafür anrechenba­ren Rechtsmangelwert ge­funden haben und die Käufer sich nicht dafür entschieden ha­ben, mit Blick auf einen solchen Rechtsmangel in Übereinstim­mung mit Abschnitt 4.3 (a)(ii) entschädigt zu wer­den, haben beide Parteien das Recht, die Gültigkeit eines solchen Rechts­mangels und/oder eines solchen Rechtsmangelwertes durch ei­nen unabhängigen Sachverständi­gen in Übereinstimmung mit Artikel XV überprüfen zu lassen. Falls die Gültigkeit ei­nes gel­tend gemachten Rechtsmangels oder der dazu anrechenbare Rechtsmangelwert nicht vor dem Ablauf des Zeitraums der Be­dingten Gegenleistung ermittelt wird und der Verkäufer sich ver­pflichtet hat, die Käufer be­züglich eines solchen Rechtsmangels ge­mäß Abschnitt 4.03(a)(ii) uneingeschränkt zu entschädigen, wird der zum Vertragsab­schluss bezahlte Kaufpreis aufgrund ei­nes derart strittigen Rechtsmangels oder Rechtsmangelwertes nicht vermindert; und nach der endgültigen Lösung einer sol­chen Streitigkeit ist der eventuelle Rechtsmangelwert, falls ein solcher vorliegt und einem derartigen Rechts­mangel zuzuordnen ist, in Übereinstimmung mit Ab­schnitt 4.06 unver­züglich durch den Verkäufer an die Käufer zu erstatten, zusammen mit Zinsen, die auf die­sen Betrag in Höhe von 10 Prozent (10 %) pro Jahr ab dem Vertragsabschlussdatum bis zum Zahlungsdatum ange­fallen sind.

 

            Abschnitt 4.04. Vorzugsrechte.  Der Verkäufer ist vor dem Vertragsabschluss sämtlichen Bestimmungen bezüglich aller Vorzugsrechte für einzelne Vermögenswert­teile nachgekom­men. Der Verkäufer hat anzugeben, falls irgendwelche Vorzugsrechte, die in der Auflistung 4.04 aufgeführt werden, vor dem Vertrags­abschluss ausgeübt wer­den. Alle Vorzugsrechte oder ähnliche Vereinbarungen, durch welche einzelne Vermö­genswertteile be­rührt werden und die nicht vor dem Vertragsabschluss schriftlich ausge­schlagen oder abgelöst wurden, gelten als Pfandrecht und Rechtsmangel (unab­hängig von der Frage, ob diese in Überein­stimmung mit Abschnitt 4.2 angezeigt wurden oder nicht), und für den Zweck der Ermittlung des anwendbaren Rechtsmangel­wertes wird davon ausgegangen, dass das Vorzugsrecht durch den Inhaber dieses Rechtes ausge­übt wurde.

 

            Abschnitt 4.05. Zustimmungen zur Abtretung. Die Ver­käu­ferparteien haben alle wirtschaftlich zumutbaren Anstren­gungen zu unternehmen, um vor dem Vertragsab­schluss alle Zu­stimmungen von Dritten einzuholen, die erforder­lich sind, um die Vermö­genswerte vom Verkäufer auf die Gesell­schaft zu übertra­gen oder die Anteile zu verkau­fen (wobei es sich nicht um regie­rungsseitige Zustimmungen handelt, die üblicherweise erst nach dem Vertragsabschluss ein­geholt werden) (die „Zustimmungen“). Das Ver­zeichnis 4.05 führt sämtliche Zustimmungen auf, welche nach dem besten Wissen der Verkäuferparteien die durch den vorstehenden Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte be­rühren. Falls eine oder mehrere derartige Zustimmungen vor dem Ver­tragsabschluss nicht eingeholt werden und als Er­gebnis des Versäumnisse der Einholung einer solchen Zustimmung die durch den vorstehenden Vertrag vorge­sehenen Rechtsgeschäfte tat­sächlich oder möglicherweise nichtig gemacht werden, Anlass für einem Verlust geben oder eine Beendigung des Pachtver­hältnisses oder eines anderen Vermögenswertteils herbeiführen, dann gilt ein solches Versäumnis als Rechtsmangel bezüglich des betrof­fenen Anteils des Vermögenswertteils. In allen ande­ren Fällen gilt eine in dieser Weise nicht eingeholte Zustimmung nicht als Rechts­mangel. Zum Zwecke der Ermittlung des Rechts­mangel­wertes einer nicht eingeholten Zustimmung, die einen Rechtsmangel dar­stellt, gilt als vereinbart, dass der volle Zuge­ordnete Wert des Vermögenswertteils, der durch die nicht ein­geholte Zustimmung berührt wird, den Wert des Rechtsmangels dar­stellt.

 

Abschnitt 4.06. Beschränkung der Rechtsbehelfe gegen Rechtsmängel.   Unbeschadet gegen­teili­ger Bestim­mun­gen in Abschnitt 4.03 gilt folgendes:

 

            (a) Wenn der Wert eines gegebenen Rechtsmangels laut Ermittlung in Überein­stimmung mit Abschnitt 4.03 oder Artikel XI nicht $50.000 übersteigt, hat der Ver­käufer keine Verpflichtun­gen laut Abschnitt 4.03(a).

 

            (b) Wenn der Verkäufer die Käufer mit Blick auf ei­nen Rechtsmangel gemäß Abschnitt 4.03(a)(ii) entschä­digt, dann wird der Rechtsmangelwert bezüglich aller derar­tiger Rechts­mängel nicht zur Ermittlung des an­wendbaren Schwellenwertes laut Festle­gung in Abschnitt 4.06(a) gezählt.

 

Artikel V

Zusicherungen und Gewährleistungen des Verkäufers

 

            Der Verkäufer versichert den Käufern folgendes:

 

            Abschnitt 5.01. Bestand. Beim Verkäufer handelt es sich um eine „Limited Liabi­lity Company“, welche in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Staates Texas ord­nungsgemäß gegründet wurde und in gültiger Form existiert. Der Verkäufer hat die un­eingeschränkte ge­setzliche Vollmacht, das Recht und die Befug­nis, seinen Geschäfts­betrieb in der derzeitigen Form und der für die Zukunft vorgesehenen Form zu führen. Der Hauptge­schäfts­sitz und die Haupt-Büroräumlichkeiten des Ver­käufers befin­den sich durchweg im Staat Texas.

 

            Abschnitt 5.03. Gesetzliche Vertretungsbefugnisse. Der Ver­käu­fer hat die gesetz­liche Vollmacht und das Recht, den vorste­henden Vertrag zu unterfertigen und das darin vorgesehenen Rechtsgeschäft abzuwickeln. Der Vollzug der durch den vorste­henden Vertrag vorgesehen Rechtsgeschäfte verstößt nicht ge­gen folgende Bestimmun­gen und befindet sich auch nicht im Wi­derspruch dazu:

 

            (a) Organisatorische Bestimmungen oder sonstige maßgeb­li­che Dokumente des Verkäufers

 

            (b) Wichtige Verträge oder Urkunden, an denen der Ver­käu­fer als Partei beteiligt ist oder durch welche der Verkäufer ge­bunden wird; oder

 

            (c) Urteile, Anordnungen, Erlasse oder Verordnun­gen, die für den Käufer als interessierte Partei anwend­bar sind oder Ge­setze, Vorschriften und Regelungen, die auf den Verkäufer an­zuwenden sind.

 

            Abschnitt 5.04. Unterfertigung. Die Unterfertigung, Über­gabe und Erfüllung des vorstehenden Vertrages und der darin vorgesehenen Rechtsgeschäfte werden aufseiten des Verkäufers durch alle erforderlichen Gesellschafts­handlungen ordnungsge­mäß und in gültiger Form ge­nehmigt. Der vorstehende Vertrag stellt die gesetzliche, gültige und verbindliche Verpflichtung des Verkäufers dar, welche in Übereinstimmung mit den Be­stimmun­gen des Vertrages durchsetzbar ist; hiervon abgesehen kann die Durchsetzbar­keit durch Gesetze bezüglich des Kon­kurses, der Insolvenz, der Neustrukturierung, der Gläu­bigerabfindung oder ähnliche Gesetze beschränkt wer­den, durch welche einerseits die Rechte von Gläubigern im allgemeinen und allgemeine Bil­ligkeitsprinzipien an­derer­seits ggf. berührt werden.

 

            Abschnitt 5.05. Makler. Im Zusammenhang mit dem vorste­henden Vertrag oder den durch diesen Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäften wurde aufseiten des Verkäu­fers oder eines verbundenen Unternehmen des Verkäu­fers kein Makler oder Vermittler aktiv. Kein Makler und Vermittler hat einen Anspruch auf irgendeine Makler- oder Ver­mittlergebühr oder auf eine Pro­vision, die sich in irgendeiner Form auf Verträge, Verein­barun­gen oder Absprachen gründet, welche durch oder im Namen des Verkäufers oder eines seiner verbundenen Unterneh­mens einge­gangen oder abgeschlossen wurden und für die dem Käufer ak­tuell oder in der Zukunft (damit im Zu­sammenhang stehende oder sonstige) Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen irgendei­ner Form entstehen.

 

            Abschnitt 5.06. Anteile. Der Käufer ist ein­getra­gener und nutzungsberechtigter Eigentümer der Anteile, welche frei von Pfandrechten oder sonstigen Einschränkungen sind (abgesehen von möglichen Ein­schränkungen aufgrund des „Securities Act“ *ein Wert­papiergesetz* oder Wertpapiergesetzen einzelner Staa­ten). Der Verkäufer ist an keinem Vertrag als Partei be­teiligt, durch welchen der Verkäufer gezwungen werden könnte, die Anteile (abgesehen laut vorstehendem Vertrag) zu verkaufen, zu übertragen oder in sonstiger Form darüber zu verfügen. Der Verkäufer ist bezüglich der Anteile an keinem anderen Vertrag beteiligt.

 

            Abschnitt 5.07. Beurteilung von Investition/Käufer.

 

            (a) Der Verkäufer (i) ist sich darüber im klaren, dass die Aktien der Muttergesell­schaft nicht gemäß „Se­curities Act“ oder irgendwelchen einzelstaatlichen Wert­papierge­setzen der Verei­nigten Staaten registriert sind und auch nicht registriert werden und dass diese Aktien im Vertrauen auf die bundes- und einzel­staatlichen Aus­nahmerege­lungen für Transaktionen angeboten und ver­kauft werden, bei denen kein Angebot an die Öffentlich­keit ergeht; (ii) erwirbt die Aktien der Mutter­gesellschaft aus­schließlich auf eigene Rechnung des Verkäufers für Anlagezwe­cke und nichts mit Blick auf die Vertei­lung dieser Aktien, (ii) ist ein erfahrener Investor mit Wissen und Erfahrung in geschäftli­chen und finan­ziellen Ange­legenheiten, (iv) hat bezüglich der ALLODRIA AG und der ALLODRIA Ltd. bestimmte Informationen erhalten und Gele­genheit gehabt, weitere In­formationen wie ge­wünscht zu erhalten, um die Chancen und Risiken des Besitzes der Ak­tien der Muttergesellschaft zu bewerten, (v) ist in der Lage, das wirtschaftliche Risiko und den Liquiditäts­mangel, welcher mit den Besitz der Aktien der Mutterge­sellschaft einhergeht, zu tra­gen, und ist (vi) ein „akkre­ditierter Investor“ laut Definition in Vorschrift D, wie sie gemäß „Securities Act“ verkündet wurde.

 

            (b) Der Verkäufer (i) hat in finanziellen und geschäftli­chen An­gelegenheiten so ausreichendes Wissen und Erfahrung, dass er in der Lage ist, die Chancen und Ri­siken der Investition des Verkäufers in die Aktien der Muttergesellschaft laut vorstehen­dem Vertrag zu beur­teilen, und er ist in der Lage, das wirt­schaftliche Risiko einer solchen Investition uneingeschränkt zu tragen; der Verkäufer (ii) hatte (A) die Gelegenheit, sich mit ver­tretungsberechtigten Angestellten und sonstigen Ver­tretern der ALLODRIA AG und der ALLODRIA Ltd. zu treffen, um den Geschäfts­betrieb, die Vermögenswerte, die Ver­bindlichkeiten, die finan­zielle Situation, den Cashflow und die Operationen der AL­LODRIA AG und ALLODRIA Ltd. zu besprechen, weiterhin hat er (B) sämtli­ches Mate­rial, sämtliche Dokumente und sonstige Informationen erhal­ten, die er für erforderlich oder angebracht hielt, um die Aktien der Muttergesellschaft und die durch den vorste­henden Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte zu be­werten; (iii) hat seine eigene unab­hängige Überprüfung, Ermittlung, Analyse und Bewertung der Aktien der Mut­tergesell­schaft vorgenommen; (iv) hat ausreichende Sorgfalt aufgewendet (einschließlich der Prü­fung der Vermögenswerte, des Eigentums, der Verbindlichkeiten, Bücher, Aufzeichnun­gen und Verträge der ALLODRIA AG und der ALLODRIA Ltd.), wie er es für angebracht hielt, ein­schließlich der vorstehend benannten Maßnahmen; des weiteren hat er (v) die letzten Zwischenberichte und die Jahresberichte für das Jahr 2005 erhalten und eingese­hen, welche auf der Webseite der ALLODRIA unter der Ad­resse Anschrift www.ALLODRIA_achduliebergott.com er­sichtlich werden.

 

            Keine der Bestimmungen des vorstehenden Ab­schnitts 5.07. schließt den Verkäufer von vornherein da­von aus, auf die Zusi­cherungen, Versprechungen, Versicherungen und Ver­einbarun­gen der Käufer des vorstehenden Vertrages zu vertrauen oder sich mit Blick auf eine dahingehende Verletzung seiner Rechts­behelfe zu bedienen.

 

 

ARTIKEL VI

Zusicherungen und Gewährleistungen des Verkäu­fers bezüg­lich der Gesellschaft

 

Der Verkäufer versichert den Käufern folgendes:

 

            Abschnitt 6.01. Bestand. Bei der Gesellschaft han­delt es sich um eine „Limited Liability Company“, welche in Überein­stimmung mit den Gesetzen des Staates Texas ordnungsgemäß gegründet wurde und in gültiger Form existiert. Die Gesellschaft hat die uneingeschränkte ge­setzliche Vollmacht, das Recht und die Befugnis, ihren Geschäfts­betrieb in der derzeitigen Form und der für die Zukunft vorgesehenen Form zu führen. Der Hauptge­schäftssitz und die Haupt-Büroräumlichkeiten der Ge­sellschaft befin­den sich durchweg im Staat Texas.

 

            Abschnitt 6.02. Keine Widersprüche, ge­setzli­che Vollmacht. Die Gesellschaft hat die gesetz­li­che Vollmacht und das Recht, den vorstehenden Ver­trag abzuschließen und die darin vorgesehenen Rechtsgeschäfte abzuwickeln. Der Vollzug der durch den vor­ste­henden Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte verstößt nicht gegen folgende Bestimmungen und befindet sich auch nicht im Widerspruch dazu:

 

            (a) Organisatorische Bestimmungen oder sonstige maß­gebli­che Dokumente des Verkäufers

 

            (b) Abgesehen von Vorzugsrechten und Zustim­mungen zur Änderung in der Kontrolle, durch welche die Anteile direkt be­rührt werden, kein wichtiger Vertrag und keine wichtige Ur­kunde, an welchem bzw. welcher die Gesellschaft als Partei beteiligt ist oder durch wel­che(n) die Gesellschaft gebunden wird;

 

            (c) Urteile, Anordnungen, Beschlüsse oder Erlasse, welche auf die Gesellschaft als interessierte Partei an­wendbar sind oder Gesetze, Regen oder Bestimmungen, wel­che auf die Ge­sellschaft anzuwenden wären.

 

            Abschnitt 6.03. Unterzeichnung. Die Unterzeichnung, Über­gabe und Erfüllung des vorstehenden Vertra­ges und der darin vorgesehenen Rechtsgeschäfte werden aufsei­ten der Gesell­schaft durch alle erforderlichen Ge­sellschafts­handlungen ord­nungsgemäß und in gültiger Form ge­nehmigt. Der vorstehende Vertrag stellt die ge­setzliche, gültige und verbindliche Ver­pflichtung der Ge­sellschaft dar, welche in Übereinstimmung mit den Be­stimmungen des Vertrages durchsetzbar ist; hiervon ab­gesehen kann die Durchsetz­barkeit durch Gesetze be­züglich des Kon­kurses, der Insolvenz, der Neustrukturie­rung, der Gläu­biger­abfindung oder ähnliche Gesetze be­schränkt wer­den, durch wel­che einer­seits die Rechte von Gläubigern im allgemeinen und allgemeine Billigkeits­prinzipien an­dererseits ggf. berührt wer­den.

 

            Abschnitt 6.04. Makler. Im Zusammenhang mit dem vorste­henden Vertrag oder den durch diesen Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäften wurde aufseiten der Gesell­schaft oder eines verbundenen Unternehmen der Gesell­schaft kein Makler oder Vermitt­ler aktiv. Kein Makler und Vermittler hat einen Anspruch auf irgendeine Mak­ler- oder Vermittlergebühr oder auf eine Pro­vision, die sich in irgendeiner Form auf Verträge, Ver­einbarun­gen oder Absprachen gründet, welche durch oder im Namen der Gesellschaft oder eines ihrer verbundenen Unter­neh­mens einge­gangen oder abgeschlossen wurden und für die den Käufern aktuell oder in der Zukunft (da­mit im Zu­sammenhang stehende oder sonstige) Verbind­lichkei­ten oder Verpflichtungen irgendei­ner Form ent­stehen.

 

            Abschnitt 6.05. Insolvenz. Gegen den Verkäufer oder die Gesellschaft sind keine Konkurs-, Reorganisations- oder Insol­venzvereinbarungen anhängig; solche Verfah­ren werden auch nicht von den Verkäuferparteien beab­sichtigt, und nach dem Wissen der Verkäuferparteien werden solche Verfahren gegen den Verkäufer oder die Gesellschaft auch nicht angedroht.

 

            Abschnitt 6.06. Klageverfahren. Abgesehen von der Dar­stellung in Verzeichnis 6.06 bestehen keine Kla­gen, Klagever­fahren, Forderungen, Ermittlungen oder Nachfor­schungen durch irgendeine Person oder Körper­schaft oder durch irgendeine Verwal­tungs- oder Regie­rungsbehörde, und gegen den Verkäu­fer, die Gesell­schaft oder gegen verbundene Gesellschaften des Ver­käufers und der Gesellschaft oder gegen die Vermö­gens­werte sind keine rechtlichen, verwaltungsbehördlichen oder schiedsgerichtlichen Verfahren anhängig, welche die Fähigkeit der Gesellschaft zum Vollzug der durch den vorstehenden Ver­trag beabsichtigten Rechtsgeschäfte be­einträchtigt haben oder von denen zu erwarten wäre, dass sie den Eigentumstitel an den Vermögenswerten oder den Wert der Vermögenswerte wesentlich beeinträchtigen könnten; und nach dem Wissen der Verkäufer­parteien werden solche Verfahren auch nicht angedroht.

 

            Abschnitt 6.07. Abrechnung der Fördererlöse. Während des Verkäufer-Eigentums­zeitraums wurden sämtliche Pachtzahlun­gen, der gesamte Förderzins und alle sonstigen, aus der Förde­rung fälligen Erlöse aus den Pachtverhältnissen rechtzeitig und in voller Höhe bezahlt mit Ausnahme der Fälle, die durch die Verkäuferparteien im Verzeichnis 6.07 darge­legt werden. Der Begriff „Verkäufer-Eigentumszeitraums“ *Seller Ownership Pe­riod* bedeutet im Zusammenhang mit den einzelnen Vermögens­werten den Zeitraum, der an demjeni­gen Wirksamkeitsdatum be­ginnt, an welchem eine Ver­käuferpartei den Eigentumstitel an einem solchen Vermögenswert erworben hat und (x) der für den Zweck der Offenlegung laut vorstehendem Artikel VI am 31. De­zember 2006 bzw. (y) für Zwecke der Anpassungen laut Artikel XI am Wirksamkeitszeitpunkt endet. Im Verlauf des Verkäufer-Eigentumszeitraums haben die Verkäuferparteien gegen­über al­len Drittparteien, die - auf der Grundlage des das dahingehende Recht der jeweiligen Partei auf derartige Erlöse erzeugenden Dokuments - einen Anspruch auf ei­nen Anteil an den auf die Pachtverhältnisse anzurechnenden För­derer­löse haben, eine Ab­rechnung vorgenommen.

 

            (a) Nach dem besten Wissen der Verkäuferpar­teien ver­zeichnet der Anhang 6.07(a) akkurat alle Par­teien, welche eventuell ein Interesse an der Kohlenwas­serstoff­produktion aus den Pachtverhältnissen haben, an welche aber die Zahlung von Einkünf­ten aus derartigen Anteile im Moment ausgesetzt ist. Der Dollarbetrag, welcher laut Ausweis in dem besagten Anhang zu den einzelnen Parteien in Bezug gesetzt wurde (kollektiv als „die aus­gesetzten Mittel“ *Suspense Funds* bezeichnet) sowie der ange­gebene Grund für die Aussetzung der Zahlung spiegelt die gut­gläubige Schätzung der Verkäuferpar­teien bezüglich des Betrages wieder, welcher der betreffenden Partei mögli­cher­weise geschuldet wird, bzw. welcher als Grundlage für die Aus­setzung der Ein­künfte verwendet wird. Nach dem Wissen der Verkäufer­parteien werden alle Parteien, die einen größeren An­teil an den Fördereinkünften ver­langen, als der Verkäufer der­artigen Parteien zur Zeit bezahlt, in Anhang 6.07(a) widerge­spiegelt bzw. ausge­wiesen.

 

            Abschnitt 6.08. Steuern. Im Verlauf des Verkäufer-Eigentums­zeitraums wurden sämtliche Mehrwert-, Vermö­gens‑, Förder-, Produktionssteuern, „Excise Taxes“ *US: indirekte Steuer, die auf eine Lizenz oder ein Privileg erhoben wird* und ähnliche Steuern und Abgaben, wel­che auf der Grundlage des Eigentums an den Vermögenswerten oder der Förderung von Kohlenwasserstoffen oder dem Bezug von Erlösen daraus basie­ren oder danach bemes­sen werden und fällig und zahlbar ge­worden sind, in al­len wesentli­chen Belangen bezahlt.

 

            Abschnitt 6.09. Verträge. Nach dem Wissen der Verkäu­ferparteien bilden die Verträge (i) die Gesamtheit der wesentli­chen Vereinbarungen, welche durch die Ge­sell­schaft im Rahmen ihres Eigentums an den Vermögenswerten verwendet und ge­nutzt werden, (ii) sind sie uneinge­schränkt in Kraft und wirksam, und (iii) befindet sich die Gesellschaft sich mit Blick auf we­sentlichen Verpflich­tungen daraus nicht in Verzug.

 

            Abschnitt 6.10. Nichtvorliegen von Gesetzesverstößen.  Abgesehen von den Angaben im Verzeichnis 6.10 haben we­der der Verkäufer noch die Gesellschaft irgend­ein anwendba­res Gesetz bezüglich des Eigentums und des Betriebs der Ver­mögens­werte verletzt.

 

            Abschnitt 6.11. Keine Vorauszahlungen. Mit Blick auf die Vermögenswerte wur­den keine Anzahlungen, „take-or-pay“- Zahlungen *eine Form der Liefervereinbarung* oder sonstige Vorauszahlungen geleistet, durch welche die Gesellschaft oder die Käufer verpflichtet würden, die Kohlenwasserstoffförderung aus den Vermögenswerte nach dem Wirksamkeitsdatum abzulie­fern, ohne zum Zeitpunkt der Herausgabe die volle Zahlung da­für zu erhalten.

 

            Abschnitt 6.12. Förder-Verkaufsverträge. Nach dem Wissen der Verkäuferpar­teien gibt es keine Förder-Ver­kaufsverträge im Zusammenhang mit den Vermögenswer­ten, welche einen Fest­preis vorschreiben und nicht jederzeit inner­halb von neunzig (90) Tagen (oder einer kürzeren Kün­digungsfrist) beendet wer­den könnten.

 

            Abschnitt 6.13. Haftung für Maklergebühren. Nach dem Wis­sen der Verkäuferpar­teien besteht auf Seiten der Käufer keine direkte oder indirekte Verantwor­tung, Haftung oder Kos­tenübernahmeverpflichtung als Ergeb­nis von Verpflichtungser­klärungen oder Vereinbarungen des Käufers oder der Gesell­schaft für irgendwelche Maklergebühren, Vermittlergebühren, Agentenprovisio­nen oder sonstige, vergleichbare Formen der Vergütung im Zusammenhang mit dem vorstehenden Vertrag oder irgendei­ner Vereinbarung oder irgendein Rechtsgeschäft, welche(s) durch den vorstehenden Vertrag beabsichtigt wird.

 

            Abschnitt 6.14. Umweltgesetze. Abgesehen von den Belan­gen, welche in An­hang 6.10 angegeben werden, gilt folgendes:

 

            (a) Die Vermögenswerte und Operationen und Aktivitäten des Verkäufers und der Gesellschaft bezüglich der Vermögens­werte befinden sich dem Wesen nach in Übereinstimmung mit sämtlichen anwendbaren Umweltgesetzen;

 

            (b) Die Vermögenswerte unter­liegen keinen bestehenden oder in der Schwebe befindlichen oder - nach dem Wis­sen der Verkäuferparteien - angedrohten Klage- oder sonstigen Verfah­ren, Untersuchungen, Nachforschungen oder Ver­fahren vonsei­ten oder vor irgendeiner Person oder einer Regierungsbehörde mit Blick auf irgendwel­che Forde­rungen aus der Verletzung oder Beschädigung von Per­sonen oder Sachwerten oder im Zusam­menhang mit ei­nem anwendbaren Umweltgesetz;

 

            (c) Nach dem Wissen der Verkäuferparteien wur­den sämtli­che schriftlichen Mittei­lungen, Genehmigun­gen, Lizenzen oder ähnliche Vollmachten, welche mögli­cher­weise durch die Gesellschaft unter einem anwend­baren Umweltgesetz im Zu­sammen­hang mit den Vermögenswerten einzuholen oder einzu­reichen ist - unter anderem ein­schließlich derjenigen in Bezug auf die Verarbeitung, Lagerung, Entsorgung oder Frei­setzung von Gefahrstof­fen - ordnungsgemäß eingeholt bzw. eingereicht; und nach dem Wissen der Verkäuferparteien befinden sich der Käufer und die Gesellschaft den Wesen nach in Übereinstim­mung mit den Bestimmungen aller derartigen Mitteilungen, Ge­neh­migungen, Lizenzen und ähnliche Vollmachten bezüglich der Vermögenswerte; darüber hinaus ist den Verkäuferparteien kein Grund bekannt, weswegen derartige Genehmigun­gen, Lizenzen oder Vollmachten nicht verlängert werden sollten.

 

            (d) Nach dem Wissen der Verkäuferparteien haben der Ver­käufer und die Gesell­schaft im wesentlichen alle finanziellen Verantwortungen erfüllt und befinden sich im Moment in Ein­klang mit derartigen Verantwortungen, welche auf ihr Eigentum an den Vermögenswerte anwendbar sind und durch eine Regie­rungsbehörde nach einem Um­welt­gesetz auferlegt wurden; dar­über hinaus haben die Ver­käuferparteien keinen schrift­lichen Bescheid der Nicht­einhaltung einer dahingehenden finanziellen Verpflich­tungen erhalten;

 

            (e) Auf keinem der Vermögenswerte besteht ein physikali­scher Zustand oder eine Umweltsituation, welche/r An­lass dazu geben würde, dass nach irgendeinem Um­welt­gesetz eine Abhil­feverpflichtung gegenüber der Gesell­schaft dahingehend erho­ben werden könnte, innerhalb oder außerhalb des Standortes Abhilfemaßnahmen zu ergrei­fen;

 

            (f) Nach dem Wissen der Verkäuferparteien wur­den seit dem Wirksamkeitsda­tum der in Frage kommen­den Bestimmungen des anzuwendenden Umweltgesetzes und in dem Umfang, der durch diese anwendbaren Um­weltgesetze verlangt wird, alle Gefahr­stoffe, welche im Zusammenhang mit den Vermögens­werte erzeugt wurden, aus­schließ­lich durch Spediteure beför­dert, die nach Maß­gabe der anwendbaren Umweltgesetze dazu berechtigt sind, derartige Substanzen und Abfälle zu befördern; darüber hinaus wurden sie nur in solchen Verarbeitung-, Lager‑, und Entsorgungseinrichtungen entsorgt, welche nach Maßgabe der anwendbaren Gesetze zur Verarbei­tung, Lagerung und Ent­sorgung derartiger Substanzen und Abfälle bevollmächtigt sind; und

 

            (g) Nach dem Wissen der Verkäuferparteien hat es keine Exposition von Perso­nen oder Sachwerten gegen­über Gefahr­stoffen oder Verschmutzungs- oder Kontami­nationsstoffen gege­ben, weiterhin hat durch die Ver­käuferparteien im Zusammen­hang mit den Vermögenswerten oder den Operationen bezüglich der Vermögenswerte keine ungeneh­migte Freisetzung von Ge­fahrstoffen oder Verschmut­zungs- oder Kontaminati­onsstoffen in die Umwelt statt­gefunden.

 

            Abschnitt 6.15. Offene Kapitalverpflichtungen. Ab­g­esehen von den in Anhang 6.15 aufgeführten Angelegenheiten und den daran geknüpften Beträgen gibt es keine offenstehenden AFEs, für welche der Zeit­raum für das Ergreifen von Maßnahmen noch nicht ab­gelaufen ist; darüber hinaus gibt es auch keine offenen AFEs oder sonstigen Verpflichtungen zur Übernahme von Kapi­talaufwendungen, welche für die Verkäufer, die Ge­sellschaft oder die Vermögenswerte verbindlich wären und von denen der Verkäufer angemessenerweise davon ausgeht, dass der Gesell­schaft dadurch ein Aufwand von mehr als $25.000 entsteht.

 

            Abschnitt 6.16 Pachtverhältnisse.         

 

            (a) Abgesehen von der Dar­stel­­lung in Anhang 6.16(a), und weiterhin abgesehen von Kohlenstoff-Ver­kaufsverträgen mit ei­ner Laufzeit von maximal neunzig (90) Tagen, unterliegen keine der Kohlenstoffe, die aus den Vermögenswerten gefördert wer­den, ei­nem Verkaufsvertrag oder einer sonstigen Vereinbarung, die sich auf den Vertrieb von Kohlenstoffen bezieht; und es gibt keine Person, welche bezüglich dieser Vermögens­werte oder der sich daraus ergebenden Rechte einen Kaufan­spruch *„Call“* oder eine Kaufoption oder ähnliche Rechte hat; hiervon ausge­nommen sind Betreiberrechte von Drittparteien aus Betriebsver­einbarungen, die sich auf die Pachtverhältnisse bezie­hen.

 

            (b) Abgesehen von der Dar­stel­­lung in Anhang 6.16(b) be­steht aufseiten der Gesell­schaft zum Zeitpunkt des Wirksam­keitsdatums keine Gas-, Pipeline- oder sons­tige Produktionsun­ausgewogenheit *„imbalance“, auch: offene Salden o.ä.* mit Perso­nen, die mit dem Grundbesitz, auf den sich der vorste­hende Vertrag be­zieht, in Verbin­dung stehen.

 

            (c) Vorzugsrechte und Zustimmungen. Abgesehen von der Dar­stel­­lung in An­hang 6.16(c) unterliegen keine Vermö­gens­werte einem Vorzugsrecht oder einer ver­gleichbaren Vereinba­rung oder einer Übertragungs­einschränkung oder einer erforder­lichen Zustimmung von dritter Seite zu ihrer Übertragung, wel­che möglicher­weise auf die durch den vorstehenden Vertrag be­absich­tigten Rechtsgeschäfte anzuwenden wäre; hiervon ausge­nommen gelten Zustimmungen zu und Genehmigungen von Übertragungen von Regierungsseite, welche übli­cherweise nach dem Vertragsabschluss eingeholt wer­den. Alle verbundenen Unternehmen der Gesellschaft, welche an oder in den Vermö­genswerten einen Anspruch oder ein Interesse halten, werden - unabhängig vom Typ oder von der Gat­tung sowie unabhängig von der Art und dem Umfang derartiger Ansprü­che und Anteile - in Anhang 6.16(c) genau aufgeführt.

 

            Abschnitt 6.17. Standorte der Bohrlöcher. Nach dem Wis­sen der Verkäuferpar­teien wurden alle Bohrlö­cher mit Blick auf die Wahl ihres Standorts, ihrer Boh­rung und ihrer Fertigstellung dem Wesen nach in Über­einstimmung mit sämtlichen darauf an­wendbaren Geset­zen ausgeführt.

 

            Abschnitt 6.18. Erhalt von Förderzahlungen. Die Gesell­schaft erhält zur Zeit von sämtlichen Käufern der Förderproduk­tion aus den Bohrlöchern mindestens den ihnen laut Anhang A zugeordneten Nettoanteil an den Fördererlösen, ohne Ausset­zung *„sus­pense“, ohne wei­tere Detailkenntnisse nicht eindeu­tig* oder ei­ner Ent­schädigung, die über die normale Rechts­män­gel­ge­währ laut „Division Order“ *Aufteilungsvertrag zwi­schen dem Betreiber und dem NRI-Inhaber* hinaus­geht. Die Gesell­schaft hat sich bezüglich ihrer Ver­pflichtun­gen zur Zah­lung der Kosten und Aufwendungen im Zu­sammen­hang mit der Erschlie­ßung und dem Betrieb der Liegen­schaf­ten untadelig verhalten.

 

            Abschnitt 6.19. Einrichtungen; Titel an den Grunddienst­barkeiten. Nach dem Wissen der Ver­käuferparteien befinden sich die Einrichtungen nach Maßgabe von nor­malen Verschlei­ßerscheinungen in ei­nem betriebsfähigen und sicheren Zustand und sind für die Zwecke, für die derartige Einrichtungen zum Datum des vorstehenden Vertrages eingesetzt werden, geeig­net. Die Gesellschaft hat einen verteidigungsfähigen Titel an den Nutzungsrechten.

 

            Abschnitt 6.20. Recht an den Pachtverhältnissen. Die Gesell­schaft verfügt über einen verteidigungsfähigen Titel an dem ungeteilter Anteil an den Pachtverhältnissen laut Festle­gung in Anhang A unter den Überschrift „WI" (Nutzungsver­gü­tung) und „NRI", der ausschließlich den Zugelassenen Pfand­rechten unterliegt.

 

            Abschnitt 6.21. Zu verschließende und aufzuge­bende Bohr­löcher. Abgesehen von der Darstellung in Anhang 6.21 gibt es nach dem Wissen der Verkäufer­parteien keine Bohrlöcher: (i) die aufgrund eines an­wendbaren, zum Wirksamkeitsdatum gülti­gen Gesetzes oder aufgrund eines Vertrages geschlossen und aufge­geben werden müssen; (ii)an deren Verschließung und Aufgabe die Gesellschaft sich per Gesetz oder Vertrag mit dem Lauf der Zeit oder bei entsprechender Mitteilung oder beidem beteiligen müsste aufgrund der Tatsache, das diese Bohrlöcher aktuell nicht in der Lage sind, Kohlenstoff für in wirtschaftlich rentablen Mengen zu produzieren; (iii) die einer Ausnahmere­gelung von einer für die Vermögenswerte zuständigen Regie­rungsbehörde erlasse­nen Aufforde­rung zur Verschließung und Aufgabe unter­liegen; oder (iv) die in einer Art und Weise ver­schlossen und aufgegeben wurden, die nicht mit allen anwend­baren Anforderungen von­seiten einer für die Vermögenswerte zuständi­gen Regierungsbehörde übereinstimmt.

 

            Abschnitt 6.22. Geistiges Eigentum. Die Gesell­schaft be­sitzt oder verwendet im Zusammenhang mit dem Eigentumstitel an dem Vermögenswerte keine Urheberrechte, Patente, Waren­zeichen oder Handelsnamen. Die Ver­käuferparteien haben keine schrift­liche Mitteilung davon erhalten und keine Kenntnisse von irgendwelchen Ver­letzungen von einer ungenehmigten oder un­rechtmäßi­gen Verwendung geistigen Eigentums durch die Ge­sell­­schaft oder von Behauptungen, wonach die Verwendung der­artigen geistigen Eigentums durch die Gesellschaft vergleich­bare Vermögensteile Dritter verletzt.

 

            Abschnitt 6.23. Keine unterlassenen Informationen. Nach dem Wissen der Ver­käufer­parteien gibt es mit Aus­nahme der Informationen und Daten, welche den Käufern gemäß Abschnitt 4.01 zur Verfügung gestellt wurden, keine wesentlichen Daten, Tatsa­chen oder Informatio­nen, die für einen umsichtig handeln­den Gas- oder Öl­betreiber in angemessener Weise erforderlich sein könn­ten, um eine auf Informatio­nen beruhende Ent­schei­dung zum Kauf der Anteile zu treffen.

 

 

ARTIKEL VII

Zusicherungen und Gewährleistungen der Käufer

 

Die Verkäufer versichern dem Verkäufer gegenüber je­weils für sich alleine und zusam­men folgendes:

 

            Abschnitt 7.01. Bestand. Bei der ALLODRIA Ltd. handelt es sich um eine „Limi­ted Partnership“ *KG*, welche in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Staates Te­xas ordnungsgemäß gegründet wurde und in gültiger Form existiert. Die ALLODRIA Ltd. hat die un­eingeschränkte ge­setzliche Vollmacht, das Recht und die Befug­nis, ihren Geschäftsbetrieb in der derzeitigen Form und der für die Zukunft vorgesehenen Form zu führen. Der Hauptge­schäfts­sitz und die Haupt-Büroräumlichkeiten der ALLODRIA Ltd. befin­den sich durchweg im Staat Texas. Bei der ALLODRIA AG handelt es sich um eine Firma, welche in Über­einstimmung mit den Geset­zen von Deutschland ord­nungsgemäß gegründet wurde und in gültiger Form exis­tiert, einen guten Ruf genießt und über die uneinge­schränkte ge­setzliche Vollmacht, das Recht und die Be­fugnis verfügt, ihren Ge­schäftsbetrieb in der derzeitigen Form und der für die Zukunft vorgesehenen Form zu füh­ren.

 

            Abschnitt 7.02. Gesetzliche Vertretungsbefugnis. Die ALLODRIA Ltd. und die ALLODRIA AG haben jeweils die gesetzliche Vollmacht und das Recht, den vorstehen­den Vertrag zu unterfertigen und das darin vorgesehenen Rechtsgeschäft abzuwickeln. Der Voll­zug der durch den vorstehenden Vertrag vorgesehenen Rechts­geschäfte verstößt nicht gegen folgende Bestimmungen und be­findet sich auch nicht im Widerspruch dazu:

 

            (a) Organisatorische Bestimmungen des KG-Ver­trags der ALLODRIA Ltd. oder sonstige maßgebliche Doku­mente der ALLODRIA Ltd. oder der ALLODRIA AG.

 

            (b) Wichtige Verträge oder Urkunden, an denen die ALLODRIA Ltd. oder die ALLODRIA AG als Partei beteiligt sind oder durch wel­che die ALLODRIA Ltd. oder die ALLODRIA AG gebunden wird; oder

 

            (c) Urteile, Anordnungen, Erlasse oder Verordnun­gen, die für die ALLODRIA Ltd. oder die ALLODRIA AG als inter­essierte Parteien anwend­bar sind oder Gesetze, Vor­schriften und Regelungen, die auf die ALLODRIA Ltd. oder die ALLODRIA AG anzuwen­den sind.

 

            Abschnitt 7.03. Unterzeichnung. Die Unterzeichnung, Über­gabe und Erfüllung des vorstehenden Vertra­ges und der darin vorgesehenen Rechtsgeschäfte werden aufsei­ten der Käufer durch alle erforderlichen Ge­sellschafts­- bzw. Gesellschafter­handlungen ordnungsgemäß und in gülti­ger Form ge­nehmigt. Der vorstehende Vertrag stellt die ge­setzliche, gültige und verbind­liche Verpflichtung für jeden der Käufer dar, welche in Über­ein­stimmung mit den Be­stimmungen des Vertrages durchsetzbar ist; hier­von ab­gesehen kann die Durchsetzbarkeit durch Gesetze be­züglich des Kon­kurses, der Insolvenz, der Neustruktu­rie­rung, der Gläu­bigerabfindung oder ähnliche Gesetze be­schränkt wer­den, durch welche einerseits die Rechte von Gläubigern im all­gemeinen und allgemeine Billig­keits­prinzipien an­dererseits ggf. berührt werden.

 

            Abschnitt 7.04. Makler. Im Zusammenhang mit dem vorste­henden Vertrag oder den durch diesen Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäften wurde aufseiten der jeweili­gen Käufer oder eines verbundenen Unternehmen der jeweiligen Käufer kein Makler oder Vermittler aktiv. Kein Makler und Vermittler hat ei­nen Anspruch auf irgendeine Mak­ler- oder Vermittlergebühr oder auf eine Provision, die sich in irgendeiner Form auf Verträge, Vereinbarun­gen oder Absprachen gründet, welche durch die Käufer oder im Namen der jeweiligen Käufer oder eines verbun­denen Unternehmens der Käufer eingegangen oder ab­geschlos­sen wurden und für die dem Verkäufer aktuell oder in der Zu­kunft (da­mit im Zu­sammenhang stehende oder sonstige) Ver­bind­lichkei­ten oder Verpflichtungen irgend­einer Form ent­ste­hen.

 

            Abschnitt 7.05. Insolvenz. Gegen die Käufer oder verbun­dene Unternehmen der Käufer sind keine Kon­kurs-, Reorganisa­tions- oder Insolvenzvereinbarungen anhängig; solche Verfah­ren werden auch von keinem der Käufer beab­sichtigt, und nach dem Wis­sen der Käufer werden solche Verfahren gegen den Käufer oder verbun­dene Unterneh­men der Käufer auch nicht angedroht.

 

            Abschnitt 7.06. Klageverfahren. Es bestehen keine Kla­gen, Klageverfahren, Forde­rungen, Ermittlun­gen oder Nachfor­schungen durch irgendeine Person oder Körper­schaft oder durch irgendeine Verwaltungs- oder Regie­rungsbehörde, und gegen die Käufer oder gegen verbundene Gesellschaften eines Käufers sind keine rechtlichen, verwaltungsbehördlichen oder schiedsge­richtlichen Verfahren anhängig, welche die Fä­higkeit der Gesell­schaft zum Vollzug der durch den vorstehenden Vertrag beab­sichtigten Rechtsgeschäfte erheblich be­ein­trächtigt haben oder beeinträchtigen werden.

 

            Abschnitt 7.07. Unabhängige Bewertung. Jeder Käu­fer ist in der Beurteilung, dem Kauf, dem Besitz und dem Betrieb von Öl- und Gasgrundstücken und den da­zuge­hörigen Einrichtungen er­fahren. Bei der Entschei­dung zum Abschluss des vorstehenden Vertrages und zum Vollzug des dadurch vorgesehenen Rechts­geschäfts hat bzw. wird jeder der Käufer, abgesehen von den Zusicherungen und Gewährleistungen, welche die Käuferpar­teien nach dem vorstehenden Vertrag abgegeben haben: (a) bis­her oder in Zukunft ausschließlich auf seine eigene, unab­hän­gige Untersuchung und Bewertung der Anteile und der Vermö­genswerte sowie auf den Rat Ihrer eigenen Recht, Steuer‑, Wirt­schafts‑, Umwelt‑, Technik‑, Geologie‑, Geophysik‑Berater und die ausdrücklichen Be­stimmun­gen des vorstehenden Vertrages vertraut bzw. vertrauen und nicht auf Kommen­tare, Aussagen, Planzahlen oder sonstige Materialien, welche ihnen von Vertre­tern oder Beratern irgendeiner Art erteilt oder übergeben wur­den, welche von den Verkäuferpar­teien beauftragt wurden; dar­über hinaus (b) haben bzw. werden sie sich selbst davon über­zeugt oder werden sie sich unter Aufwendung kaufmännischer Sorgfalt selbst be­züglich der Umweltsi­tuation und des physikali­schen Zustands der Anteile und Vermö­genswerte und der ver­traglichen Vereinbarungen und sonstiger Angelegenheiten über­zeugt bzw. überzeugen, welche die Anteile und die Vermögens­werte berühren.

 

            Abschnitt 7.08. Finanzmittel. Die ALLODRIA Ltd. und die ALLODRIA AG verfü­gen über ausreichend Mittel und Gegenwert in Form von Aktien, um die Käufer in die Lage zu verset­zen, den Kaufpreis laut vorstehendem Vertrag zu be­zahlen und ansonsten ihre je­weiligen Verpflichtungen aus dem vorstehenden Vertrag zu er­füllen.

 

            Abschnitt 7.09. Genauigkeitsgrad der Dokumente der ALLODRIA AG. Der Jahres­bericht für 2005 und die darauffol­gende Zwi­schenberichte der ALLODRIA AG laut ihrer Web­site unter der Inter­netadresse www.ALLODRIAresources.com enthalten keine un­wahren Aussagen über erhebliche Tatsachen oder über­gehen wichtige Tatsachen, welche angesichts der Um­stände, unter denen sie abgegeben wurden, erforderlich sind, die darin getätigten Aus­sagen nicht irreführend zu gestalten.

 

 

ARTIKEL VIII

Der Vertragsabschluss

 

            Abschnitt 8.01. Zeit und Ort des Vertragsabschlusses.    Die durch den vorstehen­den Vertrag vorgesehenen Rechtsgeschäfte (der „Vertragsabschluss“) werden am 11. April 2015 (dem „Ver­tragsabschlussdatum“) in den Büroräumlichkeiten von Pox Miller Loddar, vollzogen, Anschrift: 111 E. Tucan, Suite 1111, San Fernando, Texas 77777.

 

            Abschnitt 8.02. Nach dem Vertragsabschluss vorzuneh­mende Anpassungen des Kaufpreises.          

 

            (a) Der Kaufpreis wird um die folgenden Beträge erhöht:

                        (i) Den zum Wirksamkeitsdatum ermittelten Betrag al­ler vorausgezahlter Mehrwert-, Vermögens- oder sonstiger Steu­ern und Steuerfestlegungen gegen die Ver­mögenswerte, in je­dem Fall basierend auf oder bemessen nach dem Eigentumstitel an den Vermögenswerte, insofern als sich der­artige Steuern auf Zeiträume beziehen, die nach dem Wirksamkeitsdatum liegen; diese Beträge werden in An­hang 8.03(a)(1) aus­gewiesen;

 

                        (ii) einen Betrag in Höhe aller Kosten und Auf­wendun­gen (einschließlich Pacht/Mietbeträge, Förder­zinsen, Förder- und Produktionssteuern, Kapitalaufwand, Pachtverhältnis-Be­triebskosten und Gemeinkosten), welche ver­traglich oder ge­setzlich durch die Gesellschaft zu be­zahlen sind und von den Käufern zum Vertragsabschluss nicht übernommen werden, so­weit sie auf die Vermögenswerte und auf den Zeitraum vor und nach dem Wirksamkeitsdatum zu­zurechnen sind, allerdings nur in dem Umfang, in dem derartige Positionen im Verzeichnis 8.03(a)(2) aufge­führt werden;

 

                        (iii) einen Betrag in Höhe sämtlicher Kapital­aufwen­dungen der Gesell­schaft, die den Vermögenswerte zugute kom­men und in dem in Verzeichnis 6.15 aufge­führten Umfang vor oder nach dem Wirksamkeitsdatum getätigt wurden;

 

                        (iv) alle nach oben vorgenommenen Kaufpreis­anpas­sungen für Rechtsver­besserungen *„Title Bene­fits“, nicht ein­deutig* laut Festlegung in Artikel IV;

 

                        (v) in dem Umfang, in dem dieser Betrag in den nach­stehenden Unterabschnitten 8.03(6)(3) nicht erfasst wird, der tatsächliche Verkaufspreis aller Koh­lenwasserstoffe, die aus den Pachtverhältnissen vor dem Wirksam­keitsdatum gefördert worden waren, sich aber zum Wirk­samkeitsdatum oberhalb des Verkaufsanschlusses *„in storage above the sales connection“* oder stromaufwärts von dem maßgeblichen Verkaufszähler auf Lager befan­den.

 

                        (vi) alle sonstigen Beträge, die durch den vor­stehen­den Vertrag festge­legt oder zwischen den Par­teien schriftlich vereinbart werden.

 

            (b) Der Kaufpreis wird um die folgenden Beträge gemindert:

 

                        (i) Den zum Wirksamkeitsdatum ermittelten Betrag al­ler unbezahlter Mehrwert-, Vermögens-, Förder- oder sonstiger Steuern und Steuerfestlegungen gegen die Vermögenswerte, ba­sierend auf oder bemessen nach dem Ei­gentumstitel an den Vermögenswerten, insofern als sich derartige Steuern auf Zeit­räume beziehen, die vor dem Wirksam­keitsdatum liegen, wobei derartige Beträge in Ermange­lung einer tatsäch­lich erfolgten Bemessung auf der Grundlage von Steuern und Steuerfestlegun­gen für das vorausgegangene Jahr berechnet werden (dieser Betrag wird anteilsmäßig zwischen der Dauer der jeweiligen Ei­gentumsausübung an der Gesellschaft zwischen dem Verkäufer und den Käufern vor und nach dem Wirksam­keitsdatum aufge­teilt.

 

                        (ii) einen Betrag in Höhe aller Einkünfte, die durch den Verkäufer bezüg­lich der Vermögenswerte nach dem Wirk­samkeitsdatum erzielt hat und die auf geför­derte Kohlenwasser­stoffe zuzurechnen sind;

 

                        (iii) den Zugeordneten Wert aller Vermögenswerte, die durch den Verkäu­fer am Vertragsabschluss aufgrund der tat­sächlichen oder konstruktiven Aus­übung *„constructive exer­cise“* eines Vorzugsrechts nicht auf den Käufer übertragen wur­den;

 

                        (iv) alle nach unten vorgenommenen Kauf­preisanpas­sungen für Rechts­mängel und Umweltmängel, die in Überein­stimmung mit Artikel IV ermittelt wurden;

 

                        (v) den Betrag von Verlusten, die bis zum Vertragsab­schluss eintreten; sowie

 

                        (vi) alle sonstigen Beträge, die durch den vor­stehen­den Vertrag festge­legt oder zwischen den Par­teien schriftlich ver­einbart werden.

 

            (c) Die in den Abschnitten 8.02(a) und (b) beschrie­benen Anpassungen werden nachstehend als „Kauf­preis­anpassungen“ bezeichnet. Alle Kaufpreisanpassungen wer­den laut Ausweis in beigefügtem Anhang 11.3 an der Aktien-Kaufgegenleistung oder der Bar-Kaufgegenleis­tung vorgenommen.

 

            (d) Spätestens neunzig (90) Tage nach dem Vertragsab­schlussdatum hat der Verkäufer eine Abschlussaufstel­lung zu erstellen und an die Käufer zu übergeben, in welcher die Kauf­preisanpassungen aufgeführt werden (die „Abschlussaufstel­lung“). In dem zumutbaren, durch den Verkäufer verlangten Umfang haben die Käufer bei der Er­stellung der Abschlussauf­stellung Unterstützung zu leisten. Der Verkäufer hat den Ver­käufern diejenigen Daten und Informationen bereitzustellen, die die Käufer in angemes­sener Weise verlangen können und welche die Beträge belegen, die in dem Abschluss­aufstellung ausgewie­sen werden, damit die Käufer die Möglichkeit haben, eine Prü­fung durchzuführen oder zu veranlassen. Die Abschlussaufstel­lung wird am neunzigsten (90.) Tag nach ihrem Eingang bei den Käufern für die Parteien verbindlich (das „Endabrech­nungsda­tum“), wenn nicht die Käufer den Verkäufern vor diesem Datum schriftlich ihre Ablehnung dazu erklären („Mitteilung der Ableh­nung“). Jede derartige Mitteilung der Ab­lehnung hat de­taillierte Angaben über den Dollarbetrag, die Art und die Grundlage einer dermaßen geltend gemachten Ableh­nung anzugeben. Wenn eine Mitteilung der Ableh­nung rechtzeitig beim Verkäufer eingeht, haben die Parteien die durch diese Ableh­nungsmitteilung an den Tag ge­tretene Streitigkeit in Übereinstimmung mit Artikel XIII zu lösen.

 

            (e) Wenn der in der Endaufstellung festgelegte Kauf­preis (laut nachstehenden Definition) den Betrag des geschätzten Kaufpreises, welcher beim Vertragsabschluss bezahlt wurde, um mindestens $50.000 übersteigt, dann haben die Käufer an den Ver­käufer innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen nach dem end­gültigen Vertragsabschlussda­tum denjenigen Betrag zu bezah­len, um welchen der Kaufpreis laut Festlegung in der Endauf­stellung den Be­trag des geschätzten Kaufpreises übersteigt, welcher am Vertragsabschlussdatum bezahlt wurde. Wenn der in der Endauf­stellung festgelegte Kaufpreis (laut nachstehenden Defi­nition) den Betrag des geschätzten Kauf­preises unter­schreitet, welcher beim Vertragsabschluss bezahlt wurde, dann haben die Verkäufer an den Käufer innerhalb von fünf (5) Ge­schäftstagen nach dem endgültigen Vertragsabschlussda­tum denjenigen Betrag zu bezahlen, um welchen der Kaufpreis laut Festlegung in der endgültigen Aufstellung den Betrag des ge­schätzten Kaufpreises un­terschreitet, welcher am Vertragsab­schlussdatum bezahlt wurde. Im Sinne des vorste­henden Ver­trags bezeichnet der Begriff „Endauf­stellung“ folgendes: (i) Wenn die Ab­schlussaufstellung laut Abschnitt 8.02(d) den Sta­tus der Endgültigkeit erreicht, besagte Abschlussaufstellung, oder (ii) nach der Lösung einer Streitigkeit mit Blick auf eine Ab­lehnungsmittei­lung, die entsprechend revidierte Aufstellung, welche die gefundene Lö­sung widerspiegelt und die die Parteien entweder selbst ausstellen oder durch den un­abhängigen Sach­verständigen laut Artikel XIII nach der dahingehen­den Lösung ausstel­len lassen.

 

            (f) Zum Zwecke der Vereinfachung der nach dem Vertrags­ab­schluss vorzunehmen­den Anpassung nach diesem Ab­schnitt 8.022 wird die ALLODRIA AG eine zusätzliche ganz­zahlige Anzahl von Aktien der Muttergesellschaft ausge­ben, falls dies erforder­lich ist, andernfalls werden zuvor ausgegebene Aktien der Mut­tergesellschaft kaduziert. Zum Zwecke einer dahingehenden An­passung nach dem Vertragsabschluss werden für den VWAP und den Wechselkurs dieselben Werte wie die zum Vertragsab­schluss ermittelten verwen­det.

 

            Abschnitt 8.03. Verkehrssteuern. Sämtliche Steuern für den Verkauf, die Verwen­dung oder sonstige Steuern (abgesehen von Steuern auf das Bruttoeinkom­men, das Nettoeinkommen oder die Bruttoeinnahmen) sowie Abgaben, Gebühren, Registrie­rungsge­bühren und sonstige Gebühren auf Regierungsseite, welche im Zu­sammenhang mit den Vermögensübertragungen entste­hen oder auferlegt werden, die in Übereinstim­mung mit dem vorste­henden Vertrags vorgenommen werden, fallen in die Verantwor­tung des Käufers und sind von diesem zu bezahlen.

 

            Abschnitt 8.04. Mehrwert- und vergleichbare Steuern. Mehr­wert-, Vermögens-, Produktions- und vergleichbare Steuern und Steuerfestlegungen, welche auf dem Wert der Vermögenswerte beruhen oder danach bemessen werden, sind zwischen dem Ver­käufer und der Gesellschaft mit Wir­kung zum Wirksamkeitsdatum aufzuteilen oder an­teils­mäßig zuzumessen.

 

            Abschnitt 8.05. Handlungen des Käufers beim Vertragsab­schluss.

 

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wird der Verkäufer:

 

            (a) an die Verkäufer eine Bescheinigung überge­ben, welche durch einen leiten­den Angestellten des Ver­käufers unterzeichnet ist und bestätigt, dass die in die­sem Vertrag enthaltenen ver­traglichen Zusicherungen und Gewährleistungen der Verkäufer­parteien zum Vertragsabschlussdatum in allen er­heblichen Tei­len der Wahrheit entspre­chen und korrekt sind und dass gegen keine der Verkäuferparteien ir­gendein rechtliches Verfahren in der Schwebe ist oder angedroht wird, durch welches der Vollzug der durch den vorstehenden Vertrag geplanten Rechtsgeschäfte ein­geschränkt, untersagt oder in sonstiger Weise verboten wird;

 

            (b) den Käufern einen von allen Gesellschaf­tern des Verkäufers unterfertigten Beschluss übergeben, dessen Form und Inhalt den Rechtsberatern der Käufer als an­gemessen ak­zeptabel erscheint und durch welchen der Vollzug der durch den vorste­henden Vertrag vorge­sehenen Rechtsgeschäfte in sämtli­chen Belangen geneh­migt wird; weiterhin eine echte und voll­ständige Kopie der Gründungsurkunde des Verkäufers, sei­ner Mitglie­derverträge und ähnlicher Unternehmensführungsdoku­mente *Governance Documents* des Verkäufers in der jeweili­gen geänderten oder ergänzten und zum Ver­tragsabschlussda­tum in Kraft befindlichen Fassung;

 

            (c) an die Käufer sämtliche Zustimmungen, Aus­schla­gungs­erklärungen oder Genehmigungen übergeben, welche im Ver­zeichnis 8.05 (c) ausgewiesen werden, wel­che in ihrer Form für die Käufer angemessenerweise befriedigend ausfallen und in den anwendbaren Immobi­lienunterlagen *Grundbuch etc.* ein­tragungsfähig sind;

 

            (d) eine Mitglieder-Anteilsübertragung, durch welchen die Ltd.-Anteile auf die ALLODRIA Ltd. übertra­gen werden, sowie eine weitere Mitglieder-Anteiles­übertragung, durch welche die AG-Anteile auf die ALLODRIA AG übertragen werden;

 

            (e) (Ggf.) den Rücktritt der Geschäftsführer und leitenden Angestellten der Gesell­schaft mit Wirkung zum Vertragsab­schluss.

 

            (f) ein Schreiben an die Käufer unterfertigen, bes­tätigen und übergeben, welches sich anstelle einer for­mellen Übertra­gungsurkunde *transfer* bzw. einer „Divi­sion Order“ versteht und durch welches alle Käufer von Fördermengen aus den Pachtverhältnissen angewiesen werden, die Zahlung der auf diese Fördermengen anrechenbaren Er­löse ab dem Wirksam­keitsdatum in einer zumutbar recht­zeitig vor dem Vertragsab­schlussdatum zu verlangenden Art und Weise an die Käufer zu leisten;

 

            (g) an die Käufer unverzüglich verfügbare Mittel oder einen an die Käufer zahlbar gestellten und bestä­tigten Scheck in vol­ler Höhe der ggf. aus­gesetzten Mit­tel *“*Suspense Funds* zu übergeben (welche von denje­nigen Mitteln getrennt zu halten sind, die die Zahlung des Kaufpreises darstellen);

 

            (h) eine eidesstattliche Erklärung *Affidavit* zu unterferti­gen und an die Käufer übergeben, durch wel­che ihr Inländer­status bestätigt wird;

 

            (i) Alle sonstigen Vereinbarungen oder Dokumente unter­fertigen, bestätigen und übergeben, welche laut vorstehendem Vertrag vorgesehen oder wünschenswert sind, um die durch den vorstehenden Vertrag vorgese­henen Rechtsgeschäfte herbeizu­führen;

 

            (j) an die Käufer alle eingetragenen oder eintra­gungsfähi­gen Ablösungen von hypothekarischen Pfand­rechten, Siche­rungs-Anteile und Finanzausweisen übergeben, welche gegen eines der Vermögenswerte ein Pfand­recht darstellen, wobei die besagten Ablösungen durch den Rechtsbeistand der Käufer in Form und Inhalt als angemessen zufriedenstellend bewertet werden müssen;

 

            (k) die ordnungsgemäß durch den Verkäufer unter­fertigten Treuhändervereinba­rung an die Käufer überge­ben;

 

            (l) die ordnungsgemäß durch den Verkäufer unter­fertigten, diesem Vertrag als Anhang H beigefügten Zeichnungsvereinba­rung *Subscription Agreement* an den Käufer übergeben; sowie

 

            (m) eine schriftliche Bestätigung vonseiten der Ci­tizens Bank an die Käufer über­geben, wonach diese Bank nach dem Eingang der Bar-Kaufgegenleistung den Käufern eine uneinge­schränkte und bedingungslose, eintragungsfähige Ablöse aller zu ihren Gunsten beste­henden Pfandrechte an allen Teilen der Vermögenswerte anbietet.

 

 

            Abschnitt 8.06. Handlungen der Käufer beim Vertragsab­schluss.

 

            (a) Beim Vertragsabschluss überstellt die ALLODRIA Ltd. an die Civilians Bank für Rechnung der Verkäufer per Kabel­überweisung die Bar-Kaufgegenleistung zur Gut­schrift auf ein durch die Ver­käufer schriftlich angezeigtes Konto.

 

            (b) Beim Vertragsabschluss überstellt die ALLODRIA AG die Ak­tien-Kaufgegen­leistung an die Treuhandagentin.

 

            Abschnitt 8.07. Weitere Zusammenarbeit.

 

            (a) Soweit sich die Unterlagen im Besitz oder im Einfluss­bereiches des Verkäu­fers oder eines seiner ver­bundenen Unter­nehmen befinden, wird der Verkäufer die Unter­lagen zusammen­stellen und bereithalten, damit sie innerhalb von 5 Tagen nach dem Vertragsabschluss während der normalen Ge­schäftsstunden durch die Käufer in den Bü­roräumlich­keiten des Verkäufers ab­geholt werden kön­nen.

 

            (b) Nach dem Vertragsabschlussdatum hat jede Partei auf Ersuchen der jeweils anderen Partei und ohne zusätzli­che Ge­genleistung von Zeit zu Zeit alle weiteren Über­tragungs- und Transferdokumente in unterfertigen und übergeben oder deren Unterferti­gung und Übergabe zu veranlassen sowie weiterhin alle sonstige Handlungen vorzuneh­men, welche die jeweils an­dere Partei in zu­mutbaren Weise verlangen kann, um die Über­tragung und Übergabe der Anteile an den Käufer und die ord­nungsgemäßen Über­tragung der Anteile auf die Käu­fer in der durch den vorstehenden Vertrag vorgese­henen Art und Weise abzuwickeln. Nach dem Vertragsabschluss werden die Parteien zusam­menarbeiten, damit sämtliche einge­nommenen Erlöse, die auf die Vermögenswerte zu­rechenbar sind, an die nach dem vor­stehenden Vertrag korrekte Partei ausbezahlt und sämtliche Aufwendungen, die von mit Blick auf die Vermögenswerte zu übernehmen sind, durch die laut vorstehendem Vertrag zustän­dige Partei übernom­men werden.

 

            Abschnitt 8.08. Einschränkende Bestimmungen über Aktien der Muttergesell­schaft.  Der Verkäufer versi­chert und verpflich­tet sich hiermit, dass er nach dem Vertrags­abschlussdatum und bis zum 1. September 2015 keine Aktien der Mutterge­sellschaft (oder irgendeinen Teil da­von) oder irgendein Recht daran an eine andere Partei übergeben, verkaufen, nach einem Verkauf aushändigen, übertragen, verpfänden oder lombardieren wird. Ab dem 1. September 2015 bis zum 1. Mai 2016 versichert und ver­pflichtet sich der Verkäufer hiermit, dass er nicht mehr als 50 Prozent der Aktien der Muttergesellschaft oder daran ge­knüpfte Rechte an eine andere Parteien übergeben, verkaufen, nach dem Verkauf aushändigen, übertragen, verpfänden oder lombardieren und dass er einen derartigen Verkauf ausschließ­lich in einer Art und Weise abwickeln wird, welche mit den an­wendbaren Ge­setzen von Deutschland oder der Vereinigten Staaten laut Bezugnahme in Abschnitt 1.02(b) in Einklang steht. Für den Fall, dass der Verkäufer seine Verpflichtungen laut vor­stehendem Abschnitt 8.08 verletzt, bestätigt und stimmt der Käufer unbeschadet irgendwelcher gegentei­liger Bestimmungen des vorste­henden Vertrages damit überein, dass der Verkäufer keinen Anspruch auf die Bedingte Kaufgegenleistung laut Be­schreibung in Ab­schnitt 2.01 (c) hat (wobei sich diese Bestim­mung zu­sätzlich zu den allen anderen Rechtsbehelfen der Ver­käufer versteht, die sich als Ergebnis der Verletzung der Ver­pflichtungen in des Verkäufers laut vorstehendem Abschnitt 8.08 ergeben).

 

 

ARTIKEL IX

Verpflichtungen und Entschädigung

 

            Abschnitt 9.01. Einbehaltene und übernommene Ver­bindlich­keiten.          Zum Vertragsabschlussdatum übernimmt der Ver­käu­fer die volle Verantwortung und Haftung für sämtli­che Verluste (einschließlich derjenigen für Schadenser­satzzahlungen mit Strafzuschlag und exemplarische Schadensersatzzahlungen), welche sich aus dem Ei­gentum oder dem Betrieb der Gesell­schaft oder der Anteile oder eines Teils davon vor dem Ver­tragsabschlussdatum oder in Zusammenhang damit vor dem Vertragsab­schlussdatum ergeben, und er befreit und entlastet die Käufer hiermit von jeglicher Ver­antwortung und Haftung für dieselben (die „einbehaltenen Verbindlichkeiten“). Zum Ver­tragsabschluss­datum übernehmen die Verkäufer die uneinge­schränkte Verantwortung und Haftung für sämtliche Verluste bei (einschließlich derjenigen für Schadensersatz­zahlungen mit Strafzuschlag und exemplarische Schadensersatz­zahlungen), welche aus oder im Zusammenhang mit dem Eigentum oder dem Betrieb der Gesellschaft oder der Anteile oder eines Teils davon zum oder nach dem Vertragsabschlussdatum entstehen, und er befreit und entlastet den Verkäufer hiermit von jeglicher Ver­antwortung um Haf­tung für dieselben (die „übernommenen Ver­bindlich­keiten“).

 

            Abschnitt 9.02. Schadloshaltung der Käufer. Unter der Voraus­setzung, dass der Vertragsabschluss tatsächlich zu­stande kommt, und nach Maßgabe der in dem vorstehen­den Pa­ragraphen enthaltenen Ein­schränkungen gilt fol­gendes: Die ALLODRIA, Ltd., wird den Verkäu­fer, dessen Partner, deren jeweilige leitende Angestellte, Direkto­ren, Angestellte, Handlungsbevoll­mächtigte, Gesell­schafter, Ver­treter, Gesellschafter, Aktionäre, verbun­dene Unternehmen, Toch­terunternehmen, Rechtsnach­fol­ger jeder Art (kollektiv als „Schadloshaltungsberech­tigte des Verkäufers" bezeichnet) gegen und vor sämtli­chen Verlusten freistellen, verteidigen, entschädi­gen und schadlos halten, wel­che aus oder im Zusammenhang mit den übernommenen Ver­bindlichkeiten entstehen; weiterhin wird die ALLODRIA Ltd. (ii) die Schadloshaltungs­berechtigten des Verkäufers gegen und vor sämtlichen Verlusten freistellen, verteidigen, ent­schädigen und schadlos halten, die sich in jedem einzelnen Fall daraus erge­ben, dass die ALLODRIA Ltd. oder die ALLODRIA AG die in Artikel VII abgegebenen Zusicherungen und Gewährleistungen ver­letzt hat, unabhängig davon, ob dies durch grobe Fahrlässigkeit, alleinige Fahrlässigkeit, anspruchsmil­derndes Mitverschulden oder mit­wirkende Fahrlässigkeit, Delikthaftung oder ein sonstiges Ver­schulden aufseiten irgendeines der Schadloshaltungsberech­tig­ten des Ver­käufers verursacht oder mitverursacht wurde.

 

            Abschnitt 9.03. Schadloshaltung der Verkäufer.

 

Un­ter der Vor­aussetzung, dass der Vertragsabschluss tatsäch­lich zu­stande kommt, und nach Maßgabe der in dem vorste­henden Pa­ragraphen enthaltenen Einschränkungen wird der Verkäufer die Käufer und deren jeweilige leitende Angestellte, Direktoren, An­gestellte, Handlungsbevoll­mächtigten, Vertreter, Gesellschaf­ter, Aktionäre, Part­ner, verbundene Unternehmen, Tochterunter­neh­men, Rechtsnachfolger jeder Art (kollektiv als „Schadloshal­tungsberechtigte der Käufer“ bezeichnet) gegen und vor sämtli­chen Verlusten freistellen, verteidigen, entschädi­gen und schad­los halten, welche aus der Tatsache ent­stehen, dass der Verkäu­fer seine abgegebenen Zusicherungen und Gewährleis­tungen laut Artikel V und VI verletzt hat oder welche auf die übernommenen Verbindlichkeiten, den vorstehenden Vertrag oder eine andere, parallel dazu abgeschlossene Vereinbarung zurückzuführen ist, unabhängig davon, ob dies durch grobe Fahrlässigkeit, alleinige Fahrlässigkeit, anspruchsmilderndes Mitver­schulden oder mitwir­kende Fahrlässigkeit, Delikthaftung oder ein sonstiges Verschul­den aufseiten irgendeines der Schadloshaltungsberechtigten der Käufer verursacht oder mit­verursacht wurde.

 

            Abschnitt 9.04. Einziger Rechtsbehelf. Wenn der Vertragsab­schluss tatsächlich zustande kommt, ergibt sich der ein­zige und ausschließliche Rechtsbehelf der Schad­loshal­tungsberechtigten der Käufer und des Verkäufers mit Blick auf die Gesellschaft und die Anteile ein­schließlich deren Verkauf und Kauf in Über­einstimmung mit den aus­drücklichen Bestimmungen des vorste­henden Vertrags.

 

            Abschnitt 9.05. Aufrechnung von Forderungen. Wenn durch die Käufer an den Verkäufer und den Treuhandagenten eine Forderungsanmeldung (laut nach­stehender Definition) er­geht, haben die Käufer nach ih­rer Wahl einen Anspruch darauf, den Betrag dieser For­derung (laut nachstehender Definition), wel­cher die Grundlage für die Forde­rungsanmeldung bildet, ge­gen diejenigen Aktien der Muttergesellschaft aufzurechnen, die in Übereinstimmung mit dem vorstehenden Vertrag an den Ver­käu­fer ausgestellt werden; im Anschluss hier­auf ist der Verkäu­fer von einer weiteren Entschädi­gungshaf­tung gegenüber den Käufern bis zum vollstän­digen Betrag der Forderung freigestellt; hierzu gilt al­lerdings bis zur Höhe des Verlustes, der den Ver­käufern als Ergebnis einer oder mehrerer Forderungen dadurch entsteht, dass die Forderungen die Aktien-Kaufge­gen­leistung laut Berichtigung in Übereinstimmung mit dem vorstehenden Vertrag über­steigen, als vereinbart, dass ein derartiger Verlust durch den Verkäufer in Form einer Barvergütung oder in anderer Form laut Festlegung in vorstehendem Artikel IX zu decken ist. In dem Fall, dass die Käufer an den Verkäufer und den Treu­handagenten eine Forde­rungsanmeldung stellen und die Käufer sich dafür entscheiden, die Höhe der Forderung gegen die Ak­tien der Muttergesellschaft zu verrechnen, hat der Treuhand­agent (in dem vom Treuhandagenten zur Verfü­gung stehenden und noch gehaltenen Umfang) eine ganzzahlige Anzahl von Ak­tien der Muttergesellschaft an die Käufer zurückzugeben, welche ausreicht, eine der­artige Forderungen zu befriedigen. Für die Zwecke des vorste­hendem Abschnitt 9.05 werden der derselbe VWAP und auch derselbe Wechselkurs wie bei der Festlegung zum Vertragsabschluss angewandt.

 

            Abschnitt 9.06. Entschädigungsverfahren.           Sämt­li­che Ent­schädigungsforde­rungen laut nachfolgendem Ar­tikel XIII sind wie folgt zu bewerten und zu lösen:

 

            (a) Im Sinne des vorstehendem Abschnittes 9.06 bezeich­net der Begriff „entschä­digende Partei“ bei sei­ner Verwendung im Zusammenhang mit einem bestimm­ten Verlust diejenige Par­tei bzw. diejenigen Parteien, welche möglicherweise die Ver­pflichtung haben, eine andere Partei bzw. andere Parteien be­züglich eines sol­chen Ver­lustes laut vorstehendem Vertrag zu entschädi­gen; und der Begriff „entschädigte Partei“ bedeutet bei seiner Verwendung im Zusammenhang mit bestimmten Verlusten diejenige Partei, welche bezüglich eines sol­chen Verlustes das Recht hat, durch eine andere Partei oder durch andere Parteien in Übereinstimmung mit dem vorstehenden Vertrag entschädigt zu werden.

 

            (b) Wenn eine entschädigte Partei aufgrund des vorstehen­den Vertrages einen Anspruch auf Entschädi­gung anmelden möchte, so hat sie die entschädigende Partei in Übereinstim­mung mit dem vorstehendem Ab­schnitt 9.06 zu informieren; in diese Infor­mierung sind auch angemessene Details und die laut vorstehendem Vertrag anwendbare Grundlage für diese Forde­rung mit­anzugeben (die „Forderungsanmeldung“). Wenn eine Entschädigungsforderung auf einer Forderung basiert, die durch Dritte gegen die ent­schädigte Partei vorge­bracht wird (eine „Forderung“), dann hat die entschä­digte Partei ihre Forderungs­anmeldungen zügig im An­schluss an denjenigen Zeitpunkt zu liefern, an welchem die entschädigte Partei tatsächlich Kenntnis von dieser Forderung erhalten hat; sie hat eine Kopie sämtlicher Dokumente beizufügen, welche im Zusammenhang mit der Forde­rung gegebenenfalls zugestellt wurden; hierzu gilt als verein­bart, dass das Ver­säumnis einer entschä­digten Parteien, laut vorstehendem Abschnitt 9.06 eine Forderung anzumelden, die entschädigende Partei nicht von ihren Verpflichtungen entbin­det, abge­sehen von dem Umfang, in dem ein derartiges Ver­säumnis dazu führt, dass der Zeit­raum, welcher der entschädi­genden Partei zur Verfügung steht, nicht ausreicht, sich wirksam gegen die Forderung zu verteidigen oder die Fähigkeit der ent­schädigenden Partei, sich gegen die Forderung zu ver­teidigen, erheblich beeinträchtigt wird.

 

            (c) Wenn eine Entschädigungsforderung auf einer Forde­rung basiert, dann hat die entschädigende Partei zehn (10) Tage nach dem Eingang der Forderungsan­meldung Zeit, die entschä­digte Partei davon in Kenntnis zu setzen, wenn sie die Verant­wortung zur Verteidigung der entschädigten Partei gegen eine solche Forderung zu den alleinigen Kosten und Aufwendungen der ent­schädigenden Parteien einräumt oder ablehnt. Das Ver­säumnis, der entschädigten Partei innerhalb des be­nannten Zeitraums eine schriftli­che Mitteilung zukommen zu lassen, gilt als Eingeständnis der Haftung durch die ent­schädigende Partei.

 

            (d) Wenn die entschädigende Partei ihre vertragli­che Ent­schädigungshaftung einräumt, hat sie das Recht und die Pflicht, die Verteidigung gegen die Forderung auf eigene Kosten und Aufwendungen mit der gebühren­den Sorgfalt zu übernehmen. Die entschädigende Partei hat die uneingeschränkte Kontrolle über die Verteidi­gung und das Verfahren, einschließlich aller Vergleiche oder der Beilegung derselben. Falls die ent­schädi­gende Par­tei dies verlangt, verpflichtet sich die entschädigte Partei bei der An­fechtung einer Forderung mitzuwirken, zu deren Bestreiten sich die entschädigende Partei ent­schlossen hat (al­lerdings ohne das Entstehen von Kos­ten oder Aufwendung auf ihrer Seite). Die entschädigte Partei kann sich an der Verteidi­gung oder Beilegung ei­ner Forderungen, welche gemäß vorste­hendem Abschnitt 9.06 von der entschädigenden Partei kontrol­liert wird, zwar beteiligen, aber keine Kontrolle ausüben. Ohne die schriftli­che Zustimmung der entschädigten Partei darf die entschädigende Partei (i) keine Forde­rung beilegen oder den Erlass irgendeines Urteils Zusammenhang mit einer solchen Forderungen billigen, wenn dieses Urteil nicht eine uneinge­schränkte schriftliche Frei­stellung der entschädigten Partei von jeglicher Haftung bezüglich ei­ner derartigen Forde­rung enthält; sie darf auch (ii) keine Forderung beilegen oder dem Erlass ei­nes Urteils be­züglich der Forderung in irgendeiner Form zu­stimmen, durch welche die entschädigte Partei erheblich beein­trächtigt wird (wenn es sich bei einer solchen Beein­trächtigung nicht um finanziellen Schadensersatz han­delt, welcher durch die Entschädigung abge­deckt wer­den). Falls die entschädigende Partei ihr Recht laut vor­stehendem Unterab­schnitt (b) zur Über­nahme der vollen Kontrolle der Verteidigung gegen die Forde­rung ausübt, hat sie anschließend kein Recht mehr, zu argu­mentie­ren, die Forderung würde in Übereinstimmung mit den Be­stimmungen des vorstehenden Vertrages einer voll­stän­digen Entschädigung unterliegen.

 

            (e) Wenn die entschädigende Partei ihre vertragli­che Haf­tung nicht einräumt oder diese Haftung zwar ein­räumt, es aber versäumt, sich gegen die Forderung mit der erfor­derlichen Sorgfalt zu verteidigen oder die For­derung beizulegen, dann hat die entschä­digte Partei das Recht, die Verteidigung gegen die Forderung zu den al­leinigen Kosten und Aufwendungen der ent­schädigenden Partei mit anwaltlicher Beratung nach Wahl der entschä­digten Partei zu führen, wobei die entschädigende Partei das Recht hat, jeder­zeit vor der Beilegung der Forde­rung oder einer endgültigen Entscheidung in der Sache ihre Haftung einzu­räumen und die Verteidigung gegen die Forderung zu überneh­men. Falls die entschädigende Partei ihre Haftung für eine For­derung noch nicht einge­räumt hat, hat die entschädigte Partei an die entschädi­gende Partei eine schriftliche Mitteilung über jeden Beilegungsvorschlag zu schicken, und die entschädi­gende Partei hat über einen Zeitraum von fünf (5) Ge­schäftstagen nach dem Eingang einer derartigen Mittei­lung (i) das Recht, ihre Haftung für die Forderung einzu­räumen und (ii) im Falle einer derarti­gen Einräumung der Haftung die vorgeschlagene Beile­gung in ihren an­gemessenen Urteil zurückzuweisen.

 

            (f) Wenn eine Entschädigungsforderung nicht auf einer Forderung basiert, dann hat die entschädigende Partei dreißig (30) Tage nach dem Eingang der Forde­rungsan­meldung Zeit, um (i) ihre Haftung für derartige Verluste einzuräumen und dieser Haftung nachzukom­men oder (ii) die Forderung nach derartigen Verlusten anzufechten. Falls die entschädigende Partei die ent­schädigte Partei innerhalb dieses Zeitraums von 30 Ta­gen nicht davon informiert, dass sie die Verluste beho­ben oder gedeckt hat oder die Forde­rung nach solchen Verlusten anficht, dann gilt der Betrag derartiger Ver­luste nach dem vorstehenden Vertrag schlüssig als Haf­tung aufseiten der entschädigenden Partei.

 

 

ARTIKEL X

Einschränkungen zu den Zusicherungen und Gewährleistun­gen

 

Abschnitt 10.01. Verzicht bezüglich der ver­trag­li­chen Zusiche­rungen. Die in dem vorste­henden Vertrag enthaltenen ausdrücklichen Zusicherungen und Gewährleistungen der Ver­käufer verstehen sich als ausschließlich und an­stelle aller sonstiger ausdrücklicher, impliziter oder ge­setzlicher Zusiche­rungen. Abgesehen von den in dem vorste­henden Vertrag ent­haltenen ausdrücklichen Zusi­cherungen der Verkäufer bestäti­gen die Käufer, dass die Verkäufer im Zusammen­hang mit den nachfolgend auf­geführten Positionen keine aus­drücklichen oder impliziten Zusicherungen, Zusicherungen nach bürgerlichem Recht oder nach einem Gesetz oder in sonstiger Form abgege­ben haben, und die Verkäufer weisen jede be­hauptete Ab­gabe derartiger Zusicherungen zurück und bestreiten sie, und die Käufer schlagen hiermit sämtliche Zusicherungen dieser Art aus­drücklich aus: (a) Die För­derraten, Rekomplettierungs­möglichkei­ten, „Decline Rates“ *Abnahmegeschwindigkeit der Fördermengen, nicht weiter übersetzt*, „Gas-Balancing“-Infor­mationen * etwa: „Gas­regulierungsinformationen“, nicht weiter be­legbar* oder ggf. die Qualität, Quantität oder das Volu­men der Kohlenwasserstoffre­serven der Gesellschaft; (b) die Ver­lässlichkeit, Vollständigkeit oder Erheblichkeit irgendwelcher Informationen, Aufzeichnungen, Daten oder sonstiger Materia­lien (in schriftlicher oder mündli­cher Form), welche aktuell Zeit, früher oder im An­schluss hieran an die Käufer durch oder na­mens der Verkäufer geliefert wurden bzw. werden, sowie (c) den Zustand der Vermögenswerte unter Umwelt­gesichtspunkten. Ab­ge­sehen von den in dem vorstehenden Vertrag enthaltenen aus­drücklichen Zusicherungen der Verkäufer weisen die Verkäufer jede behauptete Abgabe von Zusicherungen zurück und leugnen jede Abgabe von Zusicherungen im Zusammenhang mit den fol­genden Punkten, und die Käufer schlagen hiermit sämtliche Zu­sicherungen dieser Art ausdrücklich aus: Das bewegliche Ver­mögen, die Ausrüstung, die Vorräte *Inventory“, nicht eindeu­tig*, den Maschinenpark und die Einbauten, die einen Teil der Vermögens­werte bilden; (i) jede implizite oder ausdrückliche Gewährleistung der handelsüblichen Qualität, (ii) jede implizite oder ausdrückliche Gewährleistung der Eignung für einen be­stimmten Zweck, (iii) jede implizite oder ausdrückliche Gewähr­leistung der Übereinstimmung mit Modellen oder Proben von Materialien, (iv) alle Rechte der Er­werber unter geeigneten Ge­setzen auf Forderung einer Vergütung oder Rückgabe des Kauf­preises, (v) jede implizite oder ausdrückli­che Gewährleistung der Eignung der Mängelfreiheit, unabhängig davon, ob be­kannt oder unbekannt, (vi) die Gesamtheit der impliziten Gewährleis­tungen, die nach anwendbarem Recht beste­hen, sowie (vii) die Gesamtheit der impliziten Gewähr­leistungen, die die Umwelt­ge­setze, die Freisetzung von Stoffen in die Umwelt oder den Schutz der Umwelt oder der Gesundheit betreffen, wobei es die ausdrück­liche Absicht der Käufer und des Verkäufers darstellt, dass die Gesellschaft, die Anteile und die Vermögenswerte auf die Käufer übertragen werden und dass die Käufer diese an­neh­men in dem Zu­stand und an den jeweiligen Orten in bzw. an de­nen sie sich befin­den, mit allen Fehlern und in ihren jeweils aktuellen Allgemein- und Reparaturzu­stand; und der Verkäufer versichert den Käufern, dass die Käufer mit Blick auf dieses be­wegliche Vermögen, diese Ausrüstung, Vorräte, diesen Maschi­nenpark und diese Einbauten diejenigen Prüfungen durchführen oder veranlassen werden, die die Käufer für angemessen er­achten. In dem Umfang, in dem dies durch anwendbares Recht für die Wirksamkeit vorgeschrieben ist, stimmen der Verkäufer und die Käufer dahingehend überein, das die Ausschlagungen bestimmter Gewährleistungen, wie sie in vorlie­gendem Abschnitt enthalten ist, für die Zwe­cke anwendbarer Rechte, Regeln oder Anordnungen als „de­monstrative Ausschla­gungen“ *conspicuous disclai­mers* einzustufen sind.

 

            Abschnitt 10.02. Fortbestand.    Abgesehen von an­ders­­lauten­den Bestimmun­gen in Abschnitt 16.14 und weiterhin abgesehen von Abschnitt 6.20 überdauern die Zu­sicherungen, Gewährleis­tungen, vertraglichen Versprechen und Verpflichtungen der Par­teien laut vor­stehendem Vertrag den Vertragsabschluss. Die Zusicherungen laut Ab­schnitt 6.20 (Recht auf die Pachtverhält­nisse) überdauert lediglich bis zum Ablauf des Zeitraums der Bedingten Gegenleistung.

 

            Abschnitt 10.03. Verluste bis zum Vertragsabschluss. Der Verkäufer trägt es sämtliche Verlustrisiken für alle unvorteil­haften Änderungen im Zustand der Vermögens­werte ab dem Wirk­samkeitsdatum bis zum Vertragsabschluss („Verluste bis Vertrags­abschluss“); diese Bestimmung gilt uneingeschränkt be­züg­lich der Erschöpfung von Kohlenwasserstoffen, der Ver­wäs­serung von Bohrlöchern, dem Zusammenbruch von Verschalun­gen, der Sandinfiltrierung von Bohrlö­chern sowie der übermäßi­gen Ver­schlechterung von be­wegli­chem Vermögen.

 

 


ARTIKEL XI

Lösung von Streitigkeiten

 

            Abschnitt 11.02. Unabhängige Sachverständige. Streng be­grenzt auf Streitigkeiten mit Blick auf Rechts­mängel, Rechts­mängelwerte, die Bedingte Gegenleis­tung und Ver­luste bis zum Vertragsabschluss gelten folgende Bestim­mungen:

 

            (a) Jede Partei hat das Recht, Streitigkeiten be­züglich Rechtsfragen, Umweltfra­gen oder der Berech­nung von Aufstel­lungen oder Revisionen daran (jeweils als „Streitig­keit“ be­zeichnet) einem unabhängigen Sach­verständigen vorzulegen, welcher in Überein­stimmung mit dem vorstehendem Abschnitt 11.01 ernannt wird (je­weils als „unabhängi­ger Sachverständiger“ bezeichnet), welcher als alleiniger Schiedsrichter dient. Bei die­sem unabhängigen Sachverständigen handelt es sich um die Anwaltskanzlei Garcon, Hemingway &Wagner, P.C. aus Laramy, Texas, was Rechtsmängel anbetrifft; mit Blick auf Verluste bis zum Vertragsabschluss und Umweltfragen ist der jeweilige unabhängige Sachverständige in gemeinsamer Abspra­che der Parteien aus einer Reihe von möglichen Kandidaten heraus zu ernennen, die Erfahrung und Sachverstand in dem Be­reich haben, um den sich die jeweilige Streitigkeit dreht; falls eine dahingehende Ei­nigung nicht er­reicht wird, ist ein solcher unabhängiger Sachverständiger für eine derartige Streitigkeit in der Weise auszuwählen, wie ein einzelner Schiedsrichter nach Maßgabe der Regeln (laut nachstehender Defini­tion) ausgewählt würde. Unbeschadet des vorstehenden Sat­zes bestimmen und vereinbaren die Parteien, dass der unabhängige Sachverstän­dige für alle Fragen im Zu­sammenhang mit der Bedingten Ge­genleistung oder ir­gendeines Rechtsmangelwertes die Buchfüh­rungsgesell­schaft Clayton & Nochfauler, CRASS, LLP, aus Abitur, Texas sein soll.

 

            (b) Die Beilegung von Streitigkeiten durch einen unabhän­gigen Sachverständigen hat in Übereinstimmung mit zwischen den Parteien abgesprochenen Verfahren und Re­geln zu erfolgen; falls eine derartige Einigung nicht erreicht wird, hat sie in Über­einstim­mung mit den Regeln und Verfahren zu erfolgen, welche mit Blick auf die Schiedsge­richtsbarkeit in Abschnitt 11.02 vor­gege­ben werden. Der unabhängige Sachverständige ist von den Parteien anzuweisen, die Streitigkeit vor dem Hin­tergrund der jeweiligen Um­stände so schnell als zumut­bar durchführbar zu lösen. Die Entscheidung und der Ur­teilsspruch des unabhängi­gen Sachverständigen gel­ten für die Parteien in verbindlicher Form als Urteils­spruch nach dem „Federal Arbitration Act“ *Bun­des-Schiedsgerichtsbar­keitsgesetz* und sind in dem ge­setz­lich zulässigen Rahmen endgültig und unanfecht­bar; auf der Grund­lage eines solchen Spruches kann vor jedem zuständi­gen Ge­richt ein Urteil erwirkt werden, welches von jeder Partei als endgültiges Urteil eines derartigen Gerichtes vollstreckt werden kann.

 

            (c) Verbindlicher Charakter. Die Entscheidung und das Ur­teil des unabhängigen Sachverständigen sind für die Parteien endgültig und unanfechtbar in dem höchstmög­lichen Rahmen, der gesetzlich zulässig ist; ein auf ei­nem solchen Spruch basie­rendes Urteil kann vor jedem zuständigen Gericht erwirkt und von jeder Partei als endgültige Urteil eines solchen Gerichtes vollstreckt werden.

 

            (d) Honorar und Schiedsspruch. Das Honorar und die Spe­sen des unabhängigen Sachverständigen sind zwar von den Parteien zu gleichen Teilen zu tragen, al­lerdings kann die Ent­scheidung des unabhängigen Sach­verständigen auch einen Schiedsspruch bezüglich des Honorars und der Spesen eines solchen unabhängigen Sachverständigen sowie über weitere Kosten und Rechts­anwaltshonorare enthalten sein, die der un­abhän­gige Sachverständige für angemessen erachtet (hierzu gilt als vorausgesetzt, dass eine solche Entscheidung in Sachen Kosten und Honorar den Betrag der Kosten und Auf­wendungen der obsiegenden Partei in dem Schieds­gerichtsverfahren nicht übersteigen darf).

 

            Abschnitt 11.02. Anwendbares Recht, Schiedsge­richts­­bar­keit. Der vorstehende Vertrag unterliegt in allen Belangen, einschließlich seiner Interpretation, Durch­setzbar­keit, Gültigkeit und Auslegung, unabhängig von Konflikten von Rechtsprinzi­pien, die er möglicherweise enthaltenen mag, den Gesetzen des Staates Texas. Ab­gesehen von anderslautenden Bestimmungen in diesem Vertrag sind alle Streitigkeiten jeder Art, die zwischen den Parteien entstehen können im Zusammenhang mit Fragen betreffend den Vertrag, das Gesetz, schuldhaftes Verhalten, Betrug, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Diskriminierung oder jede andere Rechtstheorie, ein­schließlich u.a. Streitigkeiten im Zusammenhang oder mit Blick auf die Auslegung, Erfüllung oder die Verlet­zung des vorstehenden Vertrages oder einer anderen, zwischen den Parteien bestehenden Ver­einbarung, un­abhängig davon, ob diese vor, an oder nach dem Datum des vorstehenden Vertrages abgeschlossen wurden, so­wie einschließlich anderer Streitigkeiten, die sich aus einem bzw. einer bundesstaatlichen, einzelstaatlichen, lokalen Gesetz, Bestim­mung oder Verordnung ergibt, in dem Umfang, in dem derartige Regelungen nicht mit den Bestimmungen des vorstehenden Paragraph in Konflikt ste­hen, durch die verbindli­che Schiedsgerichtsbarkeit in Überein­stimmung mit den zum entsprechenden Zeitpunkt aktuellen Wirt­schafts-Schiedsgerichtsregeln der „Ameri­can Arbitration Associ­ation“ *US-Schiedsgerichtsver­band* zu entscheiden. Falls der in dem Schiedsgerichts­verfahren strittige Betrag ohne Einrechnung von Zinsen, Rechtsanwaltshonoraren und Kosten fünf­hundert­tausend Dollar ($500.000) übersteigt, ist das Schiedsgerichts­verfahren durch einen Ausschuss aus drei (3) neutralen Schiedsrichtern zu führen. Ansonsten ist die Schiedsge­richts­verfahren durch einen einzelnen, neutralen Schiedsrichter zu führen. Die Parteien werden sich be­mühen, in gemeinsamer Ab­sprache neutrale Schieds­richter auszuwählen. Falls eine derar­tige Einigung innerhalb von dreißig (30) Kalendertagen nach dem Ent­stehen einer im Wege der Schiedsgerichtsbarkeit zu entscheidenden Streitigkeit nicht erreicht werden kann, dann wird eine Parteien bzw. werden beide Par­teien gemeinsam die „American Arbitration Associa­tion“ auffor­dern, an jede Partei eine gleichlautende Liste von fünfzehn (15) Personen zukommen zu lassen. Auf dieser Liste werden - begin­nend bei der Partei, wel­che die Forderung vorgebracht hat - solange Strei­chun­gen vorgenommen, bis nur noch drei (3) Per­son übrig­bleiben bzw. bis nur noch einige (1) Person übrig­bleibt, falls die Angelegenheit durch einen Einzelschiedsrichter zu entscheiden ist. In gemeinsamer Absprache können die Par­teien allerdings auch die American Arbitration Association auf­fordern, weitere Listen möglicher Schiedsrichter vorzulegen. Die Person/die Personen, welche in dieser Weise übrigbleiben, ist bzw. sind der Schiedsrichter/die Schiedsrichter in dem anste­henden Schiedsgerichtsverfahren. Wenn drei (3) Schiedsrichter gewählt werden, haben diese Schiedsrichter einen Vor­sitzenden für den Vorsitz bei aller Versammlungen und Verhandlungen zu wählen. Der Schiedsrichter/die Schiedsrichter bzw. eine Mehr­heit von ihnen hat/haben die Vollmacht, sämtliche Angelegen­heit im Zusammen­hang mit der Führung des Schiedsgerichts­verfah­rens zu entscheiden, u.a. einschließlich der Entscheidung in prozeduralen und beweis­relevanten Angelegenheiten sowie der Anberaumung von Verhandlungen. Der durch eine Mehrheit der Schiedsrichter getroffene Beschluss ist sowohl für die be­teiligten Parteien als auch in der strittige Sache endgültig und verbindlich. Das Schieds­gerichtsverfahren wird durch „United States Arbitration Act, 9 U.S.C. §§ 1-16“ *Anwendbare Paragra­phen des US-Schiedsgerichtsbarkeitsgesetzes* geregelt, und ein Urteil, welches aufgrund eines Schiedsspruchs des Schieds­richters / der Schiedsrichter ergeht, kann von jedem zuständi­gen Gerichtes erlassen werden. Die Schiedsrichter haben keine Vollmacht, Straf-Schadens­ersatz oder abschreckende Schadens­ersatzzahlungen aufzuerlegen oder die gesetzlich mögliche Form einer multiplikativen Schadensersatzzahlung *statutory mul­tiple damages* auszusprechen; sie sind lediglich be­rechtigt, kompensatorischen Schadensersatz oder Scha­densersatz für Folgenschäden sowie die Kosten des Schiedsgerichtsverfahrens, Rechtsanwaltshonorare, de­klaratorische Entscheidungen *decla­ratory relief* sowie ggf. in Übereinstimmung mit den Bestim­mungen des vor­ste­henden Vertrages eine dauerhafte Unterlas­sung *permanent injunctive relief* auszuspre­chen. Falls die Parteien keine anderslautende Vereinbarung getroffen haben, ist das Schiedsgerichts­verfahren in San Fernando, Texas, abzu­halten. Sämtliche Kosten des Schiedsge­richtsverfahrens und des/der Schiedsrichter (einschließ­lich der Rechtsan­waltsge­büh­ren und Aufwendungen der obsiegenden Partei) sind durch die unterlegene Partei zu tragen. Der vorstehende Abschnitt 11.02 darf keine der Parteien daran hindern, vor einem zustän­digen Ge­richt eine zeitweilig ein­schränkende Anordnung oder eine zeitweilige oder vorü­bergehende Verfügung zu be­antragen, wenn sie den Schutz ihrer Rechte aus dem vorstehenden Vertrag oder aus irgendeinem anderen Do­kument oder einer anderen Ur­kunde sucht. Falls eine Partei auf der Grundlage des vorstehen­den Ver­trages eine einstweilige Verfügung anstrebt, dann gilt dieses Bestreben nicht als eine Ausschlagung der Bestimmun­gen des vorstehenden Abschnitts 11.02, wel­cher weiter­hin alle Streitig­keiten zwischen den Parteien re­gelt. Für den Fall, dass aus ir­gendeinem Grund ent­schieden wird, dass die zwischen den Parteien beste­hende Streitigkeit den Umfang des vorstehenden Ab­schnitts 11.02 verlässt, bestimmen und vereinbaren die Par­teien hiermit, dass die Staats-Bezirksberichte *state district courts* im County Be­cher, Texas, der einzige Ge­richtsort für der­ar­tige Streitigkeiten sind und die Par­teien derartige Strei­tigkei­ten diesen Gerichten zur Ent­scheidung vorlegen werden. Die Par­teien verzichten hiermit unwiderruflich auf jedes Recht, im Zusammen­hang mit irgendei­nem Rechtsstreit bezüglich des vor­ste­henden Vertrags oder des Vertragsgegenstandes eine Ver­handlung unter der Beteiligung von Geschworenen zu beantra­gen.

 

 

ARTIKEL XII

Verschiedenes

 

            Abschnitt 12.01. Steuern und Spesen. Die Käufer sind ver­ant­­wortlich für sämtli­che Gebrauchs-, Doku­menten-, Re­gistrie­rungs-, Stempel-, Übertragungs- oder sonstige Steuern, Fest­setzungen oder Gebühren, die aus den durch den vorstehenden Vertrag beabsichtigten Rechtsgeschäfte entstehen. Jede Partei ist alleine verant­wortlich für alle Aufwendungen einschließlich der sog „due diligence“-Aufwendungen *Aufwendungen aufgrund der Ausübung der im Verkehr üblichen Sorgfalt etc.*, die ihr im Zusammenhang mit dem vorstehenden Rechtsgeschäft entste­hen, und keine der Parteien hat gegenüber der je­weils anderen Partei einen Anspruch auf Erstattung der­artiger Aufwendungen.

 

            Abschnitt 12.02. Aufbewahrung von Unterlagen. Bei der Verwendung im vorstehen­den Vertrag bezeichnet der Begriff „Unterlagen“ alle Dateien, Dokumente, Bü­cher, Aufzeichnungen und sonstige Daten, die durch den Verkäufer nach Maßgabe der Bestimmungen des vorste­henden Vertrags an die Käufer gelie­fert wurden (abge­sehen von denjenigen, die der Verkäufer in Form des Originals oder einer Kopie behalten hat); hierunter fal­len u.a.: Finanz- und Steuerbuchhaltungsunterlagen, Grundbe­sitz-, Titel-, und „Anteils-Aufteilungs-Da­teien“ *division of inte­rest files“; Verträge; technische Dateien sowie Dateien, die sich auf Bohrlöcher bezie­hen; und Bücher und Unterlagen, die den Betrieb der Vermögenswerte vor dem Vertragsabschlussdatum betreffen. Die Käufer haben die Unterlagen über einen Zeitraum von mindes­tens zwölf (12) Monaten nach dem Vertragsab­schlussda­tum auf­zubewahren und zu erhalten (bzw. über einen län­geren Zeit­raum, falls dies per Gesetz oder per regie­rungs­seiti­ger Regelung erforderlich ist), darüber hinaus haben sie dem Verkäufer bzw. dessen Vertretern die Möglichkeit einzu­räumen, die Unterlagen zu zumutbaren Zeitpunkten und auf rechtzeitig zuvor ergangene Mittei­lung hin wäh­rend der norma­len Geschäftszeiten inner­halb des ange­gebenen Zeitraums ein­zusehen. Im Verlauf dieses Zeit­raums hat der Verkäufer das Recht, auf seine eigenen Kosten Kopien der Unterlagen anzu­fertigen.

 

 

            Abschnitt 12.03. Gesamtheit des Vertrags. Der vor­ste­hende Vertrag, die nach diesem Vertrag zu unterfertigenden Dokumente sowie die ihnen beige­fügten An­hänge stellen die ge­samte, zwischen den Par­teien im Zusammenhang mit dem Ver­tragsge­genstand bestehende Vereinbarung dar und ersetzen sämtliche früheren Verein­barun­gen, Abreden, Verhandlungen und Diskussionen der Parteien im Zusammenhang mit dem Ver­tragsgegenstand, unabhängig davon, ob sie mündlich oder schriftlich getrof­fen wurden. Keine Ergänzung, Än­derung, Ver­änderung, Abänderungen oder Ausschla­gungserklärung des vor­stehenden Vertrags hat eine bin­dende Wirkung, falls sie nicht schriftlich von beiden Parteien untergefertigt wurde und sich ausdrücklich auf den vorste­henden Vertrag bezieht.

 

            Abschnitt 12.04. Verzicht. Keine Aus­schlagung von Bestim­mungen des vorstehen­den Vertrages gilt als oder begründet eine Ausschlagung ir­gendeiner anderen Bestimmung des vorstehen­den Ver­trags (unabhängig davon, ob es sich um eine gleichar­tige Bestimmung handelt oder nicht); darüber hinaus stellt eine solche Aus­schlagung auch keine ununterbro­chene Ausschlagung dar, falls dies nicht ausdrücklich angegeben wird.

 

            Abschnitt 12.05. Öffentlichkeit. Falls nicht an­wendba­res Recht oder anwendbare Vorschriften oder Regeln irgendei­ner Regierungsbehörde oder einer Börse dies verlan­gen, darf keine der Parteien im Zusammen­hang mit dem vorstehenden Vertrag oder den hierdurch vorgesehenen Rechtsgeschäfte ohne die vorherige schrift­liche Zustimmung der jeweils anderen Par­teien eine Öf­fentlichkeit herstellen oder eine sonstige öffentli­che oder private Ankündigung oder Pressemitteilung heraus­ge­ben.

 

            Abschnitt 12.06. Auslegung.      Die Titel innerhalb des vorste­henden Vertrages verstehen sich lediglich zur Übersichtlichkeit und gelten nicht als Teil der Auslegung oder Interpretation der Bestimmung dieses Vertrages, und sie haben darauf auch keine Auswirkung. Die Par­teien bestätigen, dass sie zur Aushandlung und zum Entwurf des vorstehenden Vertrages gemeinsam beige­tragen haben, und deshalb vereinbaren die Parteien für den Fall einer Doppeldeutigkeit oder einer fraglichen Absicht oder einer Frage der Auslegung des vorliegen­den Vertrags, dass der Ver­trag aufgrund des jeweils geleisteten Beitrags zu seiner Abfas­sung gegen keine der Parteien strenger auszulegen ist als ge­gen die je­weils andere.

 

            Abschnitt 12.07. Keine Drittbegünstigten.           Ab­gese­hen von den Bestimmun­gen von Abschnitt 12.08 und 12.04 darf keine der Bestimmungen des vorste­hen­den Vertrages irgendeine Begünstigung für Dritte Partei vorsehen (abgesehen vom Treu­handagenten) oder Drit­ten einen Anspruch auf eine Forderung, einen Klage­grund, einen Rechtsbehelf oder ein Recht irgendei­ner Art einräumen; in diesem Zusammenhang haben die Parteien die Absicht, dass der vorstehende Vertrag ansonsten nicht als Ver­trag mit Drittbegünstigung *third party be­neficiary contract* ausgelegt werden darf.

 

            Abschnitt 12.08. Abtretung. Keine der Parteien darf ihre sich aus dem vorstehen­den Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten ohne vorherige schriftliche Zu­stimmung der jeweils an­deren Partei abtreten oder dele­gieren, und jede Abtretung, die ohne diese Zustimmung erfolgt, ist ungültig; hiervon abgesehen steht es dem Käufer frei, den vorstehenden Vertrag ganz oder teil­weise auf ein verbundenes Unternehmen des Käufers zu übertragen. Abgesehen von anderslautenden Bestim­mungen des vorstehen­den Vertrages gilt der vorste­hende Vertrag für die daran beteiligten Parteien und ihre jeweils zulässigen Rechts­nachfolger und gesetzli­chen Vertreter als verbindlich, und er soll sich zu deren Vorteil auswirken.

 

            Abschnitt 12.09. Mitteilungen. Sämtliche Mitteilun­gen, Nach­richten, Anfragen, Anweisungen oder sonstige Dokumente, welche nach dem vorstehenden Vertrag er­for­derlich oder statt­haft sind, müssen schriftlich abge­fasst und durch die US-Post in fran­kierter Form per Ein­schreiben mit Rückschein, per Über-Nacht-Zustellung, per elektroni­scher Post oder per Fax an die nachstehend aufgeführten Adressen der Parteien zuge­stellt wer­den; hierzu gilt als vereinbart, dass auf jede Mitteilung, die per Email ergeht, innerhalb von zehn (10) Geschäftsta­gen nach dem Zustelldatum der Email-Mitteilung eine Mitteilung per Fax folgen muss. Sämtliche Mitteilungen dieser Art sind erst ab Er­halt wirksam.

 

Verkäufer/                     TULIPA ENERGIE Partners, L.L.C.

Gesellschaft:                ...

 

 

ALLODRIA AG: ALLODRIA Resources AG

...

 

ALLODRIA Ltd.:            ALLODRIA Resources, Ltd. ...

                                               ...

Jede der Parteien kann Ihre Anschrift für die Zustellung von Mitteilungen nach dem vor­stehenden Vertrag durch eine in der vorgenannten Form erfolgende, schriftliche Mittei­lung an die an­dere Partei ändern.

 

            Abschnitt 12.10. Salvatorische Klausel. Falls eine Bestim­mung des vorstehen­den Vertrages aufgrund einer Geset­zesbe­stimmung oder einer öffentlichen Vorschrift ungül­tig, illegal oder nicht durchsetzbar ist, so bleiben alle anderen Bedingungen und Bestimmungen des vorstehen­den Vertrags trotzdem uneinge­schränkt in Kraft und wirk­sam; die Parteien werden gutgläubig eine dahinge­hende Abänderung des vorstehenden Vertrages aushan­deln, dass ihrer ursprünglichen Absicht so weit als mög­lich in einer annehmbaren Art und Weise entsprochen wird, dass die hierin vorgesehenen Rechtsge­schäfte im möglichen Umfang abgewickelt werden.

 

            Abschnitt 12.11. Überdauern. Die Verpflichtungen und Zusi­cherungen der Verkäu­fer gemäß vorstehendem Vertrag (bei de­nen es sich nicht um die Zusicherungen und Gewährleistungen des Verkäufers und der Käufer laut Artikel V, VI oder VII han­delt), wel­che den Vertragsabschluss überdauern, gelten als Zu­sicherun­gen, die an das Land geknüpft sind .

 

            Abschnitt 12.12. Zwingende Terminsfris­ten.        Mit Blick auf sämtliche Zeit­räume und die Fris­ten für die Abgabe von Mitteilungen laut vorstehendem Vertrag spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle.

 

            Abschnitt 12.13. Ausfertigungen. Der vorstehende Vertrag kann in jeder beliebi­gen Anzahl von Exemplaren ausgefertigt werden, und jedes Exemplar dieses Vertra­ges ist für die es un­terfertigende Partei wirksam, unab­hängig davon, ob die Parteien jeweils ein und dasselbe Exemplar unterfertigen. Wenn einzelne Exemplare des vorstehenden Vertrages unterfertigt werden, dann kön­nen die Unterschriftsblätter von unterschiedlichen Aus­fertigungen für alle Zwecke zu einem einzigen, zusam­menhän­genden Dokument zusammengefasst werden. Sämtliche Exemp­lar zusammen begründen zwar nur ei­nen einzigen Vertrag, aller­dings gilt jedes Exemplar als Original.

 

Dessen zum Zeugnis haben die Parteien den vor­stehenden Vertrag zum eingangs erwähnten Datum un­terfertigt.

 

Verkäufer:

TULIPA ENERGIE PARTNERS, L.L.C.

 

Durch:

Name:

Titel:

 

Gesellschaft:

NEW TULIPA ENERGIE PARTNERS, LLC.

 

Durch:

Name:

Titel:

 

 

Käufer:

            ALLODRIA RESOURCES, LTD.

Durch:  ALLODRIA HOLDING MANAGEMENT CORPO­RATION, ihren „General Partner”

            *etwa: Komplementär*

Durch:

Name:

Titel:

 

ALLODRIA RESOURCES, AG

 

Durch:

Name:

Titel:

 

*Die dem Vertrag anhängenden Anhänge (z.B. „Appendix A - Definitionen“), Aufstellun­gen etc. blieben laut Kundenanweisung unübersetzt.*

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